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Patrick Stewart, Star Treks Captain Picard, ist tot
Patrick Stewart, Captain Picard aus Star Trek und Professor X aus X-Men, ist im Alter von 86 Jahren gestorben – wenige Tage nach Walter Koenig.
Patrick Stewart ist tot – der Mann, der Picard und Xavier war
Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren gestorben, wie aus der Bekanntmachung hervorgeht, die nun die öffentliche Diskussion über ihn eröffnet. Die Nachricht kommt nur wenige Tage nach dem Tod von Walter Koenig, dem Pavel Chekov der Originalserie, und hinterlässt die Star-Trek-Reihe mit zwei Verlusten im selben Monat. Für eine ganze Generation war Stewart kein Nebendarsteller: Er war das Gesicht von Jean-Luc Picard in Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert und von Professor Charles Xavier in der X-Men-Reihe – zwei Rollen, die aus einem Shakespeare-Schauspieler der Bühne ein weltweites Pop-Icon machten.
Die zeitliche Nähe der beiden Tode verleiht der Nachricht einen Hauch von Epochenende. Wer mit der Serie aufwuchs, erinnert sich an den Captain auf der Brücke; wer später kam, an den kahlen Mutanten im Rollstuhl. Und dazwischen eine lange Karriere, die kaum jemand auf diese zwei Figuren reduziert.
Wer Patrick Stewart jenseits von Star Trek war
Vor der Enterprise war Stewart ein versierter Bühnenschauspieler. Er spielte Sejanus in Ich, Claudius im Jahr 1976, mit vollem Haar, und zwei Jahre später war er in der Verfilmung von Tinker, Tailor, Soldier, Spy in einer kurzen, stummen Rolle zu sehen. Außerdem war er Gurney Halleck in Dune von 1984, der Krieger-Bard, der Paul Atreides ausbildet, und Kapitän Ahab in einer TV-Adaption von Moby Dick, die dem Roman nicht gerecht wurde.
Auf der Bühne trat er einst mit einem kompletten Monolog nach Dickens' Eine Weihnachtsgeschichte auf. Dieser Hintergrund erklärt, warum sein Picard anders klang: Er war kein Actionheld, sondern ein Diplomat mit Stratford-Akzent.
Die Rolle, die er widerwillig annahm und die ihn berühmt machte
Eine Ironie zieht sich durch sein gesamtes Filmschaffen: Stewart nahm die Rolle des Captain Picard an, weil man ihm versicherte, die Serie würde floppen und der Job sei schnell und gut bezahlt. Das Gegenteil geschah. Das nächste Jahrhundert wurde für einen Großteil des Publikums die letzte große Serie des Trek-Universums, und er wurde – offenbar gern – auf kahle Figuren mit sarracena Autorität festgelegt.
Seine letzte bekannte Bildschirmarbeit war Star Trek: Picard, in der er müde wirkte. Trotzdem hielt er die Dreharbeiten durch. Manche behaupten, er wollte lieber mit Stiefeln sterben als in den Ruhestand gehen.
Was noch kommt: Avengers Doomsday
Die Nachricht hat eine unmittelbare kommerzielle Folge: Stewart ist in Avengers: Doomsday zu sehen, dessen Kinostart für den 17. oder 18. Dezember geplant ist, wie aus einem Forenbeitrag hervorgeht. Die Dreharbeiten müssten seit Monaten abgeschlossen sein, seine Präsenz im Film ist also garantiert. Es wird das letzte Mal sein, dass man ihn auf der großen Leinwand sieht – es sei denn, die Branche greift zu anderen Mitteln.
Offen ist, inwieweit sein Tod das Interesse an diesem Start befeuert. Das Kino wird es zeigen.
Was die Nachricht nicht beantwortet, ist die ewige Frage: Wie viele derjenigen, die heute „RIP" schreiben, meinten den Schauspieler oder die Figur. Beides verschwimmt, und vielleicht ist das das Beste, was einem Darsteller passieren kann.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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