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Russland greift Lager in Mykolajiw mit Hyperschallraketen vom Typ Kinzhal an
Russland bestätigt den Einsatz von Hyperschallraketen vom Typ Kinzhal gegen ein Lager in Mykolajiw und beziffert die Zahl der in Schytomyr getöteten Soldaten und Söldner auf mehr als 100.
Russland setzt erneut Hyperschallraketen ein und greift ein Lager in Mykolajiw an
Das russische Verteidigungsministerium meldete am Sonntag eine neue Welle hochpräziser Raketenangriffe auf militärische Ziele in der Ukraine, darunter das Kraftstoff- und Schmiermittellager in Mykolajiw und ein Ausbildungszentrum für Spezialoperationen in der Region Schytomyr. Nach Angaben des Sprechers Igor Konaschenkow wurden bei dem Angriff auf diese Basis mehr als 100 Soldaten und Söldner getötet. Es ist das zweite Mal, dass Moskau den Einsatz der Hyperschallrakete Kinzhal im Konflikt bestätigt, nach der Ankündigung vom Samstag.
Die offizielle Erklärung, die auf einer Morgenpressekonferenz verbreitet wurde, führt aus, dass seit Samstagabend 62 militärische Ziele angegriffen wurden, darunter drei Gefechtsstände, ein Mehrfachraketenwerfer, zwei Waffen- und Munitionslager und 52 Konzentrationpunkte von Gerät. Die russische Marine feuerte Kalibr-Marschflugkörper vom Schwarzen Meer aus auf Werkstätten zur Reparatur gepanzerter Fahrzeuge, und vom Kaspischen Meer aus wurde ein weiteres großes Lager in der Südregion zerstört. Aus dem Luftraum über der Krim wurde eine Kinzhal auf dasselbe Lager abgefeuert, das die ukrainische Armee im Süden versorgte.
Was sind Kinzhal-Raketen und warum führt Moskau sie jetzt vor
Die Kinzhal ist eine luftgestützte Hyperschallrakete, die nach offizieller russischer Darstellung mit Geschwindigkeiten und auf Flugbahnen fliegt, die für konventionelle Abwehrsysteme nicht vorhersehbar sind. Ihr Einsatz in der Ukraine wurde erstmals am Samstag angekündigt und hat sich in den letzten Stunden gegen Ziele im Süden des Landes wiederholt. Die Wahl ist kein Zufall: Moskau sucht eine psychologische Wirkung sowohl in Kiew als auch in den westlichen Hauptstädten.
Manche halten diese Waffen für speziell konzipiert, um Seegefechtsgruppen einschließlich amerikanischer Flugzeugträger auszuschalten, und sehen ihren Einsatz in einem realen Konflikt als Testfeld, um Schwächen zu korrigieren, bevor ein größeres Szenario beginnt. Dagegen spricht das Kostenargument: Eine solche Rakete ist teuer und nur in begrenzter Stückzahl vorhanden, sodass ihre materielle Wirkung auf den Gesamtfeldzug gering ist. Die Wirkung, so die Skeptiker, sei eher abschreckend als zerstörerisch.
Die Informationsfront: sich widersprechende Darstellungen und Propaganda auf beiden Seiten
Die russische Erklärung nennt auch den Abschuss eines Mi-8-Hubschraubers, von sechs Drohnen und einer taktischen Rakete vom Typ Tochka-U sowie die Zerstörung von sechs mobilen Systemen zur elektronischen Kampfführung vom Typ Bukovel durch Artilleriefeuer. Dies sind Zahlen, die man – wie alle Zahlen aus einem laufenden Krieg – mit der üblichen Vorsicht lesen sollte: Jede Seite übertreibt ihre Erfolge und spielt ihre Verluste herunter.
Die öffentliche Debatte in Spanien ist auf raueres Terrain abgedriftet. Ein Teil der Analysten vertritt die Auffassung, dass die offiziellen russischen Informationen im Wesentlichen mit dem übereinstimmen, was die NATO-Satelliten erfassen, was der Manipulation bei den erklärten Zielen enge Grenzen setzte. Eine andere Richtung erwidert, die Darstellung des Kremls für bare Münze zu nehmen sei naiv, und verweist darauf, dass die Zahlen zu Opfern und zerstörtem Material nicht unabhängig überprüfbar sind.
Schytomyr, Mykolajiw und das Kaspische Meer: die Geografie der Angriffe
Der Angriff auf das Ausbildungszentrum für Spezialoperationen in Schytomyr im Nordwesten des Landes wurde offiziell als Schlag gegen die Infrastruktur dargestellt, die als Basis für die ausländischen Kämpfer dient, die in die Ukraine kommen. Moskau bezifferte die Zahl der getöteten Soldaten und Söldner auf mehr als hundert. Es ist die auffälligste Zahl der Erklärung und zugleich die am schwersten überprüfbare.
Die Kombination der Plattformen – Schwarzes Meer, Kaspisches Meer, Luftraum über der Krim – zeichnet das Bild eines weit verteilten und koordinierten Angriffsgefüges. Die Kalibr-Raketen vom Schwarzen Meer zielten auf Reparaturwerkstätten für Panzerfahrzeuge; vom Kaspischen Meer aus wurde ein weiterer Angriff auf ein Kraftstofflager geführt. Die Logik: die ukrainische Logistikfähigkeit schwächen, bevor eine größere Bodenoffensive beginnt.
Vor diesem Hintergrund lautet die Frage, die über der Analyse schwebt, nicht, wie viele Raketen abgefeuert wurden, sondern wie viele noch übrig sind. Niemand sagt es laut.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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