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Neuwagen mit 33 % Behinderungsgrad: 4 % MwSt. nur mit eingeschränkter Mobilität
Die 4-%-MwSt. beim Autokauf hängt nicht vom 33-%-Behinderungsgrad ab, sondern vom Nachweis eingeschränkter Mobilität. Zulassungs- und Kfz-Steuer werden dagegen erlassen.
Neuwagen mit 33 % Behinderungsgrad: die reduzierte MwSt. setzt eingeschränkte Mobilität voraus
Ein Mann mit einem Behinderungsgrad von 33 % besucht Autohäuser in der Region Madrid und überall hört er dasselbe: 0 % Zulassungssteuer und ermäßigte Kfz-Steuer. Von der MwSt. erwähnt niemand etwas. Die Frage, die ihn zum Nachfragen treibt, ist, ob ihm der superreduzierte Satz von 4 % beim Kauf eines Neuwagens zusteht. Die kurze Antwort lautet nein, und die Feinheit ist wichtig: Dieser Vorteil hängt nicht am Prozentsatz der Behinderung, sondern daran, ob der Anerkennungsbescheid eingeschränkte Mobilität ausweist. Ohne diese Voraussetzung zahlt der Käufer die MwSt. wie jeder andere.
Welche Voraussetzung die spanische Steuerbehörde für die 4-%-MwSt. verlangt
Die Anerkennung von 33 % öffnet die Tür zu mehreren Steuervorteilen, aber nicht zu allen. Die Befreiung von der Zulassungssteuer und die Ermäßigung der kommunalen Kfz-Steuer werden mit diesem Prozentsatz ausgelöst. Die superreduzierte MwSt. verlangt dagegen eine zusätzliche Bedingung: Das Zertifikat muss eingeschränkte Mobilität bescheinigen. Das ist die Schlussfolgerung, die sich in dem Gespräch immer wieder zieht, und sie entspricht der Verwaltungslogik: Der Gesetzgeber belohnt nicht die Behinderung an sich, sondern das Erfordernis eines angepassten Fahrzeugs oder eines Fahrzeugs mit eingeschränkter Nutzung.
Der Betroffene selbst bestätigt es: Er hat keine eingeschränkte Mobilität und erhält deshalb auch keinen reservierten Parkplatz. Damit zerplatzt die Erwartung auf die 4 %. Was bleibt, ist die Ersparnis bei Zulassung und Kfz-Steuer, die nicht gering ist, aber bei vielen Modellen ohnehin null ausfällt.
Die Zulassungssteuer liegt bei vielen Autos bereits bei 0 %
Hier zeigt sich die erste Falle der Verkaufsmasche. Die Behindertenbefreiung von der Zulassungssteuer existiert zwar, aber ein Auto mit CO2-Emissionen unter 120 g/km wird ohnehin mit 0 % besteuert, ganz ohne Nachweis. Bei diesen Modellen bringt der Vorteil nichts. Die echte Ersparnis gibt es nur bei emissionsstarken oder hochpreisigen Fahrzeugen, wo der Satz auf 9,75 % steigt.
Und damit tut sich die unbequemste Seite der Sache auf. Ein Sportwagen mit 468 PS und rund 90.000 Euro offiziellem Preis käme in dieser höchsten Zulassungssteuerklasse auf etwa 75.000 Euro, wenn er auf den Namen einer Person mit anerkannten 33 % zugelassen würde. Die Rechnung kursiert in dem Gespräch und macht stutzig: Der Status des angepassten Fahrzeugs wird in der Praxis genutzt, um Supersportwagen zu verbilligen.
Die Kfz-Steuer und die ausschließliche Nutzung des Fahrzeugs
Die Ermäßigung der kommunalen Kfz-Steuer, zwischen 60 und 200 Euro pro Jahr, hat ein kleines Detail. Es genügt nicht, dass der Halter eine Behinderung hat: Das Fahrzeug muss ausschließlich von dieser Person genutzt werden, sei es, weil sie selbst fährt, oder weil sie darin befördert wird. Der Antrag wird beim Rathaus gestellt.
Die Kontrolle ist in der Praxis lax und hängt von der Gemeinde ab. In Großstädten wird kaum verfolgt; in kleinen Orten, wo ein paar Beamte das Auto kennen, kann die Geldbuße für eine geringe Ordnungswidrigkeit —rund 100 Euro— so oft verhängt werden, bis die Ersparnis sinnlos wird. Die improvisierte Erklärung des Fahrers ("Ich hole nur den Halter ab") ist das übliche Argument bei der Kontrolle.
Was ein Käufer mit 33 % tatsächlich spart
Die Bilanz sieht so aus: volle MwSt. ohne eingeschränkte Mobilität, Zulassungssteuer nur bei besteuerten Modellen, und ermäßigte Kfz-Steuer mit Nutzungsbedingungen. Das Etikett "Förderung" verspricht mehr, als es liefert. Für den durchschnittlichen Käufer eines sparsamen Autos ist der Steuervorteil praktisch null.
Das abschließende Paradox löst niemand: Das System belohnt die anerkannte Behinderung steuerlich, aber die große Ersparnis materialisiert sich nur bei teuren und starken Autos. Für jemanden, der einen Kleinwagen braucht, ist der Vorteil eine Null im Abgleich.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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