Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Reicht 1.700 Euro Gehalt für ein Kind in Spanien?
Mit abbezahltem Haus und einem Nettoeinkommen von 1.700 Euro ist die Kindererziehung in Spanien machbar, aber karg und stark vom Standort abhängig.
1.700 Euro Gehalt, abbezahltes Haus, ein Kind: Die Rechnung
Ein monatliches Nettoeinkommen von 1.700 Euro, eine bereits abbezahlte Wohnung und ein Partner ohne eigenes Einkommen, der die ersten drei Lebensjahre des Babys zu Hause bleiben möchte. Von diesem Punkt aus stellt sich die Frage, ob dieses Familienprojekt tragfähig ist oder leichtsinniger Optimismus. Die Mehrheit derer, die die Zahlen durchrechnen, sagt, es sei möglich, aber das korrekte Etikett lautet nicht „komfortabel“, sondern „karg“. Das Fehlen einer Hypothek verändert die Gleichung grundlegend: Wohnkosten verschlingen bei den meisten spanischen Familien zwischen einem Drittel und der Hälfte des Gehalts, und hier ist dieser Posten bereits gelöst.
Was kostet die Erziehung eines Kindes pro Monat?
Die im Umlauf befindliche Aufschlüsselung ist niedriger als das Bild von Babyausstattungsgeschäften suggeriert. Ungefähr 100 Euro monatlich für Windeln und etwa 60 Euro für Säuglingsnahrung im ersten Jahr, falls kein Stillen erfolgt. Danach isst das Baby pürierte und dann normale Kost, sodass die Zusatzkosten im allgemeinen Einkaufskorb untergehen. Kleidung, Gitterbett, Kinderwagen und Hochstuhl werden oft geerbt: Manche erinnern sich, alles von Geschwistern und Freunden erhalten zu haben, während andere behaupten, dass weder Gitterbett noch Wanne unverzichtbar sind.
Mehrere Berichte stimmen darin überein, dass die eigentliche Belastung des Budgets nicht die frühe Kindheit betrifft, sondern die späteren Phasen. Wenn das Kind kein Baby mehr ist, „haben sie immer Hunger“ und außerschulische Aktivitäten beginnen, schießen die Ausgaben in die Höhe. Paradoxerweise ist die Altersgruppe von null bis fünf Jahren der günstigste Teil der Erziehung.
Das Risiko, das niemand sehen will: Scheidung und Unterhalt
Hier wird es ernst. Mit abbezahlter Immobilie und nur einem Gehaltsschein ist die Trennung das Szenario, das am meisten Vermögen zerstört. Die Wohnung kann dem sorgeberechtigten Elternteil zugesprochen werden, und das Gehalt wird zwischen Kindesunterhalt und gegebenenfalls nachehelichem Unterhalt aufgeteilt, um das wirtschaftliche Ungleichgewicht auszugleichen, das entsteht, wenn ein Ehepartner seine Karriere aufgibt. Dies ist das stärkste Argument der Skeptiker: Das Kind ist finanzierbar, aber das Modell mit nur einem Ernährer konzentriert das gesamte finanzielle Risiko auf die Person, die die Gehälter verdient.
Manche formulieren es als einfache Subtraktion: Abbezahltes Haus plus arbeitslose Frau plus Kind ergibt im Fall einer Trennung Kindesunterhalt plus nachehelichen Unterhalt minus Haus minus Kind minus Frau. Kalt, aber es ist die Arithmetik, die viele vor der Entscheidung durchführen.
Ländliches Spanien: Die einzige Rechnung, die aufgeht
Der häufigste Konsens ist geografischer Natur. Mit 1.700 Euro hängt die Tragfähigkeit davon ab, wo man lebt. In einer Stadt 20 Kilometer von Madrid entfernt, mit Pflichtauto und Preisen wie in der Metropole, schrumpft der Spielraum. In entvölkerten Provinzen reicht dasselbe Geld doppelt so weit. Die Falle liegt auf der Hand: Jobs, die 1.700 Euro netto zahlen, befinden sich nicht dort, wo 1.700 Euro weiter reichen.
Die vorgeschlagene Alternative ist, dass sie halbtags arbeitet oder er einen zweiten Job am Wochenende annimmt. Die Antwort des Betroffenen ist kategorisch: Er arbeitet lieber hart selbst, als dass seine Partnerin Taschengeld verdient, das vollständig in Kita-Gebühren fließt.
Der Drei-Jahres-Plan und ausstehende Gehaltserhöhung
Der konkrete Plan sieht vor, dass die Mutter in den ersten drei Lebensjahren des Kindes nicht arbeitet. Um dies zu tragen, verlässt sich die Familie auf Ersparnisse, sparsame Ausgabengewohnheiten und die Erwartung, dass das Gehalt in den kommenden Jahren auf 2.000 Euro netto steigt, entweder beim aktuellen Arbeitgeber oder durch einen Jobwechsel. Es gibt auch die Möglichkeit, eine kleine Immobilie zu kaufen und zu vermieten, um zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Die vollständige Berechnung, Posten für Posten, mit detaillierten Spar- und Ausgabenszenarien, zeigt erst wirklich, ob der Plan unerwartete Ereignisse übersteht. Die Diskussion hinterlässt das Gefühl, dass die Endsumme weniger wichtig ist als die Fähigkeit zu reagieren, wenn etwas schiefgeht.
Was passiert, wenn das Gehalt nicht steigt, das Kind mit Komplikationen geboren wird und das Paar im denkbar schlechtesten Moment zerbricht? Niemand hat diese Antwort. Nur jene, die es bereits mit weniger getan haben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (107 Antworten).
Ein Abendessen für zwei im Stadtviertel (39 €) plus zwei Kinokarten: Das erste Date in Madrid kostet je nach Wochentag und Kino zwischen 50 und 58,60 Euro.
Ein 800 m² großes Chalet in El Espinar wird für 800.000 € angeboten, was 1.000 €/m² entspricht. Nutzer bezeichnen es wegen der hohen Unterhaltskosten als Fass ohne Boden.
Ein Forum-Nutzer argumentiert, dass Trennungen eine zweite Wohnung erfordern und den Mietmarkt belasten. Dies ist eine Meinung, keine offizielle Branchenstatistik.
Yolanda Díaz schlägt vor, die MwSt für private Gesundheits- und Bildungsleistungen von 0% auf 21% zu erhöhen, was 3 Mrd. Euro bringen, aber Risiken birgt.
Ein Bauarbeiter im Baskenland erschlich sich eine Invaliditätsrente von 2.700 Euro monatlich durch einen simulierten Arbeitsunfall und wurde zur Rückzahlung verurteilt.