omarchy-Linux-Ersteller kritisiert Verhaltenskodizes scharf

David Heinemeier Hansson, Schöpfer von Ruby on Rails, lehnt Verhaltenskodizes in einer Nachricht auf X ab. Wir erklären, was sie sind und warum sie für Kontroversen sorgen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

David Heinemeier Hansson, Schöpfer des Frameworks Ruby on Rails, hat Verhaltenskodizes in der Softwareentwicklung öffentlich abgelehnt. Er betrachtet sie als Juristensprache, die dazu gedient hat, das aufzubauen, was er eine „proge Inquisition“ nennt.

David Heinemeier Hansson, bekannt als DHH, ist der Schöpfer des Frameworks **Ruby on Rails**, eines Tools, mit dem Plattformen wie **Basecamp** oder **GitHub** gebaut wurden. Er ist auch Partner der Firma 37signals. In einer Nachricht auf X ging er gegen die Verhaltenskodizes vor, die viele Tech-Communities übernehmen, um das Verhalten ihrer Mitglieder zu regeln.

## Was ist ein Verhaltenskodex

Ein Verhaltenskodex ist ein Dokument, das Verhaltensregeln für einen Raum festlegt, sei es ein Unternehmen, eine Veranstaltung oder ein Open-Source-Softwareprojekt. Im Tech-Bereich wurden sie ab **2014** populär, als mehrere Open-Source-Projekte sie übernahmen, um Belästigung in ihren Communities einzudämmen. Sie enthalten in der Regel Definitionen akzeptablen Verhaltens, Meldekanäle und Konsequenzen.

Hansson lehnt dieses Modell ab. In seiner Nachricht erklärt er, die juristische und ausweichende Sprache dieser Kodizes habe dazu gedient, das aufzubauen, was er eine „proge Inquisition“ nennt. Er fügt hinzu, dass er das nicht wieder akzeptieren werde.

## Die Debatte über ihre Anwendung

Hanssons Kritik schließt an eine breitere Debatte darüber an, wer entscheidet, was unakzeptables Verhalten ist, und mit welchen Garantien Sanktionen verhängt werden. Befürworter dieser Kodizes sagen, sie geben Gruppen eine Stimme, die in der Technologiebranche historisch marginalisiert wurden. Kritiker wenden ein, dass sie willkürliche Interpretationen zulassen.

Hansson nennt in seiner Nachricht nicht, welcher konkrete Fall ihn zu seiner Stellungnahme bewogen hat. Seine Haltung spiegelt eine Strömung wider, die ablehnt, was sie als ideologische Bevormundung in der Branche wahrnimmt.

## Ein Name mit Gewicht in der Branche

Hanssons Meinung hat Gewicht, weil **Ruby on Rails** tausende Anwendungen im Produktivbetrieb trägt. Seine Haltung könnte beeinflussen, wie andere offene Projekte mit ihren eigenen internen Regeln umgehen. Die Kontroverse über Verhaltenskodizes dauert in der Tech-Community seit Jahren an und scheint nicht enden zu wollen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).

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