Tod des Papstes richtig vorhergesagt; jetzt kündigt er den Dritten Weltkrieg an
Am 11. März. Jemand hatte es ein Jahr im Voraus schriftlich festgehalten: Der Papst würde vor diesem Datum sterben, nach einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands und einer beidseitigen Lungenentzündung. Die Prognose traf die Zeitpunkte exakt. Derselbe Bericht fügte hinzu, dass danach ein Dritter Weltkrieg beginnen würde, der mehr als die Hälfte der europäischen Bevölkerung auslöschen könnte. Die erste Hälfte hat sich erfüllt. Die zweite zeigt seit Monaten keine Anzeichen.
Der Autor beschreibt es als einen luziden Traum. „Ich habe ihn klar gesehen“, behauptet er und verortet die Szene vor März 2025. Beim Aufwachen entkamen ihm ganze Fragmente; nur das Wesentliche blieb. Die schlechter werdende Gesundheit des Pontifex, die Lungenentzündung, das Ende und der darauffolgende Ausbruch. Mit diesem Material wurde die Übereinstimmung als Beweis dafür verkauft, dass das Fehlende unmittelbar bevorsteht. Die Funktion dauert bereits mehr als zweieinhalb Jahre an, wobei die Vorhersage von Ort zu Ort wandert und sich jedes Mal an den Kalender anpasst, wenn ein Datum abläuft.
Der Traum, der den Tod des Papstes vorhersagte
Der Bericht beschränkt sich nicht auf den Pontifex. Der Unterzeichner behauptet, zuvor andere Episoden geträumt zu haben, die später passten, darunter die Anschläge vom 11. September und einen Krieg zwischen der NATO und China zu einer Zeit, als ein solches Szenario unwahrscheinlich erschien. Diese Häufung von Treffern ist das zentrale Argument der Strömung, die nun auf den Konflikt wartet.
Die Beschreibung des Beginns ist konkret. In späteren Träumen sagt der Autor, er sehe „eine Art Angriff wie beim 11-M“, gefolgt von chinesischen Truppen, die mit schwerem Gerät paradieren, und einem Raum mit riesigen Bildschirmen, in dem eine militärische Führung, die er als NATO identifiziert, über Gegenangriffe entscheidet. Eine Filmszene. Keine genauen Daten oder spezifischen Länder.
Was sagt die Prophezeiung über den Dritten Weltkrieg?
Grob gesagt: Europa ist die Bühne und die Todesopfer übersteigen die Hälfte seiner Bevölkerung. Es gibt keine weiteren Details. Diese Leere ist laut dem Autor selbst eine Folge davon, dass der Traum beim Aufwachen verblasst. Ein bequemes Kissen: Was nicht erinnert wird, kann nicht überprüft werden.
Die ursprüngliche Prognose setzte den Startschuss auf „wenige Wochen“, kurz vor den Daten, an denen, gemäß derselben Botschaft, Züchter beginnen, Vögel zu züchten, Ende März. Mehrere Monate März sind vergangen. Das Datum hat sich verschoben, ohne dass die Struktur der Erzählung bricht.
Der Schwarze Papst und der Heilige Malachias
Hier kommt die klassische Prophezeiung ins Spiel. Der Heilige Malachias und seine Liste der Päpste würden den letzten Papst vor dem Ende markieren. Da der aktuelle ein Jesuit ist und das Jesuitengewand schwarz ist, führt das Wortspiel direkt zum „Schwarzen Papst“. Von dort zur Identifikation mit dem falschen Propheten der Apokalypse ist es ein kurzer Schritt, und die Diskussion vollzieht ihn ohne Scheu.
Es ist Nach-Tisch-Theologie, aber sie hat eine klare Funktion: Den Traum in einen bestehenden prophetischen Rahmen einzufügen und das Ganze als Teil eines Plans erscheinen zu lassen. Eine andere Lesart deutet auf ein irdisches Szenario hin, mit dem Pontifex als Stück – nicht Motor – eines Verfalls, der dem Westen zugeschrieben wird.
Pluto, 1938 und Oktober
Unter den Versuchen, das Desaster zu datieren, fällt einer durch seine Methode auf. Er nimmt die Position Plutos relativ zu den Grenzen des Sonnensystems als Indikator. Das gewählte Vorbild: Am 4. Februar 1938 erklärte sich Hitler zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte; am 18. Februar verlässt Pluto die Grenzen; weniger als einen Monat vergeht bis zur Invasion Österreichs.
Auf heute übertragen, weist das Kriterium auf den 29. August 2025 hin, wenn Pluto erneut austritt. Addiert man zwei Monate, fällt die Prognose auf Oktober. Wer diese Übung macht, erkennt die Schwäche der Parallele an: Damals gab es einen Bürgerkrieg in Spanien, heute nicht. Vielleicht, räumt er ein, bleibt alles bei Spannungen.
Deagel, die NATO und das unbewiesene Szenario
Ein anderer Weg sucht Unterstützung in einer Liste von Bevölkerungsprognosen für 2025, die dem Portal Deagel zugeschrieben wird. Nach dieser Lesart würde die Katastrophe die westliche Welt betreffen und nicht den Rest, eine Verteilung, die Befürworter als unmöglich zugeben, wenn es Raketenwechsel gäbe: Russland würde einen nuklearen Konflikt nicht unversehrt überleben.
Dort bricht die Erzählung zusammen. Wenn das Szenario nuklear ist, gibt es keinen Zufluchtsort; wenn konventionell, verschwindet niemand zur Hälfte. Das Material selbst räumt ein, dass Russland in dieser Prognose intakt bliebe, was der grundlegenden Physik eines Raketenwechsels widerspricht. Die Prophezeiung, wenn man sie zur Rechenschaft zieht, löst sich auf.
„Es wird nichts passieren“
Angesichts des Countdowns ist die häufigste Antwort der alltägliche Skeptizismus. Einer fasst die Prognose ironisch zusammen: Es wird nichts passieren, wir werden weiter arbeiten und jeden Monat pünktlich unsere Hypothek zahlen. Ein anderer gibt zu, dass dies, wenn es der Dritte Weltkrieg ist, enttäuschend sei: Er sitzt immer noch auf dem Sofa, isst und surft wie 99 % der Bevölkerung.
Es gibt sogar solche, die das Geschenk umdrehen. Wenn du es sagst, passiert es nicht, fauchen sie den Propheten an und vergleichen ihn mit einem Seher, der immer das Gegenteil richtig vorhersagt. Ein Witz, aber mit mehr statistischer Grundlage als der Traum.
Das Detail, das verwirrt, ist ein anderes. Wenn das Datum des Endes so oft verschoben wurde, sollte es Mühe kosten, die Geschichte aufrechtzuerhalten. Es kostet keine. Jeder angekündigte Tod, der nicht eintritt, wird als Prolog recycelt und jeder verstorbene Pontifex als Bestätigung. Dort stockt die Analyse.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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