Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens 12-Millionen-Kampagne 'Eres demócrata' sorgt für Empörung im Netz
12 Millionen Euro für eine virale Kampagne, die viele als Propaganda betrachten: Was hätte das Geld sonst bezahlen können? Empörung in den sozialen Medien.
Das Video 'Eres demócrata y no lo sabes' löst Kontroverse aus: 12 Millionen Euro, die manche als Verschwendung sehen
Ein offizielles Video mit eingängigem Rhythmus und einer Botschaft, die den Bürgern 'das Gefühl geben soll, Demokraten zu sein', hat die öffentliche Hand 12 Millionen Euro gekostet. Die Zahl, die Quellen aus der Kampagne bestätigten, hat eine Welle der Kritik in sozialen Medien und Wirtschaftsforen ausgelöst, wo hinterfragt wird, wie das Geld angesichts von Kürzungen im Gesundheits- und Bildungswesen ausgegeben wurde.
Was hätte man mit 12 Millionen bezahlen können?
Der Vergleich liegt nahe: Mit diesem Budget ließen sich mehrere Dutzend Operationssäle finanzieren oder Hunderte Vertretungslehrer einstellen. Stattdessen entschied sich die spanische Regierung für eine Audiovisuell-Produktion, die manche als 'Chavismus' und andere als 'Verhöhnung' bezeichnen. Das Video mit Choreografien und positiven Botschaften wurde von Teilen der Öffentlichkeit als Propaganda bezeichnet.
Die Reaktionen: Empörung und Ironie
Die Kampagne mit dem Titel 'Eres demócrata y no lo sabes' (Du bist Demokrat, ohne es zu wissen) wurde mit Skepsis aufgenommen. Während manche sie mit lateinamerikanischen populistischen Strategien vergleichen, sehen andere sie schlicht als Verschwendung. Mancher spottet, der Rhythmus könnte in den Strandbars von Puerto Banús ein Hit werden – ein klares Zeichen, dass der Inhalt nicht überzeugt. Der allgemeine Eindruck: Das Geld hätte für dringendere Aufgaben besser verwendet werden können.
Die Kontroverse ließ nicht lange auf sich warten: In den Kommentaren kehrt immer wieder die Idee zurück, es handle sich um eine 12-Millionen-Kampagne, die essenziellen Diensten Ressourcen entzieht. Die Regierung hat bislang keine detaillierten Erklärungen zum erwarteten Ertrag dieser Propagandainvestition gegeben. Das Fazit: Das Video wurde massenhaft geteilt – aber nicht gerade wegen seiner Qualität.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).
Spaniens PSOE startet seine umstrittene Kampagne „50 Jahre in Freiheit“: ein Video mit Ministern, Kritik wegen Verschwendung und eine Debatte über den Einsatz öffentlicher Mittel in Zeiten…
Die spanische Regierung stellt 15 Millionen für DMOCRACIA bereit, eine Kleidungsmarke, die von Influencerin Marina Rivers beworben wird. Effiziente Ausgaben oder Propaganda?
Félix Bolaños' Video mit Reisetipps ist wegen eines Requisitenfehlers viral gegangen. Hinter dem Meme steckt eine Lektion in politischer Kommunikation.
Der Zugang zum Wohneigentum in Spanien ist so schwierig wie seit 2007 nicht mehr, bedingt durch steigende Preise und über 500.000 Wohnungen im Besitz ausländischer Nicht-Residenten.
Die 29N-Wahl kommt mit der These, dass Wählen nur den Verwalter des Systems legitime: Sie entscheiden, du zahlst. Die Analyse des Stimmzettels als Zettel im Spalt.
Eine in einem Forum verbreitete Rechnung vergleicht die Kosten für Freundin, Ehefrau und Scheidung mit bezahlten Treffen: 81.000 Euro gegenüber 51.000 in fünf Jahren.