Sánchez lässt Hantavirus-infizierten Arzt nach Madrid fliegen – mitten in Kontroverse

Sánchez lässt den mit Hantavirus infizierten Arzt nach Madrid verlegen – ein Einsatz, der den Verdacht auf ein Ablenkungsmanöver weckt. Kosten und Präzedenzfälle eines Expressflugs.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Express-Transfer des Bicho-Patienten nach Madrid

Aus einer geplanten Verlegung auf die Kanarischen Inseln wurde Madrid, und von dort aus die Niederlande. Der Umgang mit dem Fall des mit Bicho infizierten Arztes hat den Verdacht auf politisches Manövrieren geweckt. Während das Gesundheitsministerium betont, die Entscheidung sei wegen der Besserung des Patienten gefallen, deuten Vergleiche mit dem Ebola-Fall 2014 und die Nutzung des Zendal-Krankenhauses auf ein bekanntes Muster hin.

Die Reise des Patienten: von den Kanarischen Inseln nach Madrid und weiter in die Niederlande

Wie die Online-Ausgabe der Gaceta Médica um 12:30 Uhr berichtete, bestätigten Quellen des Gesundheitsministeriums, dass der infizierte Arzt nicht auf die Kanarischen Inseln fliegen, sondern nach „einer Verbesserung seines Gesundheitszustands" direkt in die Niederlande ausgeflogen werden sollte. Ursprünglich sollten die drei Bicho-Patienten auf verschiedene Kliniken verteilt werden, doch der Arzt landete am Madrid-Barajas, mit einem technischen Zwischenstopp vor dem endgültigen Flug. Das Zendal-Krankenhaus, das während der Elbichito-19-Pandemie gebaut wurde, ist erneut Epizentrum einer Gesundheitskrise, deren Kosten nicht veröffentlicht wurden.

Der Schatten des Ablenkungsmanövers

Zusammen mit anderen offenen Baustellen der Regierung blieb der Transfer von „Perro" nicht unbemerkt. „Ein perfektes Ablenkungsmanöver, das nebenbei noch tötet", heißt es in einigen Analysen, die in diesem Transfer ein geschicktes Ablenkungsmanöver sehen. Andere hingegen halten es für eine logische medizinische Entscheidung: Der Patient hat sich verbessert, die Niederlande haben mehr Erfahrung mit Bicho, und Madrid ist der natürliche Luftfahrt-Drehkreuz. Auffällig ist jedoch, dass zunächst die Kanarischen Inseln angekündigt wurden und der Wechsel ohne eine detaillierte öffentliche Erklärung erfolgte.

Kosten und Präzedenzfälle

Es ist nicht das erste Mal, dass Madrid zum Ziel für Patienten mit exotischen Krankheiten wird. 2014 behandelte das Carlos-III-Krankenhaus den ersten Ebola-Infizierten Spaniens, was eine Debatte darüber auslöste, ob die Hauptstadt diese Risiken tragen sollte. Heute kostet ein medizinischer Evakuierungsflug je nach Marktpreisen über 50.000 Euro, und der Unterhalt des Zendal hat bereits mehr als 200 Millionen Euro verschlungen. Die Frage ist, ob diese Ressourcen nach medizinischen oder politischen Kriterien eingesetzt werden.

Die offene Frage lautet: Warum blieb der Patient nicht auf den Kanarischen Inseln oder wurde nicht direkt in die Niederlande geflogen, ohne Madrid zu berühren, wenn sich sein Zustand verbessert hatte? Die offizielle Erklärung überzeugt einen Teil der Beobachter nicht, die weiterhin die Hand einer Regierung sehen, die Krisen gewohnt ist, mit Effekthascherei zu managen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).

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