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Schwarze Kerzen sollen Bitcoin für billigen Kauf stürzen
Ein Forennutzer behauptet, schwarze Magie werde Bitcoin auf 6.666 oder 3.500 Euro drücken, um günstig einzusteigen.
Können schwarze Kerzen, Gebete und etwas schwarze Magie den Bitcoin versenken? Manche behaupten ja und kündigen es häppchenweise an. Die These ist simpel: Fällt der Preis genug, kauft der Ankündiger billig und verdient beim Rebound. Im Thread fallen Bitcoin-Anstiege mit diskreteren Beschwörungen zusammen; gibt der Preis nach, kehrt das Ritual zurück.
Der Ausgangspunkt war direkt definiert. Der Autor hatte mit kleinen Coins „ein paar Euro“ gemacht, schlussfolgerte, dass nur früh Käufer reich werden, und beschloss, dass Bitcoin fallen müsse, um unten einzusteigen und den nächsten Zyklus zu erwischen. Inklusive Warnung: „Wer warnt, betrügt nicht.“ Die Kerzen, sagte er, seien bereits angezündet.
Von 22.000 Dollar auf 6.666 Euro: sich bewegende Ziele
Im Januar, als Bitcoin auf 22.000 Dollar fiel, kam die Antwort schnell: Damals kaufen wäre besser gewesen, als einen Absturz unter 15.000 abzuwarten. Die Prognose wurde später verfeinert: erst 6.666 Euro, dann 3.500, beschrieben als „Corona-Preise“. Ein anderer Teilnehmer sah den Boden zwischen 20.000 und 25.000 Dollar und reduzierte den Crash auf ein kurzes Ereignis.
Unter den gekreuzten Prognosen ist die des Beschwörers auffällig: Bitcoin bei 6.666 Euro, eine runde Zahl.
Wenn der Preis stieg, senkte der Bann den Ton
Die unbequemste Phase kam mit steigendem Bitcoin. Dann wurden Antworten nicht mehr esoterisch, sondern anatomisch: Ob die Kerzen verbraucht seien, ob man sie durch weiße ersetzen solle, um den gegenteiligen Effekt zu erzielen. Eine Antwort fasst die Stimmung zusammen: Wenn der Preis klettert, bleibt das Ritual still.
Während Bitcoin stieg, gab es kaum Beschwörung. Als er nachgab, tauchte das Ritual wieder auf mit Gebeten „an die Seelen“ und neuen Kerzen. Andere baten um ihren Anteil: Gilt das auch für Gold? Warne uns, wenn die Kerzen ausgehen, damit wir wissen, wann wir kaufen sollen.
Das Nebengeschäft: Gebühren für das Aufheben des Fluchs
Mittendrin taucht der Teil auf, den kein Okkultismus-Handbuch enthält: die Gebühr. Der Beschwörer bietet an, die Kerzen zu entfernen und dafür zu beten, dass der Preis „unaufhaltsam“ steigt, gegen Angebote. Er akzeptiert auch Aufträge für schwarze Magie zu guten Preisen. Der Fluch hat also eine Preisliste.
Hier hört die Geschichte auf, eine Exzentrik zu sein, und ähnelt anderen Dingen zu sehr. Ein Asset, das steigt und fällt, eine Erzählung, die beide Bewegungen erklärt, und ein Serviceangebot rund um die Angst anderer.
Die Steuerfrage mitten im Gebet: Auslandsbanken und Finanzamt
Mitten im Ritual stellt jemand eine Frage ohne Esoterik: Welche ausländischen Banken erlauben Wallet-Betrieb, Umwandlung in Euro per Karte und Gewinnabhebung, ohne dass das Finanzamt (Hacienda) Kenntnis hat? So formuliert geht es um Arbeiten am Rande der Steuerbehörde, nicht um Wallet-Logistik.
Das Detail zeigt, dass für manche das Interesse nicht darin liegt, Bitcoin zu kippen, sondern den Kaufzeitpunkt zu treffen und beim Verkauf keine Spuren zu hinterlassen. Der magische Teil ist nur die Verpackung.
XRP, IOTA und ein Zeithorizont bis September
Das Ritual lebt nicht allein. In derselben Unterhaltung tauchen Prognosen anderer Assets auf: XRP, dessen Fixierung „sich bis zu 3 Jahre hinziehen kann“, mit September als erstem möglichen Szenario — offen, ob es am Tag 11 fällt —, und IOTA, das laut einer Nachricht drei Wochen stagnieren würde, bevor es mit dem Start von Chrysalides explodiert.
Zwei verschiedene Wege, dasselbe zu sagen: In diesem Markt dehnt sich der Kalender immer weiter, als irgendjemand verspricht. Der Bann gegen Bitcoin bleibt unterdessen aktiv und ungelöst.
Mit der Zeit macht der Preis, was er will, und die Kerzen bleiben angezündet. Wenn die Kraft wirkt, merkt man es nicht. Und wenn man zahlen muss, um sie zu entfernen, ist es keine Magie mehr.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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