Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Mietangebote auf Idealista in Spanien sinken im Oktober um 15 %
Die Zahl der Mietangebote auf Idealista in Spanien sank im Oktober von 80.364 auf 68.286 Wohnungen, ein Rückgang von 15 %. Das Angebot wird zurückgezogen, der Markt wird enger.
Mietangebote auf Idealista brechen im Oktober um 15 % ein
Am 30. September gab es 80.364 Mietwohnungen auf Idealista. Am 31. Oktober waren es nur noch 68.286. Innerhalb eines Monats verschwanden 12.078 Inserate, 15,03 % des Bestands, laut der täglichen Auswertung, die in einem Wirtschaftsforum durchgeführt wurde. Die Zahl ist keine Schätzung: Es ist die Zählung dessen, was auf dem Portal erscheint und verschwindet, täglich aktualisiert. Der Wert irritiert, weil das Tempo nicht konstant war: In den ersten zehn Tagen gingen täglich 733 Wohnungen verloren; der Monatsschnitt lag bei 388. Das Tempo verlangsamte sich, doch die Richtung änderte sich nie.
Von 80.364 auf 68.286: Chronologie eines Einbruchs
Die Auswertung begann am 29. September mit 80.364 Inseraten. Bis zum 19. Oktober waren bereits über 9.000 verschwunden: 70.922. Am 31. Oktober, zum Monatsabschluss, lag die Zahl bei 68.286. Der Rückgang beschleunigte sich in manchen Phasen und verlangsamte sich in anderen, doch er kehrte sich nie um. In der Region Madrid betrug der Gesamtbestand 7.948 Mietwohnungen; davon wurden nur 751 für 1.200 Euro oder weniger angeboten, und kaum 300 unter 1.000 Euro. Der Markt verengt sich von unten.
Manche führen die Ursache auf die rechtliche Unsicherheit zurück, die die Dekrete der Regierung erzeugen. Das spanische Wohnungsgesetz und die angekündigten Maßnahmen hätten viele Eigentümer dazu bewegt, ihre Wohnungen aus der Dauervermietung zurückzuziehen. Ein anschauliches Beispiel: Ein Online-Makler aus Barcelona, der auf Kurzzeitvermietung spezialisiert ist, verlor mit dem früheren Gesetz 40 % seines Bestands, und diese Woche stammen 80 % der Anrufe von Eigentümern, die ihre Wohnungen zurückziehen wollen. Der Inhaber sagt, er müsse sich auf den Kauf und Verkauf umorientieren.
Warum verschwinden die Mietinserate?
Das Verschwinden von Inseraten bedeutet nicht immer, dass die Wohnungen vermietet wurden. Sie können verkauft worden sein, der Eigentümer hat sie zurückgezogen in der Hoffnung auf bessere Zeiten, oder sie wurden an Verwandte überlassen. Doch der Nettoeffekt ist derselbe: weniger verfügbares Angebot. In Barcelona ist das Angebot an Dauervermietung seit dem Inkrafttreten ähnlicher Gesetze wie der von Sánchez um 83 % gesunken; heute gibt es dort weniger als 700 Angebote auf Idealista, gegenüber mehr als 7.000 in Madrid. Die Hauptstadt ist noch nicht so weit, doch der Trend beunruhigt.
Das Gegenargument verweist auf die Einwanderung. Es heißt, die massive Zuwanderung habe die Wohnungsnachfrage und damit die Preise in die Höhe getrieben. Diese Meinung gewinnt in der Debatte an Gewicht, auch wenn die Daten der Auswertung keine Quantifizierung des Einflusses erlauben. Fakt ist jedoch, dass die Bevölkerung wächst und die Infrastruktur nicht im gleichen Tempo mitwächst.
Der Markt spaltet sich: Luxusmieten und geteilte Zimmer
Während der Gesamtbestand sinkt, bleiben die Inserate für teure Wohnungen bestehen. Ein Beispiel: 75 Quadratmeter, dritter Stock ohne Aufzug, vier Zimmer, 2.950 Euro im Monat. Diese Art von Angebot verschwindet nicht; sie bleibt, weil es zahlungsbereite Nachfrage gibt. Die Folge ist eine wachsende Kluft zwischen denen, die sich eine komplette Mietwohnung leisten können, und denen, die höchstens eine WG teilen können. Manche rechnen vor, dass in einer Vier-Zimmer-Wohnung bis zu acht Personen leben können, je 360 Euro pro Kopf – ein Schnäppchen im aktuellen Umfeld.
Das Problem ist nicht nur der Preis. Es ist die Tatsache, dass man selbst mit Geld nichts findet. Das Angebot ist so stark geschrumpft, dass viele potenzielle Mieter vom Markt verdrängt werden. Und die Eigentümer, die noch vermieten, tun es zu härteren Bedingungen: mehr Sicherheiten, mehr Monate Kaution, mehr Anforderungen.
Was passiert mit dem Mietbestand im November?
Wenn der Trend anhält, würden Ende November noch rund 57.000 Mietwohnungen übrig sein, so die gängige Berechnung. Das Tempo des Rückgangs hat sich verlangsamt, aber nicht gestoppt. Der Mietmarkt in Madrid und Barcelona zerfällt, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das Angebot kurzfristig erholt. Die Frage, die in der Luft liegt: Korrigiert die Regierung ihren Kurs – oder vertieft sie im Gegenteil die Maßnahmen, die nach Ansicht eines Teils der Branche die Eigentümer vertreiben?
Die verblüffende Zahl: In nur einem Monat sind 15 % des Mietbestands in Spanien verschwunden. Und nicht wegen steigender Preise, sondern wegen einer massiven Zurückziehung des Angebots. Der Markt schrumpft, und wer noch dabei ist, tut es zu immer härteren Bedingungen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (472 Antworten).
Ein Forum meldet einen Rückgang des Mietangebots um 3% an einem Tag. Madrid verlor seit 2012 über 8.000 Inserate, was auf das 'Mari Carmen'-Dekret zurückgeführt wird.
Okdiario berichtet, dass Maricarmen alleinige Geschäftsführerin und später Vorstandsmitglied einer Immobilieninvestitions- und Vermietungsfirma mit 950 Millionen Peseten Kapital war.
Ein Nutzer behauptet, das Mietangebot sei seit 2020 um 61 % gesunken und die Preise um 40 % gestiegen. Die Dekrete wurden aufgehoben, doch der Schaden bleibt.
Eine ältere Spanierin packte ihre Sachen in Kisten, um mit Elon Musk zusammenzuziehen. Der Mann, der ihr schrieb, war nicht Elon Musk: Er nahm ihr 43.000 Euro ab und kostete sie beinahe…
Der Wahlkampf-Slogan "Wenn alles kaputtgeht, trägt uns das, was uns allen gehört", kollidiert mit Rekord-Steuereinnahmen und dem Verfall von Zügen, Renten und…