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Russland lässt Telegram-Gründer Pavel Durov verhaften
Russland hat die Verhaftung von Pavel Durov, dem Gründer von Telegram, angeordnet. Der Streit über den echten Datenschutz der App und ihre Kooperation mit der Justiz flammt neu auf.
Russland ordnet Verhaftung des Telegram-Gründers wegen mutmaßlicher Straftaten an
Die russischen Behörden haben einen Haftbefehl gegen Pavel Durov, den Gründer von Telegram, erlassen. Die Nachricht, die in digitalen Medien kursiert, hat die Debatte über den echten Datenschutz der App neu entfacht. Während manche den Schritt als Angriff auf die Meinungsfreiheit sehen, erinnern andere daran, dass Telegram nicht so abgeschottet ist, wie es scheint.
Telegrams Kooperation mit der Justiz
Entgegen der Erzählung des Widerstands hat Telegram bei der justiziellen Zusammenarbeit nach und nach nachgegeben. Anonyme Quellen nennen Fälle von Drogenhändlern aus dem unteren Bereich, die nach der Kommunikation über die Plattform verhaftet wurden – überzeugt von ihrer Straffreiheit. Geheime Chats bleiben eine Bastion, doch Moderation und die Herausgabe von Daten an Behörden sind üblicher, als das Unternehmen zugibt.
Das Problem, so manche Kritiker, sei, dass die Wahrnehmung absoluter Privatsphäre mit der Realität einer Plattform kollidiert, die längst nicht mehr das Refugium von früher ist. Der Haftbefehl stellt damit direkt Telegrams Glaubwürdigkeit als Werkzeug des Widerstands infrage.
Ein Umfeld globaler Überwachung
Parallel dazu werden in Spanien Maßnahmen diskutiert, die eine Identitätsprüfung der Nutzer in sozialen Netzwerken vorsehen und das Misstrauen gegenüber jeder Form staatlicher Kontrolle schüren. Die zeitliche Übereinstimmung ist kein Zufall: Regierungen wollen den Hahn der verschlüsselten Kommunikation zudrehen – und Telegram ist das sichtbarste Ziel.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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