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PSG kritisiert Vermieter, während eigene Kader Immobilien anhäufen
Laut Berichten besitzt die spanische Regierung über 30 Wohnungen unter zehn Ministern. Isabel Rodríguez deklariert sieben Objekte.
PSG kritisiert Vermieter, während eigene Kader Immobilien anhäufen
Laut veröffentlichten Zählungen häuft die Regierung, die den Kampf gegen große Wohnungsbesitzer zu ihrem Markenzeichen gemacht hat, allein unter zehn ihrer Minister mehr als 30 Immobilien an. Die Wohnungsbauministerin Isabel Rodríguez deklariert sieben Objekte in Ciudad Real: drei Wohnungen, zwei Garagenplätze und zwei Abstellräume. Das Ehepaar Pedro Sánchez und Begoña Gómez kommt laut den veröffentlichten Informationen auf sechs Wohnungen und zwei Garagenplätze. Diese Paradoxie ist nicht neu, aber die Statistik wächst bei jeder Veröffentlichung eines Vermögensverzeichnisses.
Die vollständige Liste mit Namen und Zahlen kursiert seit Wochen in den wirtschaftlichen Diskussionsrunden. Es lohnt sich, sie genau zu betrachten, denn das Detail wiegt schwerer als die Schlagzeile.
Wie viele Wohnungen deklarieren die Kader der PSOE
Die genannten Zahlen stammen aus offiziellen Registern. Merçè Perea besitzt 13 Wohnungen, Diego Taibo neun und die Bildungsministerin Pilar Alegría sieben Immobilien sowie drei Grundstücke. Bis zu 17 sozialistische Abgeordnete geben Mieteinnahmen an, und 23 besitzen drei oder mehr Wohnungen, so die veröffentlichten Erhebungen. Damit erscheint die PSOE als die Partei mit den meisten vermietenden Abgeordneten, nur übertroffen von Junts und Bildu.
Manche argumentieren, dass Vermögen kein Verbrechen sei und die Vermischung von Privatleben und Steuerpolitik Demagogie darstelle. Das Gegenargument ist jedoch unbequem: Wenn die offizielle Rhetorik den Besitzer mehrerer Wohnungen kriminalisiert, sollte der Gesetzgeber, der dies tut, mit gutem Beispiel vorangehen. Kohärenz wird gesetzlich nicht erzwungen, aber sie zahlt sich an der Wahlurne aus.
Der Fall Begoña Gómez und die Gebäude im Wert von 250 Millionen
In den letzten Wochen rückte Begoña Gómez in den Fokus. Laut den veröffentlichten Informationen soll der Unternehmer Aldama sie belastet haben, indem er behauptete, ihr seien Gebäude im Wert von 250 Millionen entzogen worden, weil sie diese selbst wollte. Die Anschuldigung befindet sich im Ermittlungsstadium und wurde nicht bewiesen. Dies sollte man bedenken, bevor man Schlussfolgerungen zieht.
Ein weiterer offener Punkt betrifft das Finanzministerium (Hacienda). Ein Zeuge erklärte, ihm sei eine Provision von 3 % für einen Cousin der Ministerin Montero angeboten worden, was bei einem öffentlichen Gebäudeverkauf 4,7 Millionen Euro entsprochen hätte. Die Ministerin wurde nicht formell angeklagt, und der Fall liegt weiterhin bei den Gerichten.
Ayuso und der Krieg der gegenseitigen Vermögenslisten
Die Präsidentin der Region Madrid, Isabel Díaz Ayuso, hat mehr als 20 Luxuswohnungen aufgezählt, die sozialistischen Führungspersonen zugeschrieben werden, und ironisiert, dass einige Parteien mehr Immobilien besäßen als das Portal Idealista. Die Linke reagierte, indem sie an Ayusos eigenes Penthouse erinnerte – ein klassisches Gegenmittel. Die Debatte ist zu einem Austausch von Inventarlisten verkommen.
Unterdessen hat die Zwangsräumung von Maricarmen die Diskussion wieder auf die konkrete Ebene gebracht. Óscar Puente und Mónica García stritten über den Fall, und Ada Colau forderte Sumar auf, nicht Komplize der Feigheit der PSOE zu sein. Die Betroffene gab Sánchez direkt die Schuld: „Er bekommt es nicht mit oder will es nicht wissen.“
Was bedeutet das Ranking der Großvermieter?
Das Konzept des Großvermieters ist zum Kern der Wohnungspolitik geworden. Die Paradoxie besteht darin, dass die Hauptziele der offiziellen Rhetorik auch in den Vermögenslisten der Gesetzgeber auftauchen. Die Präsidentin des staatlichen Wohnungsunternehmens wird mehr als 100.000 Euro verdienen, und ihr Profil ist das einer Expertin für Geschlechtergleichstellung, nicht für den Immobilienmarkt.
Das Ergebnis ist ein Klima, in dem jede Zahl als Wurfgeschoss interpretiert wird. Die grundlegende Frage – ob ein Amtsträger sein Vermögen begrenzen oder nur deklarieren muss – bleibt unbeantwortet. Und das wird wahrscheinlich so bleiben, solange die Debatte durch Listenwechsel entschieden wird.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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