Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
800-m²-Chalet in El Espinar für 800.000 €
Ein 800 m² großes Chalet in El Espinar wird für 800.000 € angeboten, was 1.000 €/m² entspricht. Nutzer bezeichnen es wegen der hohen Unterhaltskosten als Fass ohne Boden.
Ein 800 Quadratmeter großes Chalet mitten im Wald von El Espinar wird für 800.000 Euro inseriert. Das entspricht einem Preis von tausend Euro pro Quadratmeter. Im selben Markt können laut Kommentaren im Thread ein gut gelegenes 60-m²-Haus 3.500 Euro pro Quadratmeter kosten und eine Wohnung in San Rafael wird sogar zu 12.000 Euro pro Quadratmeter angeboten. Manche behaupten, je größer und abgelegener das Haus, desto günstiger pro Einheit. Die Diskussion dreht sich um die Kosten für den Erhalt des Gebäudes.
Der Preis pro Quadratmeter und die Luxuskosten-Falle
Die erste Reaktion auf die Anzeige ist Unglaube. Ein riesiges Anwesen von 800 m² in einer waldreichen Umgebung zum Preis einer mittelgroßen Wohnung am Stadtrand von Madrid. Einige verteidigen, dass es diesen Preis wert sei, dort zu leben, wo man keine Autogeräusche hört und keine störenden Nachbarn hat. Andere weisen darauf hin, dass Abgeschiedenheit auch monatliche Kosten verursacht.
Der Vergleich der Preise pro Einheit ist gnadenlos. Eine gut gelegene 60-m²-Wohnung kann 3.500 Euro pro Quadratmeter kosten. Eine Wohnung in San Rafael, am Rande von Madrid, wird für 12.000 Euro pro Quadratmeter inseriert. Riesige Villen mit 700 m² müssen dagegen auf 1.000 Euro pro Quadratmeter sinken, um Käufer zu finden, so ein Nutzer. Für manche sind große Flächen eine Last, kein Privileg.
Was kostet der Unterhalt eines 800-m²-Chalets?
Hier kommt die schockierende Zahl. Ein Nutzer berichtet, dass sein 270-m²-Haus plus 80 m² Garage und ein 75-m²-Gästehaus im Winter bis zu 600 Euro monatlich nur für Heizung verbrauchen kann. Und das ohne den Garten: 7.000 m² Rasenfläche, die, wenn man sie nicht selbst mäht, 350 Euro pro Schnitt kosten, plus Hecken- und Baumschnitt. Derselbe Nutzer sagt, er habe vier geschlossene Zimmer und ungenutztes Dachgeschoss.
Die wiederkehrende Schlussfolgerung ist, dass große Häuser ein Fass ohne Boden sind. Ein Nutzer berechnet, dass mindestens vier Personen dauerhaft darin leben müssen, damit es nicht verfällt – das bedeutet vier Gehälter. Eine andere vorgeschlagene Alternative ist die Aufteilung unter Geschwistern.
El Espinar ist kein Paradies der Stille
Die Lage hat einen Haken, meint ein anderer Nutzer. El Espinar wird von der Nationalstraße N-VI durchquert, auf der LKW den León-Pass hinauffahren, und an Wochenenden strömen Besucher aus Madrid herbei. Für diesen Nutzer existiert die in der Anzeige versprochene Stille nicht.
Andere argumentieren, dass wahrer Luxus nicht das Grundstück sei, sondern die Abwesenheit von Auto- und Nachbarlärm. Dies ist ein Argument, das im Thread auftaucht.
Wer kauft ein solches Chalet?
Ein Nutzer behauptet, dass kein Reicher dort leben möchte. Er fügt hinzu, dass Wohlhabende in Pozuelo oder Majadahonda wohnen, wo ihre Geschäfte sind, und kaufen lieber eine Wohnung mit Meerblick in Málaga als ein unbeheizbares Haus in der öden Hochebene von Segovia.
Auch die Einrichtung spielt gegen den Verkauf. Manche weisen darauf hin, dass ein großer Teil des Preises in Möbeln und einem überladenen Stil steckt, den viele ablehnen. Ein anderer Nutzer scherzt, dass allein das Beheizen und Moosentfernen weitere 800.000 Euro kosten würde. Laut einer Nachricht im Thread wurde das Haus bereits verkauft; der Käufer ist unbekannt.
Die Anekdote: Vom Marquis-Mord zum Dracula-Schloss
Das Haus hat eine Atmosphäre, die zur Spekulation einlädt. Manche scherzen, es fehle nur noch Graf Dracula im Salon und ein Kerker im Keller. Ein anderer Nutzer fragt, ob dies nicht der Ort des Mordes an den Marquis de Urquijo sei.
Die Alternative: Schlösser und historische Häuser
Auf demselben Markt tauchen Objekte auf, die in einer anderen Liga spielen. Ein Schloss, das von Castilnovo, wird für 15 Millionen verkauft. Ein anderes Haus mit 186 Fotos, rosa Steinmauerwerk aus Sepúlveda und hochwertiger Zimmerei wird für zwei Millionen angeboten. Im Thread werden diese Optionen mit dem Chalet in El Espinar verglichen.
Die Debatte hinterlässt geteilte Meinungen darüber, ob der Preis die Unterhaltskosten rechtfertigt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (373 Antworten).
Ein Buchhändler in Ciudad Real wurde verurteilt, weil er einen Eindringling im Garten erschoss. Die Castle Doctrine schützt die Wohnung, nicht das Grundstück.
Preise stagnieren, Zinsen bleiben hoch. Ist ein Crash wie 2008 möglich oder nur Panikmache? Daten zu Hypotheken und der Dilemma zwischen Kaufen und Warten.