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Mit 51 in Rente in Spanien: der legale Weg, den niemand erklären will
Ein 51-jähriger Kolumbianer, im Ruhestand und in Valencia zwangsräumt: Die nicht beitragspflichtige Rente von 628 Euro in 14 Zahlungen erklärt die Kontroverse.
Mit 51 in Rente in Valencia: Die Rente, die der Titel nicht erklärt
Während eines Brandes auf einem Campingplatz in Valencia erschien ein 51-jähriger Kolumbianer in der Nachricht mit einem auffälligen Etikett: Rentner. Das Alter passt nicht zum Bild des Arbeitnehmers, der bis 65 oder darüber hinaus wartet, und die Frage drängt sich auf: Wie kommt man mit 51 an eine Rente?
In Wirklichkeit gibt es mehrere legale Türen. Die naheliegendste ist die Erwerbsminderung. Manche erinnern daran, dass es Rentner mit 38 Jahren wegen Krankheit gibt: Wenn man im Stehen arbeitend ein Bein verloren hat, sollte einen niemand zwingen, bis 65 weiterzumachen. Dieser vorzeitige Ausstieg ist kein Privileg, sondern eine Notwendigkeit. Und dann gibt es noch die nicht beitragspflichtige Erwerbsminderungsrente, 628 Euro in 14 Zahlungen – ein Betrag, der weder für Luxus noch für Schlagzeilen über goldene Frühverrentung reicht.
Der Schatten der PSOE und der Mythos der Luxus-Frühverrentung
In der anderen Ecke taucht der politische Verdacht auf: Der ist bestimmt bei der PSOE (Spaniens sozialistische Partei), heißt es wie eine Selbstverständlichkeit. Doch wer die Hintergründe der Frühverrentung kennt, zeigt auf einen anderen Weg: Arbeit bei Telefónica oder bei einer Bank, Branchen mit langer Tradition von EREs (betrieblichen Abbauplänen) und einvernehmlichen Ausstiegen vor dem gesetzlichen Rentenalter. Dort spielt die Staatsangehörigkeit kaum eine Rolle; entscheidend ist der Tarifvertrag.
Die Kontroverse vermischt also Äpfel und Birnen. Ein 51-jähriger Mann, der von einem Campingplatz geräumt wurde, kann ein Arbeitnehmer mit anerkannter Behinderung sein, ein Frührentner eines Großkonzerns oder einfach jemand mit einer Mindestrente. Die Zahl von 628 Euro in 14 Zahlungen sollte zur Entschärfung beitragen: Nicht jede Frühverrentung ist ein Schnäppchen, und die meisten nicht beitragspflichtigen Renten sind meilenweit vom Mythos entfernt.
Die unbequeme Frage lautet nicht, wie der Kolumbianer in Rente ging, sondern warum es eines Brandes bedarf, damit jemand offenlegt, was ein Erwerbsminderungsrentner tatsächlich erhält.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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