Papst Leo XIV wegen Lungenadenokarzinom am Gemelli operiert

Papst Leo XIV hat ein Lungenadenokarzinom; ihm wurde der Unterlappen der rechten Lunge im römischen Gemelli-Krankenhaus entfernt. Der Eingriff dauerte rund 90 Minuten und verlief ohne…

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Papst Leo XIV wegen Lungenadenokarzinom am Gemelli operiert
Papst Leo XIV wegen Lungenadenokarzinom am Gemelli operiert

Was weiß man genau über die Krebserkrankung des Papstes? Leo XIV hat ein Lungenadenokarzinom, und die Chirurgen haben ihm den Unterlappen der rechten Lunge entfernt. Die Operation, rund 90 Minuten innerhalb von fast drei Stunden im Operationssaal, endete mit einer ersten histologischen Untersuchung, die bestätigte, was die präoperativen Tests bereits vermuten ließen. Der ärztliche Bericht, kurz vor zehn Uhr abends veröffentlicht, beschreibt einen radikalen Eingriff in videoassistierter Technik ohne Komplikationen. Der Pontifex verließ den Saal mit Appetit und bestellte sein Abendessen.

Was ist ein Lungenadenokarzinom und warum wird operiert?

Das Adenokarzinom ist der häufigste Typ des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses: zwischen 30 % und 40 % aller Fälle. Die Wahl der Operation ist kein Zufall. Nach Aussage eines Forumsmitglieds mit medizinischem Hintergrund wird der betroffene Lappen entfernt, weil der Tumor voraussichtlich noch nicht gestreut hat und der Eingriff als kurativ angelegt ist. Das ist das technische Argument, das bei der Deutung des Berichts am meisten wiegt.

Das Team leitete Stefano Margaritora, 65 Jahre alt, ausgebildet an der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen und auf Thoraxchirurgie an der La Sapienza spezialisiert. Assistiert wurde er von Elisa Meacci, María Teresa Congedo und Leonardo Petracca Cavarella. Die Anästhesie lag bei Massimo Antonelli, Giovanni Punzo und Giuseppe Bello. Im Operationssaal waren auch der persönliche Arzt des Papstes, Luigi Carbone, und der Kommandant der Päpstlichen Gendarmerie, Gianluca Gauzzi Broccoletti.

Die Transparenz des Vatikans und der Genesungskalender

Der Papst machte die Diagnose wenige Minuten nach seiner Kenntnis öffentlich. Der Sprecher, Matteo Bruni, überließ die Entscheidung über Behandlung und nächste Schritte den Ärzten. Vor dem Eingriff war bereits mitgeteilt worden, dass er mindestens sieben Tage im Krankenhaus bleiben müsse. Das erste Signal für den Genesungsverlauf wird sein, ob das Angelus-Gebet am Sonntag bestätigt wird, das er mittags aus einem Fenster des Gemelli beten könnte, wie seine Vorgänger.

Die Szene der Einlieferung hatte es in sich. Leo XIV verließ den Vatikan um 12:55 Uhr und zehn Minuten später betrat er die Schwelle des Krankenhauses. Er stieg mit leichtem Schritt und lächelnd aus dem Wagen, vermied es, anzuhalten und Hände zu schütteln, und quartierte sich nicht in das für Päpste reservierte Apartment im zehnten Stock ein, sondern im Bereich für Privatpatienten. Ihm begleiten seine beiden Sekretäre, Edgard Rimaycuna und Marco Billeri, sowie mehrere Ordensschwestern.

Die Stimmung im Forum: von Genesungswünschen zur Abrechnung

Die vorherrschende Reaktion ist der Wunsch nach Genesung, selbst bei denen, die mit den vatikanischen Politiken nichts anfangen können. „Auch wenn ich mit den vatikanischen Politiken nicht einverstanden bin, wünsche ihm alles Gute“, fasst eine oft wiederholte Haltung zusammen. Parallel dazu erscheint die klinische Einordnung: Manche behaupten, das Adenokarzinom sei „eines der übleren“, andere korrigieren, dass Bauchspeicheldrüsenkrebs noch schlimmer sei. Der Vergleich driftet zum Non-Hodgkin-Lymphom ab, bei dem es nichts zu entfernen gibt.

Eine andere, kleine aber laute Strömung liest die Krankheit als politische Rechnung. Es wird angedeutet, die vatikanische Freimaurerei zahle für ihre Sünden, der Papst habe alles daran gesetzt, Ratzinger beiseitezuschieben, oder sein Gott werde ihn retten. Das sind unbelegte Meinungen, im Hitze des Threads geäußert, ohne jegliche Daten dahinter. Die Daten sind vorerst die des Berichts: Adenokarzinom, Unterlappen rechts entfernt, keine Komplikationen.



Mit diesen Zutaten ist das Konklave, das manche für weit entfernt hielten, wieder im Gespräch. Und kein ärztlicher Bericht kann das ändern.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (26 Antworten).

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