Spanien: Über 900.000 Anträge auf Regularisierung von Migranten ohne Aufenthaltstitel

Die Anträge auf Regularisierung irregulärer Migranten in Spanien übersteigen 900.000. Prognosen gehen von 5 Millionen in 3 Jahren aus. Eine Analyse der demografischen Auswirkungen und…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Schnell-regularisierung: 900.000 Anträge und ein Horizont von 5 Millionen neuen Einwohnern

Die Anträge auf Regularisierung von Migranten ohne geregelten Aufenthaltsstatus in Spanien haben die halbe Million überschritten — die offizielle Zahl liegt inzwischen bei mehr als 900.000 Anträgen, und der Trend reißt nicht ab. Dahinter steht eine demografische Prognose, mit der nur wenige Analysten gerechnet hatten: Rechnet man den Familiennachzug hinzu, könnte die Zahl der neuen Einwohner in nur drei Jahren 5 Millionen erreichen.

Nach den vorgelegten Schätzungen wird die Bevölkerung ausländischer Herkunft in Spanien bis 2032 zwischen 15 und 16 Millionen Menschen betragen und 25 % der Neugeborenen stellen. Mittelfristig deuten die Prognosen darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben wird. Doch ein Detail bleibt weitgehend unbeachtet: Wer keine Regularisierung erreicht, kann nicht abgeschoben werden. Damit wird jede irreguläre Ankunft faktisch zum langfristigen Einwohner mit schrittweisem Zugang zu sozialen Leistungen.

Die eigentliche Frage lautet nicht, wie viele kommen werden, sondern wie sie sich in einen Arbeitsmarkt einfügen, der bereits lahmt, und in einen Wohnungsmarkt, der nicht mehr hergibt. Die Daten sind hartnäckig; die offizielle Erzählung ist optimistischer. Die Lücke zwischen beiden wächst unaufhörlich.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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