Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Rentenstreit in Spanien: Generationenkonflikt um die Zukunft
In Spanien entbrennt eine Debatte über die Nachhaltigkeit der Renten. Kritiker verweisen auf Berechnungen des Banco de España regarding das Missverhältnis zwischen Beiträgen und Leistungen.
Der Generationenkonflikt, der die spanischen Renten belastet
Das spanische Rentensystem ist in seiner aktuellen Form nicht tragfähig. Zu diesem Schluss kommt ein hitziger Austausch von Nachrichten, der mit einer Beleidigung gegenüber älteren Menschen beginnt und in einer Abrechnung zwischen den Generationen endet. Der Auslöser ist eine brutale Frage: Wozu dienen alte Menschen? Die im Diskurs vorherrschende Antwort ist wenig einfühlsam: Sie dienen dazu, mehr zu beziehen als sie eingezahlt haben, und für politische Entscheidungen, die die nachfolgenden Generationen belasten.
Die im Gespräch zitierten Daten deuten in diese Richtung. Es wird erwähnt, dass jeder Rentner pro eingezahltem Euro 1,74 Euro erhält, basierend auf Berechnungen des Banco de España (der spanischen Zentralbank), und dass man bereits nach zwölf Jahren im Ruhestand alles wieder herausbekommen hat, was man eingezahlt hat. Der öffentliche Reservefonds sei, so heißt es, von einem Guthaben von 66 Milliarden Euro auf eine entsprechende Schuld gekippt. Mit diesen Fakten trägt der Steuerzahler die Last.
Woher kommt die Wut auf die Renten?
Der Unmut ist nicht nur wirtschaftlicher Natur. Im Hintergrund steht der Vorwurf, dass sich eine Generation bereichert habe, während sie die Zukunft ruinierte. Man spricht von Babyboomern, die Wohnungen zu Preisen aus einer anderen Ära kauften, Immobilien anhäufen und weiterhin an der Macht festhalten. Das oft genannte Beispiel sind zwei Achtzigjährige, die sich um die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten bewerben. Gerontokratie, sagen Kritiker, sei kein rein spanisches Problem, sondern ein globales Muster.
Demgegenüber argumentiert ein Teil der Diskussion, dass nicht die Alten das Problem seien, sondern jene mit überproportional hohen Einkommen. Die Unterscheidung zwischen dem bescheidenen Ruheständler und dem Empfänger einer Maximalrente wird betont. Ekelhaft sind die Privilegierten, nicht die normalen alten Leute, fasst ein Beitrag zusammen. Neid, erwidert die andere Seite, sei ein schlechter Ratgeber.
Das Argument der Erfahrung, das nicht mehr zieht
Es gab Zeiten, in denen Alter Synonym für Weisheit war. Dieser Konsens ist gebrochen. Mehrere Beiträge behaupten, dass das Internet den Großvater als Wissensquelle ersetzt hat: Was früher in der Werkstatt oder Küche gelernt wurde, wird heute am Bildschirm nachgeschlagen. Ein Teilnehmer spottet, dass ein 75-jähriger Beamter oder ein 68-jähriger Lehrer nichts mehr beitrage, was nicht einen Klick entfernt sei.
Die Antwort erfolgt mit Sarkasmus. Wenn du alt bist, wirst du es verstehen, schreiben einige. Andere fügen hinzu, dass der Ersteller des Threads sich jung fühle, obwohl er einfach nur jung sei. Die Warnung ist altbekannt: Verachtung gegenüber Älteren ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Alle landen, wenn sie Glück haben, am selben Ort.
Die demografische Pyramide und die rentenlose Zukunft
Jenseits der einfachen Beschimpfungen gibt es Analysen, die durch das Rauschen dringen. Ein Teilnehmer berichtet, dass er vor Jahren die spanische BevölkerungsPyramide gesehen habe und sich auf eine Zukunft ohne oder mit perversos Renten vorbereitet habe. Er ist nicht der Einzige. Die Idee, dass das System nicht kollabieren, aber durch höhere Steuern und niedrigere Leistungen finanziert werden wird, setzt sich als wahrscheinliches Szenario durch.
Die Rechnung ist simpel: weniger Beitragszahler, mehr Rentner und ein Fonds, der bereits im Minus steht. Die Schlussfolgerung lautet, dass die Anpassung kein Kollaps sein wird, sondern eine langsame Erosion. Wer dies nicht sehe, werde sich mit 65 Jahren wundern, warnen Experten.
Auch die Pflegekräfte zählen
Ein oft vergessener Aspekt taucht hier auf: die Arbeitsplätze, die durch die Abhängigkeit entstehen. Sozialarbeiter, Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderungen und häusliche Pflegekräfte werden genannt. Ohne die Großeltern würden viele Menschen auf der Straße landen, wird argumentiert. Es geht nicht nur um Zuneigung: Es ist ein Wirtschaftssektor.
Dieses Argument überzeugt nicht alle. Die Gegenposition besagt, dass dieses Geflecht auf Schulden und Beiträgen basiert, die in Peseten gezahlt wurden. Der Kreis schließe sich immer wieder am selben Punkt: im Geldbeutel der heutigen Arbeitnehmer.
Die Diskussion hat keinen Gewinner. Was bleibt, ist ein unbequemes Bild: eine alternde Gesellschaft, ein bröckelnder Generationenvertrag und eine Frage, die niemand mit harten Daten beantwortet. Wenn der Trend anhält, ist es wahrscheinlich, dass die nächste Rentenreform früher kommt als viele denken. Allerdings könnte es bei den Umständen in Spanien auch wieder zwanzig Jahre dauern.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (171 Antworten).
Eine These behauptet, Rubiales, Bosé und Padilla verkörpern Rollen zur Diskreditierung unbequemer Ideen. Was das Muster besagt und was nicht bewiesen werden kann.
Tucker Carlson zeigt münzbasierte Einkaufswagen bei einem russischen Auchan als Neuheit, obwohl das System in europäischen Supermärkten seit Jahren Standard ist.
Zwei humanoiden Leichen im mexikanischen Kongress beleben die Nazca-Affäre neu. DNA-Analysen und Metallprothesen fehlen jedoch wissenschaftliche Prüfungen.