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PP und PSOE einigen sich in Andalusien ohne Vox
In Spanien räumt die PP der PSOE zwei Sitze im Präsidium des andalusischen Parlaments ein und lässt Vox außen vor. Eine Wendung, die an Extremadura erinnert und Neuwahlen möglich macht.
PP und PSOE einigen sich in Andalusien ohne Vox: strategische Wende oder Schwäche?
Die andalusische Partido Popular hat Vox aus dem Präsidium des andalusischen Parlaments ausgeschlossen und stattdessen die PSOE als institutionellen Partner gewählt. Das Präsidium besteht nun aus fünf Mitgliedern der PP-A und zwei der PSOE-A, mit Ana María Mestre (PP-A) als erste Vizepräsidentin, Fernando López Gil (PSOE-A) als zweitem und Manuel Andrés González (PP-A) als drittem. Die Zahl, die niemand erwartet hatte: 2022, mit absoluter Mehrheit, überließ die PP-A Vox die dritte Vizepräsidentschaft. Jetzt, ohne absolute Mehrheit, ziehen die Konservativen einen Pakt mit den Sozialisten dem der alternativen Rechten vor.
Der Schachzug sorgt bei Vox-Wählern für Unmut, die sich nach der Wahl übergangen fühlen. Manche deuten ihn so, dass Juanma Moreno sich künftig von der extremen Rechten distanzieren will und dabei die Strategie Guardiolas in Extremadura 2023 kopiert, die ihm bei den Parlamentswahlen teuer zu stehen kam. Andere sehen darin ein Machtkampfspiel: Ohne die Stimmen von Vox müsste Moreno Neuwahlen ansetzen, ein Risiko, das niemand zu übernehmen bereit ist.
Klar scheint: Das Verhältnis zwischen PP und Vox in Andalusien ist in eine Phase offener Konfrontation eingetreten. Scheitert die Investitur, würde eine Wiederholung der Wahl niemandem nützen: Die PP würde Sitze verlieren und Vox würde sich radikalisieren. Vorerst ist die Würfel gefallen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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