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Rabbiner Yosef Mizrachi löst mit Massaker-Prophezeiung über Spanien Empörung aus
Der orthodoxe Rabbiner Yosef Mizrachi sagt ein Massaker in Spanien voraus und löst eine Kontroverse aus, die Einwanderung, Steuern und religiöse Spannungen vermischt.
Yosef Mizrachi: der Satz, der die öffentliche Meinung entzündet
Der orthodoxe Rabbiner Yosef Mizrachi hat Spanien mit einer Äußerung ins Zentrum einer Kontroverse gerückt, in der eine religiös-ethnische Gruppe als künftiger Henker der Spanier erschien. Der in sozialen Medien verbreitete Satz wird je nach Leser entweder als direkte Drohung oder als biblische Prophezeiung gedeutet. Zudem hat sich die Debatte mit alltäglichen wirtschaftlichen Sorgen vermischt.
Die hitzige Diskussion dreht sich um irreguläre Einwanderung. Es wird auf Masseneintritte über Ceuta verwiesen, mit der Formel „50.000 auf einmal“, und der Migrationsdruck mit der Prophezeiung des Rabbiners verknüpft. Manche halten die Äußerung nicht für eine Drohung, sondern für eine Warnung vor Konsequenzen. Andere erwidern, das einzige tägliche Massaker in Spanien sei das, das die Steuerbehörde an den Steuerzahlern verübe.
Der ursprüngliche Satz lässt gegensätzliche Deutungen zu: Prophezeiung, Provokation oder soziologische Analyse.
Die Kontroverse greift auch auf die Kanarischen Inseln und Andalusien über, die als nächste Ziele genannt werden.
Auch der klassische antisemitische Ablenkungsmanöver taucht auf: einer angeblichen jüdischen Verschwörung die Schuld an der Einwanderung zu geben.
Der Vorfall hinterlässt eine unbequeme Frage: Wie weit kann aufhetzende religiöse Rhetorik die sozialen Spannungen in einem Land mit Migrationsdruck und Wohnungskrise anheizen? Antworten gibt es nicht. Die Mischung aus Apokalypse, Steuern und Grenzen wird allen Lagern weiter Munition liefern.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).
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