Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Perth Mint Lunar-Münzen: Bis zu 400 € pro Unze Silber
Der Drache von 2012 wurde mit 35 € Aufschlag gehandelt, fiel dann auf 22 €. Ein Blick auf die Prämien der Perth Mint Lunar-Silbermünzen.
Wie viel kann man für eine Unze Feinsilber (999/1000) zahlen, die als Bullion-Münze geboren und im Werk für etwa 30 Euro verkauft wurde? Der Sekundärmarkt zeigt: Manche geben über 400 Euro aus. Die "Lunars" sind Münzserien, die die Perth Mint jährlich nach dem chinesischen Horoskop herausgibt: Eine Serie Lunar I, abgeschlossen zwischen 1999 und 2007 mit einer finalen Triple-Emission, und eine Lunar II, gestartet 2008 und noch aktiv. Im Hintergrund steht immer derselbe Begriff: Prämie.
Was ist die Prämie bei Lunar-Münzen und warum steigt sie so stark?
Die Prämie ist die Differenz zwischen dem Metallwert und dem Preis, den jemand für das Stück zahlt. Bei reinem Bullion liegt sie oft nur bei wenigen Euro. Hier nicht immer. Ein Tiger der Lunar I (eine Unze) tauchte auf eBay für über 400 Euro auf, ein Wert, der am Markt als unmöglich gilt und auf einen überhitzten Bieterkrieg zurückgeführt wird. Die realistische Referenz sieht anders aus: 80 Euro beim Direktkauf, 73 Euro bei Auktionen, 90 Euro in einigen jüngeren Transaktionen.
Der Drache von 2012: Der Fall, der alle Regeln brach
Das Jahr des Drachen war das große Experiment. Die Silberunze kostete zeitweise so viel wie die Zwei-Unzen-Münze, etwas bisher Undahtes, was direkt auf den asiatischen Markt hindeutet. Die Ernüchterung kam später: Der Aufpreis sank von 35 Euro über anderen Unzen auf kaum noch 22 oder 23 Euro. Hat es sich gelohnt? Optimisten sagen, fast alle Münzen sind zum Start teuer und beruhigen sich danach; Skeptiker meinen, der Drache sei geplatzt, weil Käufer mehr erwartet hatten.
Kurze Auflagen und Veredelungen: Wo liegt der wahre Wert?
Hier zählt nicht das Metall, sondern die Nummer. Die Proof-Münze des Hundes von 2006 wurde in nur 2.500 Exemplaren einzeln verpackt geprägt. Die 10-Unzen-Proof der Schlange von 2001 existierte nur innerhalb eines Fünf-Stück-Sets: 289 Einheiten. Eine Proof-Schlange von 2013 wurde für 150 Euro angeboten. Und halbe Unzen, mit kleineren Auflagen als ganze Unzen, haben manchmal sogar höhere Prämien. Die vollständige Aufschlüsselung nach Veredelungsart ist ein Labyrinth, in dem sich selbst Veteranen verirren.
Referenzpreise der Serie Lunar II
Zur Orientierung: Die Münze von 2015 lag um 22 Euro, die von 2014 und 2013 knapp über 25 Euro, die von 2012 bis zu 35 Euro und die älteren etwas darüber bei 40 Euro. Die Vervollständigung der Serie wurde auf mindestens 700 Euro geschätzt, wobei zwei Stücke nahe an 100 Euro grenzten; manche prognostizieren langfristig 900 Euro. Vorsicht bei Händlern: Einige deutsche Plattformen berechnen rund 10 % Bearbeitungsgebühr, andere wenden die Mehrwertsteuer je nach Land unterschiedlich an.
Fälschungen und das Rätsel des zusätzlichen Gramms
Es gab Fälschungen des Drachen von 2012. Der schnellste Hinweis findet sich auf der Vorderseite: Bei gefälschten Stücken scheint das Porträt von Elizabeth II zu lächeln, und Haar sowie Krone verlieren an Detail. Das Gegenteil ist der Fall einer Münze, die zu schwer wiegt: 32,1 Gramm gegenüber einem offiziellen Minimum von 31,135 Gramm, mit 45,0 mm Durchmesser statt der maximal zulässigen 45,60 mm. Die Schlussfolgerung angesichts des Materials lautet: Das Stück ist echt. Eine solche Bullion-Münze, die für 30 Euro herauskam, so aufwendig zu fälschen, lohnt sich nicht.
Eine Silberunze für 400 Euro zu sehen, treibt selbst Sammlern die Tränen in die Augen. Offenbar notiert das chinesische Horoskop besser als das Metall.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (120 Antworten).
Der DAX nähert sich trotz deutscher Rezession der Marke von 22.000 Punkten, während der private Konsum einbricht und die reale Inflation über den offiziellen Zahlen liegt.
Robinhood zeigte einem 20-jährigen Studenten ein negatives Guthaben von -730.165 Dollar an, das er nicht schuldete, wegen einer temporären Optionsabrechnung.