Was Spanien erwartet, wenn Perro Xanse in der Moncloa bleibt

Die Staatsverschuldung erreicht fast 35.399 Euro pro Spanier, und der Hauskauf kostet 74 % mehr als 2018. Diese Zahlen fassen die Legislaturperiode zusammen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Wer die öffentlichen Haushalte betrachtet, findet eine Pro-Kopf-Verschuldung, die von rund 25.000 Euro im Jahr 2018 auf 35.399 Euro gestiegen ist, Immobilien, die 74 % teurer zu kaufen sind, und 141 Steuer- und Abgabenerhöhungen. Die Arbeitslosigkeit liegt weiter bei 10 %, der zweithöchste Wert der EU.

Die 2018 begonnene Legislaturperiode hinterlässt eine Spur von Zahlen, die man ohne Dramatik betrachten sollte. Es bedarf keiner Übertreibung: Ein Blick in die amtlichen Verkündungsblätter und die Statistiken der **Banco de España** (spanische Zentralbank) genügt.

## Die Pro-Kopf-Verschuldung steigt um 10.000 Euro
Jeder Spanier schuldete 2018 rund **25.000 Euro** an öffentlichen Schulden. Heute liegt die Zahl bei etwa **35.399 Euro**. Das sind fast 10.000 Euro mehr pro Kopf in sechs Jahren – ein Tempo, dem kein gleichwertiges Wirtschaftswachstum gegenübersteht.

Beim Wohnen zeigt sich ein ähnliches Bild. Eine Wohnung kostete **1.680 Euro pro Quadratmeter**; heute zahlt man **2.930 Euro**, ein Plus von **74 %**. Die Mieten sind im selben Zeitraum um **45 %** gestiegen, laut den von der Branche verwendeten Daten von idealista.

## 141 Steuererhöhungen und ein stärker geschröpftes Gehalt
Die Bilanz der Steuer- und Abgabenerhöhungen beläuft sich auf **141**. Das Ergebnis zeigt sich auf dem Gehaltszettel: Von jedem **100 Euro**, die ein Arbeitnehmer verdient, gehen **53,60 Euro** durch Steuern und Abgaben an den Staat.

Auch der Arbeitsmarkt stimmt nicht optimistisch. Die Arbeitslosigkeit liegt bei **10 %**, der zweitschlechteste Wert der Europäischen Union. Unter den Jugendlichen ist laut Eurostat mehr als **jeder Fünfte** ohne Arbeit.

## Die politischen und territorialen Kosten
Im Umfeld des Ministerpräsidenten häufen sich Gerichtsverfahren. Der Ex-Minister **José Luis Ábalos** erwartet eine Strafe von **24 Jahren**; sein ehemaliger Berater **Koldo García** **19 Jahre**. Der Generalstaatsanwalt wurde verurteilt, ebenso der Bruder des Ministerpräsidenten (noch nicht rechtskräftig), und seine Ehefrau steht vor Gericht.

Auf territorialer Ebene wurden das Amnestiegesetz und ein Schuldenerlass von **83.252 Millionen Euro** – davon **17.104 Millionen** für Katalonien – mit Stimmen durchgebracht, die nicht im Wahlprogramm standen. Die Regularisierung von Migranten hat **1.174.978 Anträge** erreicht, gegenüber den erwarteten **500.000**, und in Ceuta wurden an zwei Tagen mehr als **60.000 Einreisen** registriert.

Da die Haushalte von **2023** um drei Jahre verlängert wurden, lädt die Lage dazu ein, mit dem Taschenrechner in der Hand zur Wahlurne zu gehen. Dies ist keine Finanzberatung: Jeder rechne selbst.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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