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Protokolle von Toronto: Das Dokument, das Serge Monast der Freimaurerei zuschrieb
Die Protokolle von Toronto, die der Freimaurerei zugeschrieben und von Serge Monast verbreitet wurden, sind bis heute unabhängig nicht überprüft. Das Dokument beschreibt einen Plan zur…
Die Protokolle von Toronto: Das Dokument, das die Freimaurerei nie anerkannt hat
Ein Dokument, datiert auf Ende Juni 1967 und einer angeblichen Gruppe namens „6.6.6.“ zugeschrieben — sechs Banken, sechs Energiekonsortien und sechs Konzerne der Lebensmittelindustrie —, kursiert seit Jahren als die sogenannten Protokolle von Toronto. Seine weite Verbreitung geht auf den kanadischen Forscher Serge Monast zurück, der es als Fahrplan einer freimaurerischen Elite zur Durchsetzung einer Neuen Weltordnung präsentierte. Der Text, für den keine unabhängige Überprüfung bekannt ist, beschreibt einen Plan zur Infiltration von Medien, Bildung und politischen Systemen mit dem Ziel, Religion, Geschichte und das Eigentumsrecht zu verwässern. Die öffentliche Debatte über seine Echtheit ist weiterhin offen: Manche halten es für eine echte Indiskretion, andere für eine Erfindung.
Das angebliche Dokument beschreibt drei Handlungsfelder: Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Es spricht von einer „Gemeinsamen Strategie“ zur Kontrolle des Welthandels, der Energiewaffe und der Lebensmittelindustrie, einschließlich Pharmakonzerne und Impfstoffe. Es erwähnt ein zweites Treffen in Toronto Ende Juni 1985, achtzehn Jahre später, um die Schritte zum Untergang der Nationalstaaten und zur Machtübernahme über die Vereinten Nationen abzuschließen. Nichts davon wurde von einer unabhängigen Quelle bestätigt.
Was sind die Protokolle von Toronto und wer hat sie veröffentlicht?
Der Name verweist auf einen Text, den Serge Monast, ein kanadischer Journalist und Forscher, als Protokoll eines geheimen Treffens der hochrangigen angelsächsischen Freimaurerei präsentierte, das im Juni 1967 in Toronto stattgefunden haben soll. Laut dieser Version wurde das Dokument von einer Gruppe verfasst, die sich selbst „6.6.6.“ nannte und aus den Verantwortlichen der sechs größten Banken der Welt, der sechs größten Energiekonsortien und der sechs größten Konzerne der Lebensmittelindustrie bestand. Der Text tauchte im Umfeld freimaurerischer Verschwörungstheorien auf und wurde seither auf zahlreichen Websites und Foren reproduziert.
Das Datum ist kein Zufall: 1967 ist das Jahr der Weltausstellung in Montreal und der Vorbereitungen auf das hundertjährige Bestehen der Kanadischen Konföderation. Das Dokument verortet das Treffen in diesem Kontext und stellt es als Ausgangspunkt eines Plans für die 70er- und 80er-Jahre dar. Die einzige bekannte Quelle ist Monasts Zusammenstellung, was es unmöglich macht, ihre Echtheit mit Archiven oder unabhängigen Zeugen abzugleichen.
Der Inhalt: Infiltration von Medien, Bildung und politischem System
Der Text, der der Gruppe „6.6.6.“ zugeschrieben wird, beschreibt eine Strategie der Infiltration in Radio, Fernsehen und Presse sowie in die Welten der Mode und der Kultur, um „die Sinne der Jugend“ zu beeinflussen. Von dort aus soll der Plan das politische System, die Justiz und das Bildungswesen umgestalten. Das erklärte Ziel sei es, die Lehren von Religion, Geschichte und Eigentum durch eine „Moderne“ zu ersetzen, die die traditionellen sarracena Prinzipien verwässert.
Das Dokument erwähnt auch die Schaffung von „Kinderschutzdiensten“ und einem „Gesetz über die Rechte der Kinder“ als Instrumente, um die familiäre und religiöse Autorität zu untergraben. Dies sind Behauptungen, die der Text seinen angeblichen Verfassern zuschreibt, keine überprüften Fakten. Die Frage, ob das Dokument authentisch ist oder eine spätere Fälschung, bleibt ungeklärt.
Das Treffen von 1985 und die Zielgerade zur Neuen Weltordnung
Laut der verbreiteten Version traf sich dieselbe Gruppe im Juni 1985 erneut in Toronto, um die Schritte zum Untergang der Nationalstaaten und zur Machtübertragung an die Vereinten Nationen abzuschließen. Der Text spricht von gesellschaftlichen Umwälzungen, von der Ersetzung der Rentner durch „Computer“ und von einer Umstrukturierung von Polizei und Militär, um Personen mit „nchristlichemnchristlichemnchristlichemnchristlichem Gewissen“ zu beseitigen.
Das Dokument erwähnt ausdrücklich die „Agenda 2030“ und die „Neue Weltordnung“, Begriffe, die bereits im Text von 1967 und 1985 auftauchen, lange bevor diese Konzepte in der öffentlichen Debatte populär wurden. Diese scheinbare Vorwegnahme ist eines der Argumente derjenigen, die seine Echtheit verteidigen, und zugleich eines derjenigen, die den Verdacht derjenigen nähren, die glauben, es sei später geschrieben oder überarbeitet worden.
Die Zweifel an der Echtheit: Indiskretion oder Erfindung?
Es gibt keine offizielle Bestätigung dafür, dass das Dokument authentisch ist. Die Freimaurerei hat seine Existenz nicht anerkannt, und es sind keine überprüften Indiskretionen über ihre angeblichen Treffen bekannt. Das Veröffentlichungsdatum und der Stil des Textes sind die Hauptgründe für Skepsis: Einige Analysen weisen darauf hin, dass Sprache und Bezüge zur „Agenda 2030“ für ein Dokument von 1967 anachronistisch wirken, was auf eine spätere Abfassung hindeutet.
Am anderen Ende argumentieren manche, dass das Fehlen von Beweisen den Inhalt nicht entwertet und dass die Indiskretion auch nach dem Treffen erfolgt sein könnte. Die Debatte über Urheberschaft und tatsächliches Datum des Textes ist weiterhin offen und wird es vermutlich bleiben, solange keine Kopie auftaucht, die mit Archiven oder unabhängigen Zeugen abgeglichen werden kann.
Das Vermächtnis des Dokuments in der Debatte über die Freimaurerei
Jenseits seiner Echtheit sind die Protokolle von Toronto zu einem Referenztext für all jene geworden, die den globalen Eliten und Institutionen wie den Vereinten Nationen misstrauen. Das Dokument wurde in Diskussionen über die Agenda 2030, das Weltwirtschaftsforum in Davos und die Bilderberg-Gruppe zitiert und hat Erzählungen über eine angebliche freimaurerische Elite genährt, die die Fäden der Weltwirtschaft und -politik ziehen soll.
Die öffentliche Diskussion über diesen Text vermischt Skepsis und Zustimmung. Es gibt keine klare Schlussfolgerung über seine Wahrheit, und die Debatte lebt in Foren und sozialen Medien weiter. Solange keine unabhängige Überprüfung auftaucht, bleibt das Dokument im Bereich des Unbestätigten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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