Ein Forumsteilnehmer beziffert den PVPC auf 0,92 €/kWh, während die Fixverträge von 2021 bei 0,08 blieben
Im März 2022 lag der regulierte Tarif – der PVPC – laut einem Teilnehmer des Threads bei 0,92 € pro Kilowattstunde ohne Steuern. Zu dieser Zeit zahlten Kunden, die Monate zuvor einen Festpreis vereinbart hatten, je nach Fall zwischen 0,08 und 0,15 €. Der Abstand zwischen diesen Zahlen beträgt das Zehnfache. Und die Diskussion dreht sich nicht um Vorlieben, sondern um eine Entscheidung, die viele Verbraucher trotz klarer Zahlen immer noch nicht treffen.
Der Regulierungsmechanismus ist gleichzeitig einfach und brutal. Den Preis bestimmt die teuerste Technologie, die zur Deckung der Nachfrage eingesetzt wird, und das ist das Gas-Kombikraftwerk. Mit explodierenden Gaspreisen und dem Krieg in der Ukraine im Hintergrund wurde die PVPC-Rechnung zu einem täglichen Lotteriespiel. Wer seinen Preis festgeschrieben hatte, sah das Spektakel hingegen nur vom Rand.
Warum der PVPC 0,92 € pro Kilowattstunde erreichte
Das marginalistische Design des Systems ist der erste Verdächtige. Die teuerste Energie, die in die Auktion geht, setzt den Preis für alle anderen; wenn Erdgas in die Höhe schießt, zieht es jede zeitliche Phase des regulierten Marktes mit. Auf dem Papier sollte der PVPC die tatsächlichen Kosten der Stromerzeugung widerspiegeln; in der Praxis spiegelt er die tatsächlichen Kosten wider, Gas in einem Kriegskontext zu "atmen".
Die Warnungen kamen vor dem Schlag. Seit November 2021 antizipierte der Großhandels-Futures-Markt bereits Preise von 0,5 € pro Kilowattstunde für Februar und März 2022, wie die Gesprächsteilnehmer selbst berichteten. Wer diese Daten beachtete und trotzdem wartete, verpasste den Zug. Es war kein einmaliges Ereignis, sondern ein Trend. Die wiederholt betonte Schlussfolgerung ist unbequem: Solange der Konflikt andauert, gibt es kurzfristig keine Lösung für den Erdgaspreis.
Die Festpreise von 2021: Das Fenster, das sich geräuschlos schloss
Die im Austausch kursierenden Zahlen zeichnen ein auffälliges Bild. Ein im Juni 2021 geschlossener Vertrag lag im Durchschnitt bei 0,15 €/kWh. Ein anderer, im Dezember mit Repsol unterzeichnet, sank auf 0,11. Nutzer eines bereits vom Markt genommenen Endesa-Tarifs zahlten 0,099, bis die Anpassung im Januar auf 0,13 stieg. Und der extremste genannte Fall: Eine Rechnung von März bis April zu 0,08 €/kWh.
Eine im Thread oft wiederholte Idee besagt, dass der freie Markt die Kosten so verteilt, dass man immer gleich viel zahlt, albeit mit einem Aufschlag gegenüber dem regulierten Tarif. Diese Logik wird irrelevant, wenn der regulierte Tarif seinen Preis verzehnfacht. Der operative Schlüssel, der ständig wiederholt wird: Nicht mit Verkäufern sprechen, keine Tarife mit fantasievollen Handelsnamen akzeptieren, eigenständig einen mehrjährigen Festpreis ohne Mindestlaufzeit suchen. Die detaillierte Berechnung, Position für Position, mit Leistungs- und Energietarifen jedes Angebots, ist entscheidend.
Kann man nach dem Wechsel zum freien Markt zum PVPC zurückkehren?
Die Angst, nicht zurückkehren zu können, wirkt als Hauptbremse. Mehrere Stimmen im Thread behaupten, dies sei eine Strategie zur Kundenbindung: Wenn der regulierte Tarif morgen billiger wird, prüft man den Vergleichsrechner, ruft an und wechselt erneut. Eine rückwirkende Gesetzgebung zur Verhinderung der Rückkehr wird als Fantasie betrachtet, und einige Teilnehmer erinnern daran, dass der Aus- und Einstieg nie irreversibel war.
Andere argumentieren das Gegenteil: Dass Unternehmen Verträge vorbereiten, damit Kunden nicht zurückkehren. Das Kleingedruckte existiert natürlich. Es wurden Kündigungsbedingungen beschrieben, die mehrere Monatsverbrauchsgebühren vorsehen, wenn vor Ablauf gekündigt wird. Deshalb wiederholt sich der Rat: Lesen vor Unterschreiben und fliehen vor telefonischer Zwangsberatung.
Die Gaspreisdeckelung: Die Rechnung, die auch Festpreise trifft
Hier wird die Geschichte kompliziert. Der Mechanismus der Gaspreisdeckelung verbilligt die Auktion, aber die Kosten werden später auf alle Verbraucher umgelegt. Verträge, die vor Inkrafttreten geschlossen wurden, sehen dies bei der nächsten Überprüfung; wer den Tarif wechselt, trägt es sofort. Die genannten Beträge sind variabel und steigend: Begann es bei etwa 6 Cent pro Kilowattstunde, sprang es innerhalb weniger Monate auf 11 und 13, bis es in einem bestimmten Monat einen Zuschlag von 0,13471 €/kWh erreichte.
Mit diesem Zusatz und Erneuerungen, die die Energie auf 0,25 €/kWh setzen, kann ein Freimarkt-Nutzer am Ende mehr zahlen, als ihm der PVPC gekostet hätte. Auch die Leistung spielt eine Rolle: In einem beschriebenen Fall sind die festen Komponenten des freien Marktes teurer als die des regulierten Marktes, sowohl in Spitzen- als auch in Talzeiten.
Sozialbonus: Die Ausnahme, die jeden Vergleich zerstört
Keine Festpreis-Analyse gilt für alle gleichermaßen. Mit einem Rabatt von 25 % oder mehr auf den regulierten Tarif und niedrigem Verbrauch kippt die Bilanz umgekehrt. Es gibt Fälle von Rechnungen von 30 Euro pro Monat bei einer vertraglich vereinbarten Leistung von 2,3 kW. Profile, die elektrischen und thermischen Sozialbonus ansammeln, fallen aus der allgemeinen Sparlogik heraus und entscheiden nach Kriterien, die für andere nicht gelten.
Das Fazit bleibt daher offen. Bei den beschriebenen Unterschieden schien eine massive Abwanderung zu Festpreisen sinnvoll. Sie erfolgte nicht. Das Argument, dass man "nicht zurückkehren kann", und das Misstrauen gegenüber dem Kleingedruckten bremsten viele ab, und heute weiß niemand, wie lange die Gaspreisdeckelung hält, die alle auf ein hohes Niveau angleicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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