Paraguays Zentralbank friert Ueno-Bank-Einlagen ein

Die Zentralbank Paraguays griff bei der Ueno Bank ein und blockierte Abhebungen, was Proteste in Asunción auslöste.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Zentralbank von Paraguay hat die Ueno Bank präventiv unter Kontrolle genommen, wodurch Millionen von Kunden keinen Zugang zu ihren Ersparnissen haben und staatliche Einlagen betroffen sind. In der Innenstadt von Asunción kam es zu Protesten und Auseinandersetzungen mit der Polizei, während Präsident Santiago Peña den Rücktritt des Direktors der Zentralbank forderte.

Die **präventive Intervention** der **Zentralbank von Paraguay** bei der **Ueno Bank** hat Millionen von Kunden von ihren Geldern abgeschnitten. Rentner und Sparer sind darunter, und die Maßnahme betrifft auch staatliche Einlagen. Die Spannungen entluden sich im Zentrum von **Asunción**, wo Sparer auf Sicherheitskräfte trafen und Tränengas eingesetzt wurde.

## Abhebungen durch Schließung blockiert

Die Zentralbank von Paraguay ordnete die präventive Schließung und Intervention der Ueno Bank an. Die unmittelbare Folge ist, dass Kunden nicht auf ihre Ersparnisse zugreifen können. Die Maßnahme unterscheidet nicht zwischen Privatpersonen und Institutionen: Auch staatliche Einlagen wurden eingefroren. Solche Entscheidungen werden typischerweise getroffen, wenn eine Einrichtung Probleme mit der Zahlungsfähigkeit oder Liquidität hat, obwohl das genaue Ausmaß der Intervention nicht detailliert wurde.

Vergleiche mit dem argentinischen Corralito von 2001 kursieren in der öffentlichen Debatte. Damals schränkte die Regierung unter **Fernando de la Rúa** die Bargeldabhebung auf **250 Peso oder Dollar pro Woche** ein. Der Unterschied besteht darin, dass die Einschränkung damals das gesamte Bankensystem betraf; hier ist nur ein einzelnes Institut blockiert.

## Proteste und politischer Druck in Asunción

In den Straßen der Innenstadt von Asunción kam es zu Zusammenstößen zwischen Sparern und der Polizei, begleitet von Rangeleien und dem Einsatz von Tränengas. Präsident **Santiago Peña** forderte ausdrücklich den Rücktritt des Direktors der Zentralbank von Paraguay. Dies zeigt, dass die Krise nicht nur finanzieller Natur ist: Die politischen Kosten der Intervention machen sich bereits bemerkbar.

## Umfang der Intervention

Die Intervention lässt Millionen von Kunden ohne Zugang zu ihren Mitteln. Es gibt keine offizielle Zahl für die Gesamthöhe der blockierten Einlagen noch für die exakte Anzahl der betroffenen Konten. Ein Zeitplan für Rückerstattungen oder Wiedereröffnungen wurde nicht veröffentlicht. Währenddessen bleibt die Lage in Asunción angespannt, und der Druck auf die Zentralbank hält an.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (3 Antworten).

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