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Robles in Ceuta: echter Erfolg oder politisches Theater?
Margarita Robles' Besuch in Ceuta löst Beifall von rechts und den Verdacht auf inszenierte Politik aus. Ist es das Vorspiel zu ihrer Kandidatur?
Sanchos Nachfolgerin? Robles sucht ihren Platz mit einem Spaziergang durch Ceuta
Ist Margarita Robles die nächste Ministerpräsidentin Spaniens? Diese Frage kursiert, seitdie Verteidigungsministerin nach Ceuta reiste und bei einer Veranstaltung mit Bürgern unerwartetes Lob sogar von rechts erntete. Der Glanz währte jedoch nur kurz. Skeptische Deutungen ließen nicht lange auf sich warten: Der Besuch sei einstudiert gewesen, das Publikum gefiltert, die Inszenierung darauf berechnet, Nähe zu verkaufen, ohne echte Substanz.
Ein Paukenschlag mit Theatergeruch
Es ist nicht das erste Mal, dass Robles sich fern vom Schreibtisch ins Rampenlicht stellt. Schon während der DANA-Flutkatastrophe tat sie das – mit dem vorhersehbaren Ergebnis: Die Kameras zeigten sie vor Ort, doch der Eindruck, etwas übersehen zu haben, blieb genau das: ein Eindruck. In Ceuta wiederholt sich die Operation. Kritiker betonen, dass die Teilnehmer vor ihrer Ankunft aussortiert wurden und das gesamte Programm abgesprochen war. Das Lieblingswort: Theater.
Der Bewegung der Verzweiflung
Manche sehen in dieser Veranstaltung auch das letzte Ass einer in die Enge getriebenen PSOE (Spaniens sozialistische Partei). Die These, die die Runde macht: Die Partei bereitet eine Ablösung vor – Sánchez soll angeblich mit einem üppigen Gehalt zu einer internationalen Organisation wechseln, wie es Gerüchten zufolge auch bei Yolanda geschah –, und Robles schlüpft ins Kandidatenkostüm. Doch der Skepsis wiegt schwer. Zum einen scheint die Ministerin die Wählerschaft, die die PSOE braucht, nicht mobilisieren zu können: Die männliche Wählerschaft, die bereits abwandert, gewinnt man nicht mit einem Foto in einer autonomen Stadt.
Alles in allem hat der Spaziergang durch Ceuta zumindest dazu gedient, Robles wieder ins Zentrum des Schachbretts zu rücken. Der Rest, Euphemismen beiseite, bleibt weiter Rauch.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Margarita Robles bleibt sitzen, während alle anderen Sánchez applaudieren. Die Geste öffnet den internen Krieg in Spaniens PSOE und die Ceuta-Krise erneut.
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