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Treppen in Norwegen schrubben: Der Job, der sich in Spanien nicht lohnt
Treppen in Norwegen schrubben: der Lohn, den Spanien nicht zahlt. Würde am Arbeitsplatz als Luxus.
Treppen in Norwegen schrubben: Der Job, der sich nicht lohnt
Was hat Norwegen, das Spanien nicht hat, sodass eine Spanierin dort Treppen schrubbt und nicht in der Heimat? Die kurze Antwort lautet: der Lohn. Die lange Antwort liegt darin, dass wir Würde nennen, was oft nur prekäre Arbeitsbedingungen sind.
Der Unterschied bemisst sich in Euro, nicht in Mühe. Wenn der Lohn ein bequemes Leben erlaubt, verblassten die Angriffe auf die Würde. In Norwegen reicht ein ungelernter Job für ein menschenwürdiges Leben; in Spanien reicht derselbe Job kaum zum Überleben und haftet zudem ein Stigma an, das die nordischen Länder nicht kennen.
Der Lohnfaktor, der große Würde-Ausschalter
Das Paradox ist nicht neu. Seit Jahrzehnten erledigen Migranten in Spanien Reinigungs- und Pflegearbeiten, die sie in ihren Heimatländern nicht machen würden. Jetzt umgekehrt: Eine Spanierin überquert die Grenze für dasselbe. Wenn die Bezahlung sich nicht lohnt, wird Würde zur Ausrede. Lohnt sie sich, wird sie neu definiert.
Soziale Medien und Prestige: das Hintergrundrauschen
Der Fall hat auch die Debatte über soziale Medien neu entfacht: Manche fordern das Ende der Kamerahandys, weil Viralität Anekdoten aufbläht. Andere erinnern daran, dass viele Norweger ihren Ruhestand in Spanien verbringen. Keine Antwort beendet die Diskussion.
Die unbequeme Frage lautet nicht, warum jemand in Norwegen Treppen schrubbt, sondern warum dieselbe Arbeit in Spanien so schlecht bezahlt und noch schlechter angesehen bleibt. Das Neue ist, dass diesmal eine Spanierin im Mittelpunkt steht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (50 Antworten).
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