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Puigdemont lehnt Enthaltung ab
Laut Forum-Nutzer schließt Puigdemont eine Enthaltung von Junts aus und fordert Ja oder Nein, was die Wahl des spanischen Regierungschefs erschwert.
Puigdemont fordert klare Entscheidung: Wahl des spanischen Regierungschefs in der Schwebe
Die Wahl des spanischen Ministerpräsidenten ist nicht gesichert; sie liegt auf Eis. Die Sitzung wurde auf den letzten zulässigen Tag verschoben, wie ein Teilnehmer berichtet – ein Detail, das das Offensichtliche bestätigt: Die Unterstützung ist nicht gesichert. Der letzte Schritt, Carles Puigdemont zugeschrieben, erhöht den Druck weiter: Junts schließt eine Enthaltung aus und verlangt ein klares Ja oder Nein. Dies schließt Coalición Canaria aus und verengt den Handlungsspielraum. Kurz gesagt: Mehr Unsicherheit, weniger Optionen.
Was bedeutet es, bei der Wahl des spanischen Regierungschefs ein klares Votum zu verlangen?
Eine Enthaltung ist ein lose Schraube, die es erlaubt, an anderer Stelle anzuziehen. Ein Ja oder Nein hingegen schließt die Tür. Es wird argumentiert, dass die Erzwingung einer expliziten Abstimmung die Wahl von Pedro Sánchez erschwert, da mit einer Enthaltung von Junts mehr Stimmen zusammenkommen könnten. Dieser Schritt lässt zudem die kanarische Partei ohne Rolle, die als Joker vorgesehen war. Die Wahl wird vom Verhandlungsprozess zur Prüfung.
Die Arithmetik verzeiht nichts. Eine kursierende Berechnung verteilt 120 Sitze an die PSOE und 137 an die PP, insgesamt 257 zwischen beiden. Diese Zahlen allein entscheiden nichts, solange andere Fraktionen zögern. Das Problem ist nicht die Größe der Blöcke, sondern wer bereit ist, sich im letzten Moment zu bewegen.
Warum könnte Neuwahlen für Junts vorteilhaft sein?
Ein Teilnehmer verteidigt eine unbequeme Hypothese: Junts würde von Neuwahlen profitieren. Mit neuen katalanischen Wahlen am Horizont könnte die Formation ihren Konflikt mit dem Staat nutzen und ERC als Komplice der spanischen Regierung darstellen. ERC würde als schwache separatistische Kraft erscheinen, während Junts die Mehrheit der Unabhängigkeitsstimmen behielte. Und es ist keine Bluff, fügt er hinzu: Puigdemont hat bereits bewiesen, dass er den Staat unter Druck setzen kann.
Der Zweifel ist psychologischer, nicht mathematischer Natur. Es wird behauptet, der ehemalige Präsident sei ein fester Glaubensanhänger seiner Sache und dass Ideologie schwerer wiegen könnte als praktisches Interesse. Wenn dem so ist, würde selbst eine vor der Wahl beschlossene Amnestie ihn nicht dazu zwingen, Sánchez zu wählen: Einmal gewährt kann sie nicht rückgängig gemacht werden, und das Nicht-Einhalten eines Referendums bliebe das Argument für ein Nein.
Die PNV und das Risiko der Bloßstellung
Die Nervosität im Baskenland ist ein weiterer Faktor. Wenn die Wahl des spanischen Regierungschefs im letzten Moment scheitert, steht die PNV ohne Netz dar. Die PSE agiert als Schiedsrichter der zukünftigen autonomen Regierung, wo Kalküle kreuzen: Wenn die Sozialisten die Wahl nicht erleichtern, wird ihnen vorgeworfen, die Regierung an radikalere Positionen mit erstarkender EH Bildu zu übergeben. Die Unsicherheit verschiebt sich vom Congreso zu den autonomen Parlamenten.
Die fünf Abgeordneten von Podemos und die losen Enden
Auf der linken Seite stellt ein Teilnehmer die Hypothese auf, dass die fünf Abgeordneten von Podemos mit Nein stimmen. Es wäre eine klassische Rache, und bei Neuwahlen könnten sie mit eigener Marke antreten und bessere Ergebnisse erzielen. Yolanda Díaz wird nach wochenlangem Abtasten als unsicher beschrieben. Fünf Mandate reichen aus, um das Gleichgewicht zu kippen.
Am anderen Ende gehen manche davon aus, dass die PP Feijóo nicht erneut nominieren und einen anderen Kandidaten suchen würde, während ein anderer Teilnehmer spekuliert, dass Sánchez versuchen könnte, eine versteckte Enthaltung der PP als Staatsvertrag zu verkaufen. Dies sind Szenarien, und als solche müssen sie gelesen werden: Nichts davon ist bestätigt.
Haushalt, Renten und die Kosten der Lähmung
Ohne Vereinbarung gibt es keinen Haushalt, und diesen durchzubringen sowie regierungsfähig zu bleiben, ist die andere Feuerprobe, laut einem Forennutzer. Ein anderer meint, dass Bildu die PNV unter Druck setzen kann, wenn sie die Erhöhung der Renten in ihr Programm aufnimmt. Die Lähmung ist nicht kostenlos: Sie kostet legislative Zeit und Glaubwürdigkeit.
Das Szenario der Neuwahlen hat einen Horizont: Januar. Es wird diskutiert, mitten in den Weihnachtsferien zu wählen, mit halbherzigen Wählern und einem Kalender, der in die Urne gepresst wird. Andere entgegnen, dass hier niemand betrügt und dass, falls doch, die Legislaturperiode zu einem Kreuzweg gegenseitiger Vetos würde, beginnend beim Haushalt.
Was, wenn Puigdemont falsch kalkuliert? Die Unsicherheit bleibt offen: Manche glauben, man werde sich einigen, weil die halbe Parlamentsmitte darauf angewiesen ist, während andere überzeugt sind, dass der Ex-Präsident entscheidet, ob Neuwahlen stattfinden oder nicht. Niemand hat die Arithmetik abgeschlossen, und genau deshalb wird alles am letzten Tag entschieden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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