Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Neuer Staat für europäische Weiße: Platz vorhanden, Geld fehlt
Ein Land für weiße Europäer scheitert an der Geografie. Islandia hat nur 4 Einwohner pro km² im Vergleich zu Spaniens 97. Die Finanzierung bleibt ungeklärt.
Der Plan eines Staates nur für weiße Europäer scheitert an der Realität
Stellen Sie sich ein Dorf mit 50 oder 60 Einwohnern vor, das über private Sicherheitsdienste, eine eigene Schule und ein Krankenhaus verfügt. Dies ist weder eine Luxus-Kommune noch ein Immobilienexperiment. Es ist die häusliche Version einer Idee, die derzeit im Internet kursiert: die Gründung eines neuen Landes für weiße Europäer. Der Vorschlag basiert auf der Diagnose, dass ganze Städte bereits nicht mehr wiederzuerkennen seien, und setzt einen Zeitrahmen von 20 bis 30 Jahren.
Das zugrunde liegende Unbehagen wird durch umstrittene Daten untermauert. Manche behaupten, dass in der Altersgruppe der 25- bis 35-Jährigen in Spanien 55 % der Bevölkerung ausländischer Herkunft seien, während andere daran erinnern, dass einst einer einzigen Regierung die Ankunft von sechs Millionen Menschen zugeschrieben wurde. Viele dieser Zahlen sind eher Slogans als Statistiken, aber sie funktionieren: Sie nähren das Gefühl, das Land „gehe verloren“. Von dort bis zum Traum, als Gruppe das Land zu verlassen, ist es ein großer Sprung – genau dieser Sprung wird nun diskutiert.
Gibt es in Europa Raum für einen neuen Staat?
Das geografische Argument bricht schnell zusammen. Islandia ist das am häufigsten genannte Beispiel: Es liegt weit weg, außerhalb der EU und hat eine Bevölkerungsdichte von 4 Einwohnern pro km² im Vergleich zu Spaniens 97. Platz ist reichlich vorhanden. Das Problem sind jedoch das Klima und die Isolation selbst: Ein Gebiet mit wenigen Einwohnern, in dem einige ironisch bemerken, „dass fast alle Cousins sind“, kann eine neue Bevölkerung nicht ohne Spannungen auf einmal aufnehmen.
Russland erscheint als ernsthafte Alternative. Es ist riesig, dünn besiedelt und manche weisen darauf hin, dass Europäer bereits zur Wiederbesiedlung eingeladen worden seien. Das Hindernis ist ein anderes: Sprache, extremes Klima, Korruption und das Gefühl, dass der Neuankömmling nie aufhören würde, als Fremder wahrgenommen zu werden. Die Steppe ist nicht das Mittelmeer, und das weiß jeder.
Die realen Kosten der Staatsgründung von null
Hier stößt die Idee auf die Arithmetik. Ein Land braucht Territorium, aber auch Armee, Währung, Verwaltung und Finanzierung. Niemand hat eine konkrete Zahl genannt, was bereits ein Warnsignal ist. Das realistischerste Szenario ist keine Nation, sondern ein privater Enklave: eine geschlossene Gemeinschaft mit vertraglich gesicherter Sicherheit, eigenen Dienstleistungen und echten Grenzen. Wir sprechen von einem Premium-Modell, nicht von einem souveränen Staat.
Der Unterschied ist entscheidend. Ein Staat verteidigt sich durch Steuern und Diplomatie; ein Enklave verteidigt sich durch Verträge und Zäune. Ersteres erfordert heute einen politischen Konsens, der unmöglich ist; Letzteres ist ein Immobiliengeschäft mit Mikronations-Komplex.
Warum einigen sich nicht einmal Gleichgesinnte?
Der auffälligste Widerspruch kommt nicht von Kritikern, sondern von den Anhängern selbst. Einige argumentieren, es brauche starke Führung, Flexibilität und Pakt zwischen Menschen unterschiedlicher Ideologien. Andere entgegnen, dass genau dies fehle: Es gebe kein kohäsives Volk, sondern viele Gruppen mit ähnlichen Kulturen und gegenseitigem Misstrauen.
Hinzu kommt Uneinigkeit über den Feind. Für manche ist das Problem kulturell; für andere ist es das transnationale Finanzkapital, das das Modell offener Grenzen aufzwinge. Eine dritte Strömung warnt, dass jedes neue Land denselben Migrationsdruck erfahren würde wie die alten. Skepsis durchzieht also die Idee selbst.
Die Nachbarschaft als Labor
Die bescheidene Version des Vorschlags ist die wahrscheinlichste, falls überhaupt etwas passiert. Nicht ein Land, sondern Stadtviertel und ganze Dörfer, die sich nach Affinität neu organisieren: Wenn eine Gruppe in einer Zone zur Mehrheit wird, ziehen die anderen, die es sich leisten können, weg. Es ist das multikulturelle Modell de facto, betrachtet von der anderen Seite. Die Geografie wird nicht von Ministerien entschieden, sondern von Umzügen.
Mit Islands Bevölkerungsdichte als wichtigstem überprüfbaren Datum und einem selbstgesetzten Horizont von 20 bis 30 Jahren bleibt der Plan im Bereich der Absichten. Das Irritierende ist nicht, dass diskutiert wird: Es ist, dass die meist zitierte Zahl – jene 55 % in der Altersgruppe der 25- bis 35-Jährigen – von einem Forumsnutzer stammt und nicht aus offiziellen Statistiken. Und diese Mehrdeutigkeit ist sowohl der Treibstoff des Traums als auch seine größte Schwäche.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (218 Antworten).
Pedro Sánchez’ Rede vom 4. April 2020 über zukünftige Verschuldung bleibt eng mit der Erzählung um den EU-Wiederaufbaufonds von 750 Milliarden Euro verknüpft.
Juan Manuel de Prada argumentiert, dass die Mehrheit der Nichtwähler bewusst abstimmt. Dies sorgt für Kontroversen mit Escaños en Blanco und spaltet die Wahlanalyse in Spanien.
Spaniens Rundfunkanstalt RTVE verzichtet auf die Entsendung eines Kandidaten und die Ausstrahlung des Wettbewerbs, nachdem Israel für 2026 bestätigt wurde.
Die Debatte über das Rauchen dreht sich um Kosten, tägliche Abhängigkeit und den doppelten Standard im Vergleich zum Alkohol, weniger um die Gesundheit.
Die Guardia Civil hat den Youtuber HROM wegen der Herstellung von Termiten und der Verbreitung von Anleitungen für selbstgemachtes Napalm festgenommen.