Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Nacht-Bypass streckt Solarakku auf 11.600 Wh
Ein 3.600-Wh-Akku kann über Nacht bis zu 11.600 Wh bewältigen, wenn das Netz das Haus im Bypass-Modus versorgt, während der Akku zum Niedertarif lädt.
Kann man die Kapazität eines Solarakkus erhöhen, ohne einen zweiten zu kaufen? Ja – wenn man aufhört, ihn als Tank zu betrachten, und anfängt, ihn als USV zu sehen. Die These, mit der diese Diskussion eröffnet wird, ist einfach und etwas trickreich: Eine tragbare Powerstation mit 3.600 Wh speichert nachts nicht mehr, aber wenn sie beim Laden aus dem Netz zum Niedertarif gleichzeitig das Haus im Bypass-Modus versorgt, liefert das System in einer Nacht, was der Akku allein nicht könnte. Die Rechnung des Thread-Autors: **3.600 Wh** Ladung mit 450 W über acht Niedertarifstunden plus bis zu **8.000 Wh** direkten Netzverbrauch, also eine Betriebsobergrenze von **11.600 Wh**, die nie das Lithium berührt.
Der Knackpunkt ist, dass der Großteil des Verbrauchs in die Nacht verlagert wird. Beleuchtung des Innen-Gartens, Strahlungsheizung, Destillen, Entfeuchter und Klimaanlage laufen in den Niedertarifzeiten, während der Akku sich füllt. Tagsüber hängt das Wohnhaus im reinen Inselbetrieb am Wechselrichter. Mit dieser Aufteilung hat sich die Rechnung laut Bericht nur um **4 oder 5 Euro** pro Monat erhöht.
Was genau ist der Bypass eines Solarakkus
Das Konzept wird mit Speicherung verwechselt, ist aber nicht dasselbe. Der Bypass speichert keine Energie: Er lässt das Netz das Haus direkt versorgen, während der Akku parallel lädt. Die Lithium-Kapazität wächst um kein einziges Watt. Was wächst, ist die nutzbare Energie, die das System in einem bestimmten Zeitfenster bewältigen kann.
Manche halten das für bloße Kreativbuchhaltung mit fremden Kilowattstunden. Und im Kern haben sie recht: Diese 8.000 Wh kommen aus dem Netz, nicht aus dem Akku. Das Verdienst liegt nicht darin, mehr zu speichern, sondern **günstig zu kaufen und zu konsumieren, wann es passt**.
Warum die Anlage als riesige USV und nicht als Eigenverbrauch beschrieben wird
Die Installation ist wie ein weiteres Haushaltsgerät gedacht: Das Netz geht ins Ladegerät der Station, die Station versorgt das Haus, und es gibt nie eine Parallelität zwischen beiden Quellen. Keine Einspeisung, kein Null-Einspeise-Toroid, kein Papierkram für Eigenverbrauch. Der Autor meint, die CE-Kennzeichnung des Geräts genüge, weil nichts ins Netz eingespeist wird.
Hier kommt der erste ernsthafte technische Einwand. Die spanische **REBT** (die nationalen Niederspannungs-Vorschriften) stuft in ihrer ITC-BT-40 eigene Quellen als isoliert, unterstützt und netzgekoppelt ein, und eine Anlage, die das Haus statt des Netzes versorgen kann, fällt in die Kategorie „unterstützt“ – mit Anforderungen an Umschaltung und Schutzeinrichtungen. Die CE-Kennzeichnung zertifiziert das Produkt; sie zertifiziert nicht, wie es an den Verteiler angeschlossen wird. Das sind zwei verschiedene Vorschriften, die man nicht verwechseln sollte.
Der Schwachpunkt: Umschaltung und Neutralleiter
Wenn das Gerät wirklich umschaltet und das Haus immer am Wechselrichter hängt, ist das Schema stimmig. Wenn es eine USV mit Umschaltzeit ist, gibt es während des Umschaltens einen Moment, in dem Haus und Wechselrichter beide das Netz berühren. Und in Wohnhäusern ist das Schema TT, mit FI-Schutzschalter und Erdung, die man respektieren muss.
Das Detail des schwebenden Neutralleiters wird als mit Zwischenschaltung gelöst zitiert, ohne genauere Angaben. Genau das ist die Art von Sache, die ein zugelassener Elektriker vor Ort prüfen sollte, bevor er sein OK gibt.
Der Butangenerator und CO: Hier bricht der Konsens
Um die Laufzeit bei einem Stromausfall zu verlängern, ist ein Butangenerator im Gespräch, der den Akku in wenigen Stunden lädt. Eine Gasflasche würde für mehrere Ladungen reichen. Das Problem ist nicht elektrisch, sondern die Verbrennung: Ein kleiner Motor stößt weit mehr Kohlenmonoxid aus als ein Küchenherd, und die Dunstabzugshaube ist nicht für diese Gase ausgelegt. CO riecht man nicht und sieht man nicht.
Die vernünftige Empfehlung, und hier gibt es keinen Diskussionsbedarf: raus auf eine offene Terrasse oder einen Balkon, und niemals laufen lassen, ohne dass jemand wach daneben ist.
Wie lange ein tragbarer Akku im Vergleich zu einem festen hält
Das Konzept selbst räumt den Nachteil ein: Tragbare halten etwa **6.000 Zyklen**, gegenüber **10.000** bei einer festen Anlage. Das wird ausgeglichen durch Preis, einfachen Aufbau und die Unabhängigkeit von Dritten. Die offene Frage ist, wie viele dieser Zyklen wirklich verbraucht werden, wenn der Großteil des Verbrauchs über den Bypass läuft und nicht über das Lithium.
Am Ende funktioniert die Technik. Ob man das mit geradem Gesicht Kapazitätserhöhung nennen kann, ist eine andere Frage.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (54 Antworten).
Francisco Llinares, eine Referenzfigur der spanischen Prepping-Szene, ist mit 77 Jahren gestorben. Seine Community debattiert über sein Vermächtnis und die Paradoxie, nie zum Arzt gegangen zu sein.
Ein vergriffener Führer über essbare Wildpflanzen hat das Interesse am Sammeln in Spanien neu entfacht: Kartoffeln, Topinambur und eine Warnung vor Solanin.
Der Ingenieur Omar Suárez hat in Asturien (Spanien) ein Wohnhaus gebaut, das seit 6 Jahren ohne Stromanschluss und ohne Brennstoffe auskommt. Sein System nutzt Mikrobeton und niedrige Enthalpie.
Die Guardia Civil nahm in Spanien ein CO2-Pistolenmodell aus dem Handel, weil die Verpackung mit "home defense" warb – zu Hause aufbewahrt werden darf die Waffe weiterhin legal.