Mileis Landgesetz scheitert im argentinischen Senat

Der argentinische Senat hat Mileis Landgesetz abgelehnt. Die Liberalisierung von Grundstücken kollidiert mit Souveränitätsbedenken. Das Omnibusgesetz erlaubte es bereits – spielt das eine Rolle?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der argentinische Senat stoppt Mileis Landgesetz: eine Bremse für ausländischen Grundbesitz?

Das Landgesetz, das den Verkauf von Grundstücken an Ausländer liberalisieren sollte, ist im Senat mit einem Souveränitätsargument gescheitert, mit dem selbst die Regierung nicht gerechnet hatte. Die Niederlage kommt mitten in Javier Mileis Deregulierungsoffensive, die die Öffnung des Bodenmarktes zu ihren Aushängeschildern gemacht hatte. Doch der Sieg der Opposition könnte eher kosmetischer Natur sein.

Das Omnibusgesetz hatte den Weg bereits geebnet

Der Schlüssel liegt im Omnibusgesetz, das zu Beginn der Legislaturperiode verabschiedet wurde. Mehrere Seiten sind sich einig, dass dieses Gesetz die Liberalisierung des Bodenmarktes, die das Landgesetz ausweiten sollte, bereits in der Praxis vorsah. Wenn dem so ist, dient die Ablehnung durch den Senat nur dem Foto, ändert aber wenig an der tatsächlichen Funktionsweise des Marktes.

Souveränität gegen Investitionen

Im Senat wog das Argument schwer, dass Boden eine strategische Ressource ist und sein massiver Verkauf an Ausländer die Souveränität gefährden würde. Die Befürworter des Gesetzes halten dagegen, dass ohne ausländisches Kapital keine Entwicklung möglich sei. Ein Grundsatzkonflikt, der vorerst mit einem Nein endet.

Die Debatte war nicht frei von Lärm: Verschwörungstheorien über Argentiniens Gold, über die WM 2030 und sogar über angebliche Mittelsmänner. Nichts davon steht im abgelehnten Text. Bleibt die offene Frage: Wird Milei versuchen, das Gesetz auf anderem Weg wiederzubeleben, oder hat ihm das Omnibusgesetz bereits gegeben, was er brauchte?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).

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