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Musk verspricht jedem Kind in den USA eine SpaceX-Aktie über „Trump-Konten“
Elon Musk kündigt an, im kommenden Jahr jedem Kind in den USA eine SpaceX-Aktie über die sogenannten „Trump-Konten“ zu schenken. Wie das finanziert werden soll, bleibt offen.
Musk hat angekündigt, jedem Kind in den USA im kommenden Jahr eine SpaceX-Aktie über die sogenannten „Trump-Konten“ zu übergeben. Die Ankündigung nennt weder Kosten noch Ablauf oder rechtliche Struktur des Vorhabens.
## Eine Aktie pro Kind, ohne Zahlen
Das Versprechen kam über X: **Elon Musk** wird jedem Kind in den USA eine seiner **SpaceX**-Aktien schenken. Es werde „die erste von vielen“ sein, so seine eigenen Worte. Ein genaues Datum fehlt, nur der Verweis aufs nächste Jahr, ebenso eine Zahl der Begünstigten. Auch wird nicht erklärt, woher die Aktien kommen sollen: aus seinem Privatanteil oder aus einer neuen Emission.
Das arithmetische Problem liegt auf der Hand. SpaceX ist nicht börsennotiert, es gibt also keinen Marktpreis, an dem sich die Übergabe bemessen ließe. Die Aktien des Unternehmens haben sich am Sekundärmarkt bei Bewertungen bewegt, die in verschiedenen Runden über **300 Milliarden US-Dollar** lagen, doch das legt keinen überprüfbaren Einzelwert je Aktie fest.
## Was sind die „Trump-Konten“?
Die Ankündigung stützt sich auf ein Instrument namens **Trump-Konten**, das als Rahmen für die Übergabe dienen soll. Der Beitrag, den Musk teilte, dankt ihm für seine „unglaubliche Großzügigkeit“, SpaceX-Aktien an „Millionen amerikanischer Kinder“ über diese Konten zu verschenken. Das ist die gesamte verfügbare Information zum Mechanismus.
Es ist kein Bundesprogramm mit diesem Namen bekannt, auch keine veröffentlichte Struktur, die erklärt, wie ein Konto für einen Minderjährigen eröffnet würde, wer es verwahren würde oder was bis zur Volljährigkeit mit der Aktie passieren soll. Ohne diese Details ist das Versprechen eher eine Schlagzeile als ein Plan.
## Unnotierte Aktien zu verschenken hat einen Haken
Die Übergabe von Anteilen eines Privatunternehmens an Minderjährige wirft steuerliche und rechtliche Fragen auf, die die Ankündigung nicht behandelt. Eine SpaceX-Aktie lässt sich nicht auf einem offenen Markt verkaufen, was ihren unmittelbaren Nutzen für den Empfänger begrenzt. Bleibt abzuwarten, wie eine solche Schenkung zu erklären wäre und welche Pflichten sie auslöst.
Musk hat eine Geschichte von Ankündigungen auf X, die sich nicht immer im genannten Zeitraum bewahrheitet haben. Man sollte das Versprechen als das behandeln, was es ist: eine Ankündigung ohne technische Ausarbeitung. All das ist keine Anlageberatung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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