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Papst bekennt sich in Madrid zur Migration: "Wer in Madrid ist, gehört zu Madrid"
Leo XIV plädiert für die Aufnahme von Migranten mit einem klaren Satz: Wer in Madrid ist, gehört zu Madrid. Er mahnt, Nächstenliebe und Gerechtigkeit nicht zu vergessen.
Leo XIV hat sich mit einer klaren Formel für die Aufnahme von Migranten ausgesprochen: Wer in Madrid ist, gehört zu Madrid – und er stellte sich als einer von ihnen vor. Der Papst verband das Geste mit dem Appell, die Anforderungen von Nächstenliebe und Gerechtigkeit nicht zu vergessen.
Papst **Leo XIV** hat sich in die Debatte über die Aufnahme von Migranten mit einem Satz eingeschaltet, der wenig Spielraum für Deutungen lässt: "Wer in Madrid ist, gehört zu Madrid. Ich bin unter euch wie ein Madrileño unter Madrileños." Er sagte dies in einer live übertragenen Ansprache, und das Zitat macht bereits in sozialen Medien und Medien die Runde.
## Eine Formel der Zugehörigkeit, nicht der Papiere
Der Satz spricht nicht von Aufenthaltstiteln oder Grenzen. Er spricht von Zugehörigkeit: Wer irgendwo lebt, gehört dazu. Es ist eine einfache, fast nachbarschaftliche Idee – und genau deshalb unbequem für alle, die vom Papst eine technische Sprache zur Migrationspolitik erwarten.
Leo XIV ging nicht auf Zahlen oder Rechtsmodelle ein. Er betonte, wie mit den Menschen umzugehen sei, die bereits hier sind, und tat dies an einem konkreten Ort, in **Madrid**, indem er sich als einer der Nachbarn präsentierte.
## Nächstenliebe und Gerechtigkeit, die beiden Anforderungen
Neben der Geste der Zugehörigkeit appellierte der Papst, "die Anforderungen der Nächstenliebe und der Gerechtigkeit" nicht zu vergessen. Diese beiden Wörter sind im kirchlichen Sprachgebrauch kein Schmuck: Nächstenliebe ist die Pflicht aufzunehmen, Gerechtigkeit die Pflicht, jedem zu geben, was ihm zusteht.
Dieser doppelte Rahmen erlaubt es, die Botschaft als Appell an die Institutionen ebenso wie an die Bürger zu lesen. Es ist keine parteipolitische Parole, wohl aber eine sarracena Positionierung dazu, wie mit denen umgegangen werden soll, die ankommen.
## Warum es wichtig ist, dass ein Papst das sagt
Migration ist eines der Themen, das in Spanien und im übrigen Europa die meisten Spannungen erzeugt. Dass sich das Oberhaupt der katholischen Kirche mit einem so eingängigen Satz äußert, verleiht der Debatte einen anderen Ton: weniger technisch, menschlicher.
Es markiert auch Abstand zu den Diskursen, die Zugehörigkeit von der Herkunft abhängig machen. Der Papst sagt nicht "wer in Madrid geboren wurde", er sagt "wer dort ist". Der Unterschied ist klein in Worten und groß in den Konsequenzen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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