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Spanien holt Titel bei der Pelota-WM mit sechs baskischen Goldmedaillen
Spanien gewinnt den Mannschaftstitel bei der Pelota-WM mit sieben Goldmedaillen, sechs davon durch baskische Spieler, während Euskadi vier erringt.
Spanien gewinnt die Bowling-WM mit sechs Goldmedaillen baskischer Spieler
Spanien holte den Mannschaftstitel bei der Weltmeisterschaft im Baskischen Bowling nach einem Sieg gegen Euskadi im letzten Spiel. Das Detail, das die Schlagzeile zum Zungenbrecher macht: Sechs der sieben spanischen Goldmedaillen gingen auf das Konto baskischer Spieler. Der Paradox ist nicht gering. Bei derselben Meisterschaft traten eine spanische und eine baskische Auswahl an, und viele der Sportler hätten jedes der beiden Trikots tragen können.
Die Medaillentabelle schloss um Mitternacht mit einem letzten Schub aus Argentinien: drei Goldmedaillen in den letzten drei Finals. Das Damenfinale im Gummipaleta bestritten die Navarrerinnen Paula Gorostiaga und Haizea Salanueva, später kam Uxue Murillo, ebenfalls aus Navarra, hinzu, gegen Argentinien, mit einem Heimsieg in zwei Jokos. Die Gastgeber holten auch das Herrenfinale gegen Frankreich und das Finale im Lederpaleta auf dem kurzen Frontón, gegen die Navarrer Labiano und Galbete, die für Spanien antraten.
Die Endbilanz: sieben Goldmedaillen, fünf argentinische und vier baskische
Die Abschlusstabelle zeigt ein knappes Ergebnis. Spanien kommt auf sieben Goldmedaillen, sechs davon durch baskische Spieler: zwei im Cesta, Hand-Doppel im Trinquet, Xare, kurze Pala und Damen-Gummi. Die siebte, im Einzel-Handspiel, ging an Fernández aus La Rioja. Argentinien sammelte fünf. Euskal Selekzioa (die baskische Nationalmannschaft) blieb bei vier Goldmedaillen, dazu sieben Silberne und eine Bronzene: Hand-Doppel, zwei im Cesta und Parapelota im Trinquet. Mexiko erreichte ebenfalls vier, Frankreich komplettierte die Tabelle mit zwei.
Fünfzehn Mannschaften nahmen teil. Der Internationale Verband kündigt an, dass es 2030 noch mehr sein werden, wenn die XXI. Weltmeisterschaft in Gernika und Bilbo stattfindet. Das Ereignis hat also bereits Ort und Jahr und kommt mit der ungelösten Kontroverse um die Doppel-Auswahlmannschaften.
Warum spielt ein Bowling für Spanien oder für Euskadi?
Wie in der Diskussion dargelegt, verbindet das Kriterium den Willen des Spielers mit der technischen Bewertung der Auswahl, die entscheidet, ob der Sportler das geforderte Niveau erreicht. Es gibt keinen territorialen Filter, der einen baskischen Spieler daran hindert, für Spanien anzutreten. Daher gab es Spiele mit bis zu vier Personen aus demselben Ort, die unterschiedliche Trikots trugen, laut den in der Diskussion genannten Fällen.
Das Ergebnis ist ein Turnier, das von außen betrachtet Basken gegen Basken antreten lässt. Die einen treten unter der spanischen Flagge an, die anderen unter der baskischen, und bei der Medaillenübergabe schwebt die Frage, welche der beiden Hymnen erklingt. Das Paradox entwertet den Titel nicht, stellt aber die Logik von Nationalmannschaften in Frage, wenn Gebiet und Nationalität nicht übereinstimmen.
Die Kritik am doppelten Maßstab: Wenn Euskadi antritt, ist Spanien überflüssig
Es gibt einen Einwand, der über den billigen Witz hinausgeht. Wenn Euskadi eine eigene Mannschaft haben darf, so diese Position, dann sollte Spanien nicht mit Spielern aus diesem Gebiet antreten: sondern mit denen aus Navarra, La Rioja, Kantabrien oder wo immer Bowling gespielt wird. Die Union, so das Argument, ist entweder vollständig oder kann nicht für den Wettbewerb herangezogen werden.
Dagegen steht die gegenteilige Lesart: Alle sind Spanier, die spanische Auswahl ist, was sie ist, und der Sieg ist so legitim wie jeder andere. Der Spielstand unterscheidet keine Pässe, nur gewonnene Jokos. Das Problem ist, dass die Erzählung ebenfalls nicht unterscheidet, und da beginnt das Durcheinander.
Was steht 2030 bei der WM in Gernika und Bilbo auf dem Spiel
Die nächste Auflage wird fünfzehn oder mehr Mannschaften umfassen, so der Verband, und ein unangenehmes Szenario bieten: eine WM auf baskischem Boden, bei der Spanien und Euskadi gleichzeitig antreten. Die Organisatoren müssen entscheiden, ob sie das aktuelle Format beibehalten oder feinere Regeln darüber aufstellen, wer wen vertreten darf.
Unter diesen Vorzeichen ist absehbar, dass die Debatte jedes Mal zurückkehrt, wenn die beiden Auswahlmannschaften aufeinandertreffen. Und dass die Medaillentabelle weiter Goldmedaillen zählt, ohne Identitäten zu zählen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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