O2 gewinnt Prepaid-Kampf ohne Mailbox

O2 bietet einen 7€-Tarif ohne Mailbox oder Prepaid-Einschränkungen. Xenet, Lowi und Suop erlauben die Deaktivierung, während Symio und Digi sich über Reaktivierung beschweren.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

O2 setzt sich im Kampf gegen die Geister-Mailbox durch

Ein Nutzer, der es leid war, dass sein Anbieter die Mailbox alle paar Wochen wieder aktivierte, fand bei O2 den einzigen 7€-Tarif, der das Problem löste. Das Detail ist wichtig: Es gibt keine Prepaid-Leitung. Wer reine Prepaid-Tarife ohne Mailbox sucht, muss unter virtuellen Anbietern suchen, die fremde Netze mieten, wobei das Kleingedruckte immer lauernd bleibt.

Der Fall ist wiederkehrend. Bei Symio wird die Mailbox ohne Erlaubnis des Kunden reaktiviert, und die Erklärung lautet, dass das Telefon sie selbst aktiviert, wenn es in der Tasche steckt. Bei Digi war das Problem ein anderes: Netzausfälle und ein Kundenservice, der mehr als eine halbe Stunde für eine Antwort brauchte. Die Kombination lässt den Nutzer ohne Ausweg: entweder mehr zahlen, die Mailbox tolerieren oder wechseln.

Welche Anbieter haben Prepaid ohne Mailbox?

Die Liste, die aus dem Austausch hervorgeht, ist kurz und nuanciert. Xenet, ein valencianischer Anbieter, der Orange- oder Movistar-Abdeckung weiterverkauft, erlaubt die Deaktivierung der Mailbox durch Eingabe eines Codes, und sie wird nicht wieder aktiviert, laut geteilter Erfahrung. Lowi, im Orange-Netz, hat sie auf mehreren Leitungen ebenfalls nie aktiviert. Suop, das sich als echter Telekommunikationsanbieter präsentiert, weil es nicht mit Verlust arbeitet, deaktiviert sie auch mit demselben Code.

Das Grundproblem ist, dass Orange-Netze die Mailbox standardmäßig reaktivieren, laut mehreren Berichten. Eine technische Lösung existiert — ##02# wählen und anrufen — aber sie ist nicht immer endgültig. Bei O2 hingegen existiert die Mailbox einfach nicht. Das, kombiniert mit WhatsApp-Support und 7€ pro Monat, gibt den Ausschlag.

Prepaid-Preis versus Vertragstarif

Der wirtschaftliche Vergleich ist klar. O2 bietet 7€ mit unbegrenzten Anrufen und genug Daten für diejenigen, die zu Hause WLAN nutzen. Digi hat einen ähnlichen Tarif, aber schlechteren Kundenservice laut denen, die ihn erlebt haben. Lowi sinkt auf 8€ mit 50 GB. Lemmon bietet 100 GB im Orange-Netz für 5€. Die Spanne ist eng, aber die Serviceunterschiede sind enorm.

Manche behaupten, 50 GB seien wenig. Andere antworten, dass man mit Tethering während des Arbeitstags nicht auf 25 GB pro Monat kommt. Der reale Verbrauch hängt von der Nutzung ab, nicht von der großen Schrift im Vertrag. Die Diskussion über unbegrenzte Daten —die kein Unternehmen ohne echte Grenzen anbietet— bleibt im Hintergrund.

Kundenservice als entscheidender Faktor

Der Punkt, der in der endgültigen Entscheidung am meisten wiegt, ist nicht der Preis, sondern wer am anderen Ende antwortet. O2 bietet Support über WhatsApp und Telefon mit spanischen Mitarbeitern, laut mehreren Berichten. Digi hingegen häuft Beschwerden wegen Verzögerungen und schlecht gelöster Vorfälle an. Symio bietet direkt Erklärungen, die Kunden als grob bezeichnen.

Die Portierung zu O2 wurde in zwei Tagen abgeschlossen. Der Nutzer, der den Thread eröffnete, hat jetzt 5G, wo er vorher keines hatte, die App funktioniert besser als die von Symio und vor allem gibt es keine Mailbox. Die Frage, die in der Luft liegt, ist, ob dieses 5G standhält, wenn das Netz gesättigt ist, oder ob wir in einem Jahr denselben Thread lesen werden, mit einem anderen Anbieter im Visier.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (94 Antworten).

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