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Marokko empfängt Rückkehrer aus Ceuta mit 'Knüppeltherapie'
Verbreitete Zeugenaussagen zeigen abgeschobene Migranten aus Ceuta, die in Marokko mit Knüppeln geschlagen werden. Die 'Knüppeltherapie' offenbart die Doppelmoral an der Südgrenze.
Von der spanischen Streicheleinheit zur Knüppeltherapie: die Rückkehr nach Marokko
Die Bilder, die diese Woche über die Rückkehr von Migranten aus Ceuta nach Marokko kursieren, haben die Debatte über die Südgrenze neu entfacht. Der Begriff 'Knüppeltherapie' fasst zusammen, was die Zeugenaussagen berichten: Schläge, Holzknüppel und ein alles andere als freundlicher Empfang auf der anderen Seite des Zauns.
Der Kontrast zur Behandlung in Spanien könnte verwirrender nicht sein. Während man hier eine 'Streicheleinheit' anbietet und Tänze mit Minderjährigen veranstaltet – so die meistgehörte Ironie –, antwortet man in Marokko mit dem Knüppel. Die Frage ist unbequem: Welche Lösung schreckt diejenigen, die über den Zaun wollen, wirklich ab?
Im Hintergrund zeigt sich die Geopolitik. Spanien führt mit Marokko einen Machtkampf, den manche als Peinlichkeit bezeichnen: Ein Nachbarland mit fragiler Wirtschaft beeinflusst die spanische Migrationspolitik. Für andere ist das keine Schwäche, sondern Strategie: Manche bevorzugen offenbar eine harte Antwort, die gegenüber ihrer Wählerschaft Stärke demonstriert.
Die politische Schuldzuweisung lässt nicht lange auf sich warten. Manche suchen Verantwortliche im gesamten Parlamentsspektrum, die Verdächtigungen reichen von Vox bis Bildu. Andere gehen weiter und sehen in diesen Rückführungen eine inszenierte Provokation, die Spanien zu einer sichtbaren Repression verleiten soll, um es vor der internationalen Gemeinschaft als Land darzustellen, das Menschenrechte verletzt.
Und mittendrin die Ironie eines Kommentars: 'Dort ist alles so sauber und ordentlich, eine Freude anzusehen.' Marokkanische Sauberkeit, mit Knüppeln. Die Debatte bleibt, wo sie war: ohne offizielle Daten, ohne Antwort der marokkanischen Regierung und mit der Gewissheit, dass die Südgrenze weiterhin ein Pulverfass bleibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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