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OMI-Token stürzt nach Verzögerung bei Uniswap ab
Der OMI-Token für VeVe-NFTs verzeichnete einen Preisverfall, nachdem die geplante Notierung auf Uniswap um eine Woche verschoben wurde.
Ein Token zum Kauf digitaler Sammlerstücke, eine bevorstehende Notierung auf Uniswap und das Versprechen, die Investition binnen Tagen zu verdoppeln. Dieser Cocktail rückte OMI, den Token des VeVe-Ökosystems – einer Plattform für digitale Sammlerstücke von ECOMI mit Team in Singapur – Anfang 2021 ins Zentrum der Krypto-Debatten. Die These war einfach: Wenn VeVe zum Referenzladen für NFTs wird, muss der darin verwendete Zahlungstoken steigen. Die kurzfristige Realität dämpfte den Enthusiasmus.
Was ist OMI und warum wird ein Teil des Angebots verbrannt?
Das Token-Design war kein Beiwerk. Die deklarierte Gesamtmenge beträgt 750 Milliarden OMI, von denen 450 Milliarden für den Verkauf reserviert waren. Der Vorverkauf lag bei 1 Satoshi pro Einheit mit einem Limit von 1.500 BTC, und der Großteil ging über ein Initial Exchange Offering auf Bitforex an den Markt. Der versprochene Mechanismus war deflatorisch: Jeder Kauf eines Sammlerstücks in VeVe verbrennt Tokens, sodass sich das Angebot mit steigender Aktivität verknappt. Auf dem Papier ein virtueller Kreislauf.
Der zweite Pfeiler war das Katalogangebot. Zu den Lizenzen gehörten Marvel, Star Trek und Ghostbusters, mit Gerüchten über zukünftige NBA-Sammlerstücke und einem prominenten Namen an der Spitze der weltweiten Lizenz: Alfred Khan. Die Erzählung stützte sich zudem auf ein zeitgemäßes Argument, das des Metaversums, das damals im Markt an Fahrt gewann. Alles zur Token-Mechanik – Käufe in der App, Rückkäufe und Verbrennung – steckt in einem technischen Dokument, das Befürworter vor der Investition lesen sollten.
Die Verzögerung der Uniswap-Notierung, die den Preis stürzte
Der erwartete Katalysator war Uniswap. Die Notierung war für 21:00 Uhr angesetzt, wurde aber um eine Woche verschoben. Die Wirkung war sofortig: Wer nur eingestiegen war, um den Sprung am ersten Tag mitzunehmen, löschte Positionen massenhaft, ohne Lust, Geld sieben Tage liegen zu lassen, und der Preis fiel ins Bodenlose. Es gab Tagesverluste, und ein Forennutzer schätzte kumulierte Verluste von etwa 40 % für Käufer auf Hochkursen. Die Unzufriedenheit führte zu gegenseitigen Vorwürfen: Wer den Token empfohlen hatte, beklagte fehlenden Dank, andere warfen ihm vor, nicht früher vor dem Anstieg gewarnt zu haben.
Optimisten argumentierten, die Verzögerung sei ein Hindernis, keine Änderung der These, und der Rückgang biete einen günstigeren Einstieg. Der Preis bewegte sich bereits im Bereich von 0,006 US-Dollar, weit entfernt vom Cent-Kurs beim Thread-Beginn. Wer auf eine Verdopplung in zwanzig Tagen gesetzt hatte, sprach nun von Jahren.
Vom 12-Dollar-Einhorn zum ausverkauften DeLorean
Der Verkauf von Sammlerstücken funktionierte jedoch. Ein digitales Einhorn für 12 Dollar verschwand binnen Tagen aus dem Katalog. Der DeLorean aus Zurück in die Zukunft, gestartet für 9 Dollar], war ausverkauft, während die App stundenlang nicht reagierte, und ultraselten Modelle wurden auf dem Sekundärmarkt für 1.000 bis 1.200 Dollar weiterverkauft. Laut Projektdokumentation fließen 70 % der Erlöse aus diesen Weiterverkäufen in die Neuausrichtung der Token-Liquidität.
Dieser Datenpunkt stützt die Langfristthese: Fast alles, was zum Verkauf steht, geht weg, und jeder Verkauf speist den Verbrennungsmechanismus. Dagegen spricht die Skalierung. Mit einer vollständig verwässerten Marktkapitalisierung von rund 6,064 Milliarden Dollar hängt der Fortschritt davon ab, ob das Verkaufsvolumen dieses Tempo hält.
Bezahlte Empfehlung und Clash der Erwartungen
Der Ton verschärfte sich, als eine zweite Anlageempfehlung gegen Überweisung von OMI an eine bestimmte Wallet-Adresse angeboten wurde, mit dem Argument, dass die Zeit zur Marktbeobachtung ihren Preis habe. Die Reaktion war ein Sturm aus gegenseitigen Vorwürfen, Betrugsvorwürfen und harten Antworten von beiden Seiten. Niemand lieferte Beweise für Betrug; niemand erhielt auch eine Zahlung.
Zur Selbstverteidigung wurden frühere Treffer zitiert, wie Helium, gekauft bei 3 Dollar und später bei 9,64, oder BNB, markiert, als es zwischen 5 und 20 Dollar handelte. Das Problem dieser Argumentation ist klassisch: Erfolge werden erinnert, Fehler vergessen. Bei OMI war der Fehler für alle sichtbar.
Wo die Analyse steht
Der Token lebt weiter, der Katalog verkauft sich weiterhin, und einige behaupten, das Erwachen komme mit der Migration zum Ethereum-Netzwerk und der Aufnahme in größere Börsen, wobei Binance der am häufigsten genannte Name ist. Die erwartete Nachricht – ohne Datum angekündigt und laut einem Forennutzer, der einen Projektmitarbeiter zitierte, mit 12 von 10 bewertet – trat nie ein. Laut einem Teilnehmer hortet ein Bekannter drei Millionen Tokens in Erwartung. Und der Preis tut unterdessen das, was Preise tun, wenn die Erzählung den Einnahmen vorausläuft: warten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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