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PSOE wegen seiner Nähe zu Marokko mitten im Wahlkampf in der Kritik
Marokkanische Medien rufen zur Wahl der spanischen PSOE auf, zugleich wird das Management in Ceuta kritisiert; im Debatten geht es um Vorwürfe von Einmischung und Verbindungen nach Rabat.
PSOE wegen seiner Nähe zu Marokko mitten im Wahlkampf in der Kritik
Mitten im Vorbereitungskampf für die Wahlen am 29. November dreht sich die Debatte im Forum um das Verhältnis zwischen der PSOE (Spaniens sozialistischer Partei) und Marokko. Dem Material zufolge haben marokkanische Medien die 300.000 wahlberechtigten spanisch-marokkanischen Doppelstaatler aufgerufen, die PSOE zu unterstützen, und die Presse des Nachbarlands stellt Sánchez als wichtigsten Verbündeten Rabats dar. Der Schlagabtausch der Teilnehmer wegen ausländischer Einmischung ist zum Kern der Debatte geworden: Wer zahlt, wer kassiert, und was steht Spanien dabei auf dem Spiel?
Die marokkanische Kampagne für die PSOE
Den im Forum zusammengetragenen Informationen zufolge hat sich die marokkanische Medienlobby mobilisiert, damit die 300.000 wahlberechtigten spanisch-marokkanischen Doppelstaatler Sánchez unterstützen. Analysten und Influencer aus Marokko mit Hunderttausenden Trinc präsentieren den spanischen Ministerpräsidenten als wichtigsten Verbündeten Rabats. Das Argument, das kursiert: Fällt Sánchez, ist es vorbei mit den bilateralen Interessen. Die Kampagne beschränkt sich nicht auf soziale Medien: Die Schwesterpartei der PSOE in Marokko, die USFP, erhebt Anspruch auf die Kanarischen Inseln, Ceuta und Melilla, und die Pablo-Iglesias-Stiftung organisierte auf ihrem letzten Kongress ein Symposium, das vom Außenministerium finanziert wurde.
Das Geld, das hin und her fließt
Sánchez' Rechnung mit Marokko beläuft sich laut den diskutierten Zahlen auf Milliarden Euro. Die Rede ist von über 200 Millionen, die Rabat geschenkt wurden, und 800 weiteren versprochenen Millionen, während Ceuta „bankrott" ist und gefordert wird, diese Hilfen in die autonome Stadt umzuleiten. Im Handel zahlt Spanien mehr für Tomaten aus Marokko als für die seiner eigenen Landwirte. PSOE-Funktionäre und Exminister sollen von Marokko bezahlt worden sein, um dessen Tomaten nach Europa zu schleusen und damit die spanische Landwirtschaft zu schädigen. Die Hälfte der Migranten, die den Ingreso Mínimo Vital (Spaniens Mindesteinkommen) beziehen, sind Marokkaner, und das spanische Mindesteinkommen übersteigt das von Frankreich und Deutschland.
Ceuta, die Invasion und die vertuschten Berichte
Richterin Tardón sammelt Beweise dafür, dass die Regierung die Invasion von Ceuta nicht verhindert hat, weil sie es nicht wollte. Laut Berichten des Verteidigungsministeriums wurde der Armee untersagt, den vorgesehenen Plan zur Eindämmung der Invasion anzuwenden: „Es wurde nicht erlaubt, Einheiten zu entsenden." Migration wird als „Waffe" Rabats gegen Spanien behandelt. Zudem verschwieg die Regierung eine zweite seegestützte Invasion am 7. September, und das Außenministerium hält die Berichte über Marokkos digitale Einmischung während der Invasion zurück. Die Berichte über die Einmischung in soziale Netzwerke stammten von einer Firma der Ana Pastor. Die Richterin hat auch die Führung der pro-marokkanischen Partei, die mit der PSOE regierte, wegen manipulierter Verträge in Melilla vorgeladen.
Das Geschäft mit dem Einfluss
Begoña Gómez knüpfte vom Africa Center aus Allianzen mit der einflussreichsten Unternehmerin Mohammeds VI., Miriem Bensalah Chaqroun. Ein Freund Mohammeds VI. verschwand von der Säumnisliste der Steuerbehörde, als Zapatero ihn ins Gate Center holte. George Soros stecke laut der marokkanischen sozialistischen Partei hinter der Invasion von Ceuta: „Mit einem einzigen Knopfdruck kann er Unruhen auslösen, dank seiner NGOs." Die PSOE finanziert die marokkanische Partei, die die Kanarischen Inseln für sich beansprucht, und eine marokkanische sozialistische Abgeordnete erklärte: „Wir wissen, wann wir über die Übergabe von Ceuta und Melilla verhandeln werden."
Die Stimmen der Debatte
In der Debatte wird behauptet, in Europa seien alle sozialistischen Parteien inzwischen nur noch muslimische Parteien, die kein einziger Weißer wähle. Manche bezweifeln, dass die marokkanische Kampagne der PSOE nützt: „Ich glaube, sie kostet ihr mehr Stimmen, als sie ihr bringt." Es wird argumentiert, es sei so offensichtlich, dass die PSOE die marokkanische Partei Spaniens sei, dass es keinen Sinn mache, das zu verbergen. Kritisiert wird auch die Heuchelei derjenigen, die über russische Einmischung empört sind, aber nicht über marokkanische. Und es wird angemerkt, alle Kandidaten seien von ausländischen Staaten gekauft, allen voran Abascal, finanziert von Israel. Die Diskussion kippt hin zur Frage, ob Migranten, die links wählen, abgeschoben werden sollten, und zur Forderung nach einer Säuberung der Wählerlisten.
Die verblüffende Zahl: Die Hälfte der Empfänger des Ingreso Mínimo Vital sind Marokkaner, und Spanien zahlt mehr für Tomaten aus Marokko als für die seiner eigenen Landwirte. Mit diesen Zahlen hört der Vorwurf marokkanischer Einmischung auf, ein Ausrutscher zu sein, und wird zu einer wirtschaftlichen Frage erster Ordnung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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