Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Muface: 984 € Prämie vs. 1.608 € Kosten im öffentlichen Gesundheitssystem
Die durchschnittliche Muface-Prämie von 984 € steht den 1.608 € pro Bürger im öffentlichen Gesundheitswesen gegenüber, während Versicherer die Vertragsverlängerung ablehnen.
Muface findet keine Versicherer für eine 14%-Erhöhung der Prämien
Der Krankenversicherungsvertrag für Beamte droht zu scheitern. Nicht wegen mangelnder Mitglieder, sondern weil die Versicherer die vom Staat angebotene Prämienerhöhung um 14 % nicht akzeptieren. Neue Beamte müssen sich bei MUFACE anmelden und verlieren damit ihren Status als Versicherte der Sozialversicherung (Seguridad Social). Für manche spart das System dem Staat Hunderte Millionen Euro; für andere ist es ein Privileg, das alle Steuerzahler finanzieren. Die jahrelang festgefahrene Debatte ist wieder aufgeflammt.
Was ist MUFACE und warum will niemand den Vertrag verlängern?
MUFACE ist die Krankenfürsorgeeinrichtung, die die medizinische Versorgung der zivilen Staatsbeamten verwaltet. Anstatt sie direkt zu behandeln, vergibt sie die Leistungen an private Unternehmen: Die Kasse zahlt eine Prämie pro Mitglied und der Versicherer erbringt die Leistung. Die Verlängerung dieses Vertrags hängt am seidenen Faden. Der Grund ist laut der verbreiteten Darstellung wirtschaftlicher Natur: Die Regierung möchte die Prämie nur um 14% erhöhen, aber die Versicherer sind der Meinung, dass dies nicht ausreicht, um die Kosten zu decken. „Offensichtlich klingt der Begriff Inflation für sie sehr fremd“, fasst die häufigste Ironie zusammen.
Das heikle Problem liegt im rechtlichen Status des Beamten. Bei der Anmeldung bei MUFACE hört er auf, bei der Seguridad Social versichert zu sein, und tritt entweder der Vereinbarung mit dem INSS oder dem Vertrag mit den Versicherern bei. Um den öffentlichen Versicherungsschutz zu behalten, muss er Beurlaubung beantragen, seine Stelle aufgeben oder seinen Beamtenstatus verlieren. Es gibt also keinen einfachen Weg zurück ins öffentliche Gesundheitssystem ohne weitere Formalitäten.
Wie viel kostet Muface im Vergleich zum öffentlichen Gesundheitssystem?
Hier taucht die Zahl auf, die die Befürworter des Modells stützt. Die durchschnittliche Muface-Prämie liegt bei rund 984 Euro pro Mitglied, verglichen mit den 1.608 Euro, die es kostet, einen Bürger im öffentlichen System zu versorgen. Der Verband der privaten Gesundheitsanbieter, ASPE, berechnet, dass der Vertrag dem Staat mehr als 890 Millionen Euro pro Jahr erspart. Das klassische Argument: Privat ist billiger.
Kritiker entgegnen, dass dieser Vergleich irreführend ist. Der durchschnittliche Muface-Versicherte ist aktiv, jünger und leidet seltener an chronischen Krankheiten als die Gesamtbevölkerung, die vom öffentlichen System behandelt wird. Äpfel mit Birnen zu vergleichen, beweise keine Effizienz, sagen sie.
Mehr als 10.000 Beamte wechseln jährlich ins öffentliche Gesundheitssystem
Der Trend geht in die entgegengesetzte Richtung. Die Zahl der Mitglieder, die die private Deckung von Muface verlassen und ins öffentliche System wechseln, steigt mit einer Rate von mehr als 10.000 pro Jahr. Wenn die Krankheit kompliziert wird, reicht das Netzwerk der Versicherer oft nicht aus und der Patient landet im öffentlichen System. Die Konsequenz zeigt sich in den Daten: Die Prävalenz von Lymphomen ist bei Muface-Patienten, die in öffentlichen Krankenhäusern behandelt werden, um 176% höher als in der Allgemeinbevölkerung. Bei soliden Tumoren mit Metastasen beträgt der Anstieg 57 % und bei Krebsfällen insgesamt 48 %.
Teure und schwere Erkrankungen enden daher im öffentlichen Gesundheitssystem. Es gibt auch Unterschiede in die andere Richtung: Unter den Muface-Mitgliedern gibt es weniger Diabetes mit Komplikationen (52 % weniger), weniger Adipositas (43 %), weniger COPD (33 %) und weniger Bluthochdruck (14 %). Ein jüngeres und gesünderes Patientenprofil, konsistent mit Menschen, die seit Jahren arbeiten.
Rezepte, Wartelisten und die Behandlung im öffentlichen System
Bei den Details der Fürsorge wird die Diskussion schärfer. Ein aktiver oder pensionierter Beamter zahlt 30% des Preises seiner Medikamente; ein Arbeitnehmer im allgemeinen Regime zahlt 50 %, und ein Arbeitsloser oder Rentner der Seguridad Social zahlt nichts. Der Unterschied ist real, obwohl Verteidiger des Systems daran erinnern, dass es jetzt 30 % sind und lebenslang 30 %, während andere beim Renteneintritt auf 0 % fallen.
Abseits der Rechnungen tauchen die täglichen Reibungspunkte des öffentlichen Gesundheitswesens in verschiedenen Erfahrungsberichten auf. Eine Wartezeit von acht Stunden und halb für eine Röntgenaufnahme in der Notaufnahme. Zwei Wochen, bis der Hausarzt einen Termin vergibt. Manche behaupten, die Behandlung im öffentlichen System sei grob und der Beamte, gewohnt an die Kasse, wolle das nicht durchmachen. Dagegen erinnern Verteidiger des öffentlichen Systems daran, dass für ernsthafte Dinge – nicht die Packung Ibuprofen – die Seguridad Social die Referenz ist und wer privat will, selbst zahlen kann.
Ist es ein Privileg oder eine effizientere Formel?
Beide Strömungen sind klar definiert. Eine Seite argumentiert, dass der Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung nicht vom Arbeitsstatus abhängen sollte, dass der Vertrag die Arbeitnehmer in Kasten teilt und das Ergebnis zusätzlicher Druck auf das öffentliche System ist: weniger Wartezeiten für einige, mehr für andere. Die andere Seite antwortet, dass der Vertrag genau das ist, was das öffentliche System entlastet und Geld spart, und dass die Abschaffung des Modells lediglich über eine Million Muface-Mitglieder in die Wartelisten bringen würde.
Im Hintergrund lauert die unbequeme Frage: Wenn das öffentliche Gesundheitssystem so gut wäre wie behauptet, warum wählen dann diejenigen, die können, das Private? Und wenn der private Vertrag so effizient wäre, warum will ihn dann kein Versicherer mehr?
Da die Prämie nicht vereinbart ist und die Versicherer wegsehen, ist es wahrscheinlich, dass sich der Konflikt hinziehen wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Staat das Angebot verbessert; auch nicht, dass sich ein Unternehmen zurückzieht und die Mitglieder nach einer neuen Deckung suchen lassen. Die einzige Gewissheit ist, dass das Mantra der besten Gesundheitsversorgung der Welt, jahrelang wiederholt, keine Diskussion mehr abschließt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (263 Antworten).
Die spanische Regierung bietet eine Erhöhung von 14 % für das Beamtenversicherungssystem Muface. Adeslas, Asisa und DKV fordern jedoch 40 %. Gewerkschaften drohen mit Protesten.
Die spanische Sozialversicherung verlangt Ledigkeit, zwei Jahre wirtschaftliche Abhängigkeit und ein Jahreseinkommen unter 15.876 Euro für eine Hinterbliebenenrente von etwa 651 Euro.
Der Einkaufskorb in Spanien ist seit drei Jahren um 35 % teurer, doch der offizielle Verbraucherpreisindex (IPC) spiegelt dies nicht wider. Ein Blick auf die Daten und echten Quittungen.