Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Politisches Gaslighting und der Apparat zur Durchsetzung der Erzählung
Gaslighting ist zum politischen Allzweckmittel geworden: Die einen beklagen eine Manipulationsmaschine, die anderen bedienen sich desselben Tricks. Eine Analyse des Erzählkriegs.
Politisches Gaslighting: Alle beschuldigen, niemand überzeugt
Gaslighting ist das Modewort der spanischen Politik. Ein Lager behauptet, es gebe einen gigantischen Apparat —Bildungssystem, Medien, Bots und Fanatiker—, der darauf ausgelegt ist, eine Erzählung durchzusetzen. Und das Kuriose ist: Genau dieselbe Methode wenden diejenigen an, die den Trick anprangern, gegen ihre Gegner.
Anglizismus oder Analyseinstrument?
Der Ausdruck ist nicht neu. In Spanien hat man immer «luz de gas» (Gaslicht) gesagt, und das englische Lehnwort bringt wenig ein außer dem Schein von Sophistication. Geändert hat sich die Größenordnung: Nie standen so massenhafte Kommunikationsplattformen so stark unter der Kontrolle einer einzigen Erzählung.
Der gigantische Apparat: Verschwörungstheorie oder Diagnose?
Dass die Macht die Realität nach Belieben konstruiert, ist eine klassische These. Das Problem ist, dass der Vorwurf in alle Richtungen geschleudert wird: Die angebliche «reaktionäre Internationale» habe ihr Spiegelbild in der pogre Maschinerie. Wenn alle manipulieren, verliert der Begriff seine Bedeutung.
So wird das Gaslighting bald nichts mehr bedeuten. Oder vielleicht, wie manche vermuten, ist genau das die Absicht: die Sprache so abzunutzen, bis sie die Realität nicht mehr benennen kann. Wenn dem so ist, funktioniert die Strategie.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).
Das spanische Mindesteinkommen IMV gibt es nicht durch Überzeugungsarbeit am Schalter: Der Antrag läuft online mit digitalem Zertifikat, das Finanzamt und das Sozialministerium prüfen die Daten ab.
Die Staatsverschuldung erreicht fast 35.399 Euro pro Spanier, und der Hauskauf kostet 74 % mehr als 2018. Diese Zahlen fassen die Legislaturperiode zusammen.
Prekäre Löhne, Marktmieten und Scheidung zwingen Stadtfrauen in Spanien mit 30 und 40 in Wohngemeinschaften. Das Gehalt reicht fürs Alleinleben nicht mehr aus.
TikTok-Beiträge rufen dazu auf, Pedro Sánchez zu wählen, damit die „vital“ steigt. Das Phänomen vermischt Falschinformationen über Sozialleistungen mit Wahlkampf.