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Ivà, Schöpfer von Makinavaja, stirbt mit 52 bei Unfall
Ivà, bekannt für Makinavaja und El Jueves, starb 1993 bei einem Autounfall mit über 2,00 Promille Alkohol im Blut.
Ivà, der Zeichner hinter Makinavaja, kam mit 52 auf der Straße ums Leben
Der Sommer 1993 hinterließ in den Archiven eine unbequeme Traueranzeige. Ivà, eine zentrale Figur bei El Jueves und Schöpfer von Makinavaja, verunglückte tödlich mit 52 Jahren. Drei Jahrzehnte später ist die Tatsache, die Außenstehende immer noch irritiert, dieselbe: Er wurde nicht alt. Und das lag nicht an mangelndem Können.
Er begann sehr jung zu publizieren, kurz nach oder sogar während seines Militärdienstes, und hinterließ ein Werk, das mehrere Generationen auf Papier lasen. Er war Autor von Makinavaja und Historias de la Fruta Mili (Geschichten der verdammten Militärzeit), zwei Serien, die den Machismo, den Hässlichen Stil und das Spanien abseits der Nachrichten porträtierten. Zuvor hatte er für El Papus gezeichnet, eine Satirezeitschrift, aus der er nach einem Anschlag lebend herauskam und die ihn zwang, eine Zeit lang in London zu verbringen.
Was die Chroniken zum Unfall sagen
Hier wird die Erzählung für einfache Huldigungen ungemütlich. Zeitgenössische Berichte wiesen eine Alkoholkonzentration des Fahrers von über 2,00 Promille aus, und sein Umfeld verschleierte nie seine Vorliebe für Tabak und Flasche. Ein Redaktionskollege gestand, dass er bei der Nachricht zuerst an einen Suff dachte. Die meisten seiner verehrten Leser behaupten das Gegenteil des Mythos: Mit diesem Lebensstil hätte er die 70 niemals erreicht.
Das Buch, das das Unsagbare erzählte
F. J. Martín dokumentierte in seinem Band ein Detail, das heute mit Ironie gelesen würde: Er zahlte keine Steuern und kaufte Immobilien bar, wenn er Geld hatte, registriert auf den Namen eines Familienangehörigen. Kaum jemand bestreitet, dass ihm heute ein Steuerprüfer gegenübergesessen hätte. Dasselbe Material beschreibt einen Anarchisten ohne Mitgliedsausweis, der gleichermaßen über linke Parolen und die Zynik öffentlicher Verwalter lachte. Daraus entstanden Sätze, die wie Prophezeiungen kursieren: „Ich weiß nicht mehr, ob sie Arschlöcher sind, weil sie reich sind, oder ob sie reich sind, weil sie Arschlöcher sind.“
Der Streit, der bei jedem Jahrestag neu aufflammt
Jedes Mal, wenn sein Tod thematisiert wird, kehrt derselbe Konflikt zurück. Eine Fraktion verteidigt, dass sein Strich genau das Grobe und Absurde traf, das diese Comics brauchten, und stellt ihn neben andere Kultfiguren. Eine kleinere Gruppe sieht darin nur Provokation ohne Tiefe. Eine dritte, wachsende Stimme fragt sich, ob solche Werke heute noch druckbar wären. Der Kern bleibt jedoch: Ivà war kein Heiliger, aber er war unverwechselbar.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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