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Mr DIY, Action und Pepco: neue Rivalen für Spaniens Basarläden
Panzerband für unter zwei Euro in Malaysia und Preise, die laut Kunden den Basar schlagen: der Vormarsch von Mr DIY, Action und Pepco in Spanien
Weniger als zwei Euro. So viel kostete eine Rolle breites Panzerband in einem Einkaufszentrum in Malaysia —8 Ringgit—, wo Mr DIY in jedem Komplex vertreten ist. Die malaysische Kette ist eine derjenigen, die das Discountgeschehen in Spanien aufmischen, neben Action und Pepco, und mehrere Teilnehmer behaupten, der Basar um die Ecke habe die Krone als günstigster Laden der Nachbarschaft verloren.
Wer ist wer: Mr DIY, Action und Pepco
Mr DIY kam aus Malaysia mit großen, ordentlichen Filialen. Action brachte die Formel „alles billig, ohne Tricks" mit. Pepco verkauft vor allem billige Textilien für Kinder und Jugendliche, alle anderen Abteilungen sind auf ein Minimum reduziert, wie ein Nutzer der Marke erzählt. Die Spuren der einzelnen Ketten sind unterschiedlich: In Barcelona gibt es drei Action-Filialen, alle in Einkaufszentren, und keine scheint besonders groß. In Palencia hat Mr DIY geschlossen.
Action hat außerdem einen Regal mit haltbaren Lebensmitteln —Soßen, Snacks, Schokolade, Nüsse, Gebäck aus niederländischer oder englischer Herkunft— und eine Schreibwarenabteilung mit günstigen Preisen. Es ist kein Supermarkt. Ein Kunde, der diese Läden regelmäßig besucht, beschreibt die eigentliche Funktion des Geschäfts so: ein günstiger Abfluss für den impulsive Kauf von Haushaltswaren und Deko.
Der Preis als Vergleichsfeld
Die Erzählung, die sich in den letzten Tagen festgesetzt hat, ist härter. Ein Teilnehmer behauptet, das Geschäft dieser Basare sei längst nicht mehr das Verkaufen für einen Euro, und ein Teil der Marge kam aus Intransparenz: Ware ohne Rückverfolgbarkeit, Barabrechnung, Ladennetzwerke. Er geht noch weiter und spricht von Fälschungen im industriellen Maßstab und damit verbundenen Schattenwirtschaften. Man sollte die Spreu vom Weizen trennen: Es gibt keine öffentlichen Zahlen, die dieses angebliche Ökosystem beziffern, und es auf einen ganzen Sektor auszuweiten ist eine Verallgemeinerung, die keine Statistik stützt.
Am häufigsten wird der Preisvergleich erwähnt. Und dort, so die Teilnehmer der Debatte, schlagen die Discountketten den Basar in fast dem gesamten Sortiment, mit der Qualität als einzigem berechtigten Zweifel.
Warum hat der Mr DIY in Palencia geschlossen?
Es gibt keine offiziellen Daten zur Schließung. Was es gibt, ist der Bericht eines Kunden, der ein paarmal hineinging, nichts kaufte und ihn nicht vermisst: wenig Auswahl und unattraktive Preise. Ein anderer Teilnehmer erzählt, dass ein ähnlicher Laden wenige Monate nach der Eröffnung in seiner Stadt schloss und Matte und Viskoseschaumkissen mit 50% Rabatt abverkaufte.
Zwei Fälle machen noch keinen Trend.
Die Ecke als letzter Zufluchtsort
Der Vorteil des Basars liegt laut mehreren Kommentaren nicht im Produkt, sondern in der Lage: Die Kettenläden befinden sich meist in einem Einkaufszentrum am Stadtrand, und eine extra Fahrt dorthin ist lästig. Das schützt den Notkauf, aber nicht den wöchentlichen Haushaltswaren-Einkauf.
Ein Teilnehmer erzählt, dass ein kabelloser Over-Ear-Kopfhörer, den er als Übergangslösung bei Action kaufte, eine Woche hielt. Er verlor den Kassenbon und damit die Erstattung.
Hinweis: Die Vorwürfe bezüglich angeblicher illegaler Aktivitäten in der Branche sind Behauptungen ohne öffentliche Quantifizierung und werden hier als solche wiedergegeben, nicht als bewiesene Fakten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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