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PSOE schließt Mitglieder aus, die für Sex zahlen
Der PSOE nimmt den Ausschluss von Mitgliedern auf, die für sexuelle Dienstleistungen zahlen, in sein Regelwerk auf. Die Durchführungsmechanismen fehlen jedoch.
Der PSOE schließt Mitglieder aus, die für Sens zahlen
Die spanische Sozialdemokratische Partei (PSOE) hat in ihr Regelwerk den Ausschluss von Mitgliedern aufgenommen, die „sens Dienstleistungen gegen Bezahlung in Anspruch nehmen, insbesondere wenn sie ein organisatorisches oder institutionelles Amt bekleiden“. Der Änderungsantrag, vorangetrieben von sozialistischen Feministinnen, wurde nach der Debatte über den Entwurf, den die Parteizentrale Ferraz an die Landesverbände geschickt hatte, in den endgültigen Text des Bundeskongresses übernommen. Das Problem ist nicht die Absicht. Das Problem ist die Umsetzung.
Noch niemand hat den Prüfmechanismus erklärt. Es gibt kein Protokoll, keine definierte Untersuchungsinstanz und keinen Beweismaßstab. Die Norm wird verabschiedet und hängt in der Luft mit einem „wir werden sehen“. Dies ist die Art von Maßnahme, die in der Schlagzeile funktioniert, aber im Regelwerk zerfällt.
Was genau besagt der verabschiedete Änderungsantrag?
Der endgültige Text sieht den Ausschluss von Personen vor, die Prostitution in Anspruch nehmen, mit einer expliziten Verschärfung für Inhaber eines organisatorischen oder institutionellen Amtes. Die Formulierung wurde von sozialistischen Feministinnen vorangetrieben, die Hunderte von Änderungsvorschlägen zum Entwurf organisiert hatten. Der Antrag wurde angenommen. Wie er durchgesetzt wird, bleibt unklar.
Hier beginnt das Problem. Wird ein Verfahren aufgrund einer Anzeige eröffnet? Aufgrund eines Geständnisses? Aufgrund eines Fotos vor einer Lokalität? Die Norm sagt dazu nichts, und ohne dies ist jede Anwendung willkürlich. Eine Partei kann in ihrem internen Regelwerk beschließen, was sie will, aber ein Disziplinarsystem ohne Verfahren ist ein Blankoscheck.
Die Kritik innerhalb der Partei: „Es bleiben keine Mitglieder mehr übrig“
Die am häufigsten wiederholte Reaktion zielt auf denselben Punkt ab: Die Norm ist nicht anwendbar, und wenn sie tatsächlich angewendet würde, würde die Mitgliederzahl einbrechen. Manche behaupten, dass mehr als die Hälfte der Organisation überflüssig wäre. Andere ironisieren, dass nur die Amtsträger übrig blieben, die niemals bestimmte Lokale betreten haben.
Das Argument hat eine unbequemere Variante. Wenn der Ausschluss auf Amtsträger beschränkt wird und nicht auf die Basismitglieder, verwandelt sich die Maßnahme eher in ein Instrument der internen Kontrolle als in eine feministische Politik. Die Verschärfung wegen des Amtes schützt niemanden: Sie hierarchisiert das Vergehen.
Der doppelte Maßstab, den Kritiker bemängeln
Der am häufigsten vorgebrachte Einwand ist nicht sarracena, sondern vergleichender Natur. Es wird hinterfragt, warum die Partei Mitglieder ausschließt, die für Sens zahlen, während Fälle von Korruption, Erpressung oder Lügen toleriert werden, die nicht einmal zu einem Ausschluss geführt haben. Die Hierarchie der Verstöße, so sagen Kritiker, sei nicht haltbar.
Auch die rechtliche Seite kommt zur Sprache. Manche vertreten die Ansicht, dass sens Freiheit ein Grundrecht sei und eine Partei private Handlungen zwischen Erwachsenen nicht sanktionieren sollte. Das interne Regelwerk kollidiert mit dem Bereich der Intimsphäre, und dieser Konflikt lässt sich nicht durch einen Kongressänderungsantrag lösen.
Das praktische Problem: Ohne Definition keine Sanktion
Ohne eine operative Definition dessen, was Prostitution ist, taugt die Norm nichts. Es macht einen Unterschied, ob man für eine Dienstleistung zahlt, eine Show besucht, jemanden engagiert oder ein Lokal betritt, in dem Dritte verdienen. Die Spannbreite ist enorm, und das Regelwerk grenzt sie nicht ein.
Daraus ergeben sich unbequeme Fragen: Zählt ein Junggesellinnenabschied? Zählt ein Lokal mit Shows? Zählt, was vor fünfzehn Jahren passiert ist? Jede dieser Antworten verändert den Umfang der Maßnahme. Keine davon ist festgelegt.
Was ist zu erwarten?
Der Änderungsantrag erfüllt eine Signalwirkung gegenüber der feministischen Wählerschaft und den Basismitgliedern, die seit Jahren eine Geste gefordert haben. Als Disziplinarpolitik ist er von Geburt an lahm. Der Text definiert das Verfahren nicht, legt keine Garantien fest und überlässt die Anwendung denen, die sie interpretieren müssen.
Es ist wahrscheinlich, dass die Norm auf dem Papier bleibt, außer wenn es opportun erscheint, sie anzuwenden. Und hier liegt das eigentliche Risiko: Ein Regelwerk, das nie genutzt wird, bis es gegen eine bestimmte Person eingesetzt wird. Die Willkür ist der wahre Inhalt des Änderungsantrags.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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