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Sich 'broken' fühlen: Wer Erschöpfung zugibt, wird ausgelacht
Sich „broken“ zu fühlen beschreibt eine emotionale Erschöpfung ohne Diagnose, die jeden Kraft raubt. Wer es zugibt, erhält Spott statt Unterstützung.
Sich „broken“ fühlen: Die Erschöpfung, die niemand laut zugeben will
Was bedeutet es eigentlich, sich „broken“ zu fühlen? Immer mehr Menschen bekennen sich auf diese Weise zu einer emotionalen Erschöpfung, die in keine klare Diagnose passt, aber die Kraft zum Weitermachen raubt. Man sagt es, wenn man zu lange gerudert hat — bei der Arbeit, zu Hause, im eigenen Kopf — und kein Ufer mehr sieht. Das Problem ist nicht das Zugeben. Das Problem ist, was danach kommt.
Rudern, ohne anzukommen
Das Bild vom Ruderer trifft es gut: ständige, kaum sichtbare Anstrengung, die alles andere trägt. Wer rudert, ist kein Held aus einer Geschichte; er ist der, der durchhält. Deshalb bittet niemand, der zugibt, „broken“ zu sein, um Urlaub: Er warnt nur davor, dass das Ruder schwer wird. Die übliche Antwort ist jedoch alles andere als solidarisch.
Wer es zugibt, zahlt dafür
In den Räumen, in denen man über Mutlosigkeit spricht, kostet es etwas, Schwäche zu zeigen. Wer sagt, dass er ausgebrannt ist, bekommt Witze zu hören oder den Vorwurf, er übertreibe oder suche Aufmerksamkeit. Manche behaupten sogar, der Sich-Beschwerende sei in Wahrheit ein Privilegierter im Verkleideten, der auf die herabsieht, die wirklich rudern. Das Paradox, kaum zu halten: Dort rudern alle.
Keine Panik. Das Schiff sinkt nicht wegen desjenigen, der warnt. Es sinkt wegen desjenigen, der schweigt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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