Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spanien gewinnt und langweilt: das egoistischste Team?
Erdrückender Ballbesitz, ein ausgeschalteter Gegner und Betrugsvorwürfe: Spaniens Sieg entfacht die Debatte über einen Stil, der die Fans spaltet.
Spanien gewinnt und langweilt: das egoistischste Team?
Die Debatte ist eröffnet: Die spanische Fußballnationalmannschaft hat wieder einen Titel geholt, doch ihr Spielstil stößt bei einer wachsenden Zahl von Fans auf Ablehnung. Dem Team wird vorgeworfen, "das egoistischste" zu sein – nicht, weil es den Ball nicht weitergibt, sondern weil es den Gegner nicht spielen lässt. Erdrückender Ballbesitz, konstanter Pressing und endloses Tiki-Taka machen die Spiele zum Monolog. Kritiker sagen, der Fußball habe an Spannung verloren: Der Gegner verteidigt nur noch, und das Spektakel verpufft. Andere hingegen sehen darin gerade die Exzellenz: ein kollektives Getriebe ohne unersetzliche Stars, wie sich beim Fehlen von Lamine Yamal zeigte. "Jedes Zahnrad lässt sich ersetzen, ohne dass die Leistung leidet", so ihr Argument.
Betrugsvorwürfe und der Anpfiff des Finales
Der Unmut beschränkt sich nicht auf den Stil. Manche behaupten, der spanische Sieg sei nicht sauber gewesen. "Selbst mit Betrug konntet ihr nicht gewinnen. Wir mussten drei Tore erzielen, um euren Schwindel auffliegen zu lassen", war von der anderen Seite zu hören. Der Schatten der Verschwörung liegt über jedem jüngeren Erfolg, allerdings ohne Belege. Zur fußballerischen Kontroverse kommt die Logistik: Die Endspiele finden tagsüber statt. Für viele ein Fehler, der dem Event Glanz nimmt und die körperliche Leistung der Spieler wegen der Hitze beeinträchtigt. Eine wiederkehrende Beschwerde, die dieses Turnier nicht behoben hat.
Das Gefühl, dass Spanien nicht nur gewinnt, sondern den Gegner zähmt bis zur völligen Ausschaltung, trennt diejenigen, die die Effizienz feiern, von denen, die die Epik eines offenen Schlagabtausches vermissen. Die Zahlen sprechen für den Bundestrainer, doch die Erzählung überzeugt nicht alle. Als ob Gewinnen jetzt dem Image des Fußballs schaden würde.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).
Yamal und Konaté liefern sich vor dem Spiel Spanien-Frankreich Spitzen, doch die Debatte verlagert sich auf ihre Herkunft: Integrationskraft oder Spiegel alter Spannungen?
Lamine Yamal bricht die Norm des modernen Fußballs: Er lässt sich keine Tattoos stechen. Der Islam und seine familiäre Erziehung sind die Schlüssel zu seiner Entscheidung.
Kurz vor dem WM-Finale entlädt sich Rassismus gegen Lamine Yamal: Ein Teil fordert wegen seiner Herkunft seinen Rauswurf aus der spanischen Nationalmannschaft, während Spanien…
Das Medium El Nacional behauptet, Königin Letizia sei auf einer Yacht mit einem anderen Mann gesehen worden. Die Fotos zeigen sie jedoch allein und sind alt.
Regimetreue iranische Kleriker haben eine Spendenaktion über 1,5 Millionen Euro gestartet, um 10.000 Schafe für die Gesundheit des obersten Führers zu schlachten. Skepsis macht sich schnell breit.
China in Afrika löst einen gegenseitigen Angriff aus: europäischer Kolonialismus, Wucherknechtschaft und Tibet in ein und demselben historischen Vorwurf.