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KFC: 22 Hähnchenflügel für 9 Euro
Ein Angebot bei KFC bietet 22 gebratene Hähnchenflügel für 9 Euro, was weniger als 50 Cent pro Stück entspricht. Details zur Aktion und Bedingungen.
KFC serviert 22 Flügel für 9 Euro, unter 50 Cent pro Stück
Wie viel kostet es, Fleisch auf den Tisch zu bringen, ohne selbst zu kochen und für unter zehn Euro? Das diese Woche in Spanien bei KFC laufende Angebot liefert eine überraschende Antwort laut Nutzern: 22 panierte Hähnchenflügel für 9 Euro, das sind weniger als 50 Cent pro Stück. Während die Lebensmittelpreise kaum sinken, zeigt sich hier ein Beispiel für Preisverfall. Der Witz erklärt sich von selbst: Was gestern als Luxus-Snack galt, ist heute das günstigste Menü der Stadt.
Zahlen, die nicht zum Fleischpreis passen
Die Rechnung ist einfach. 22 Flügel, 9 Euro, ergibt einen Preis unter 0,50 Euro pro Stück – günstiger, so die Behauptung, als rohe Flügel im Supermarkt zu kaufen und zu Hause zu braten. Ein Kilogramm rohe Hähnchenflügel kostet online bei großen Ketten etwa 4,45 Euro, wie berechnet wird, aber sie enthalten Knochen und Haut und müssen zubereitet werden. Die Kleingedruckte der Aktion existiert: Sie muss über die App mit Drive-Thru-Abholung bestellt werden. Nutzer berichten von Priorität und kürzeren Wartezeiten, während andere behaupten, das Produkt werde nicht frisch gebraten.
Warum ist es günstiger als ein Brathähnchen vom Supermarkt?
Weil der Vergleich mehrere Antworten zulässt. Ein ganzes, warmes Brathähnchen (1,6 kg) wird für 7,50 Euro verkauft und war zeitweise auf 4,50 Euro reduziert, so ein weiterer Nutzer. Dort gibt es keine Panade oder Geschmacksverstärker, und man kann vor Ort essen. Im Gegensatz dazu steht das Fünf-Euro-Menü und die Idee, dass mit diesem Betrag ein Kilo Schweinefilet vergleichsweise teuer wäre.
Der Mythos der Panade, die verdorbenes Hähnchen versteckte
Das Gerücht, dass die Rezeptur dazu diente, altes Hähnchenfleisch zu kaschieren, kursiert seit Jahrzehnten. Die dokumentiertere Version deutet auf etwas anderes hin: Colonel Sanders patentierte ein Druckkochverfahren, das anständiges Hähnchen in Minuten aus billigem Geflügel erzeugte. Der Geschmack war Marketing. Als er das Unternehmen verkaufte, kritisierte er, wie erinnert wird, die neuen Besitzer jahrelang dafür, sein Rezept ruiniert zu haben. Es heißt, er habe an einer Tankstelle gearbeitet, sei in eine Schießerei mit Konkurrenten verwickelt gewesen und habe sogar als Anwalt praktiziert, bevor er das Imperium der Panade aufbaute.
Die Panade, die süchtig macht, und Aussagen zur Gesundheit
Mononatriumglutamat ist nur der Anfang der Liste. Geschmacksverstärker und industrielle Sole – so wird argumentiert – erhöhen das Gewicht und überdecken den Geschmack von Tiefkühlhähnchen. Die Empfehlung, Fast Food nur einmal im Monat zu essen, stammt von einem Teilnehmer und ist kein klinischer Datenpunkt: Ein gelegentlicher Genuss ist nicht gleichbedeutend mit einer Diät. Und der Scherz über „Trans-Hähnchen“ ersetzt keine Fakten.
Fazit: Das Menü, das gestern teuer wirkte, erscheint heute als Schnäppchen, während der Supermarkt zuschaut. Wer das Originalrezept des Teigs von Telepizza findet, soll Bescheid geben: Vielleicht steckt dort noch unentdeckter Preisverfall.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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