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Madrid führt bei der im Ausland geborenen Bevölkerung 2025
Die im Ausland geborene Bevölkerung in Spanien übersteigt nun 10,2 Millionen, Madrid trägt den größten Anteil. Die Wohnungsbau-Debatte verschärft sich.
Madrid, der Schwerpunkt der im Ausland geborenen Bevölkerung
Die demografischen Daten von 2025 machen Madrid zur Region mit der größten Zahl von Menschen, die außerhalb Spaniens geboren wurden. Die offizielle Zahl für das ganze Land liegt bei rund 10,2 Millionen, und die Debatte über die Verteilung dieser Bevölkerung hat eine wirtschaftliche Wendung genommen: Wohnraum, öffentliche Dienste und Druck auf die Infrastruktur. Kein Zufall, dass die Hauptstadt im kollektiven Bewusstsein einen eigenen Spitznamen hat: Madrillín, eine Mischung aus Schwindel und Lärm.
Manche bezweifeln, dass sich die Analyse auf einzelne Gemeinden konzentriert, und halten das Gesamtergebnis für entscheidend. Für einige fällt zudem die offizielle Zahl zu niedrig aus: Rechnet man die in Spanien geborenen Kinder von Einwanderern und die nicht regularisierte Bevölkerung hinzu, würde das Volumen 15 Millionen übersteigen. Dieser Unterschied ist nicht gering: Er verändert die Diagnose der tatsächlichen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt.
Die Kontroverse verschärft sich, wenn man die Verantwortlichen für die Miet- und Kaufpreise sucht. Während eine Richtung auf den demografischen Druck verweist, besteht eine andere darauf, dass Tourismus und Wohnungsbaupolitik die Hauptfaktoren sind. Beide Lesarten vertragen sich nur schwer, und die demografische Zahl gerät dazwischen.
Mit diesen Zahlen lautet die Frage nicht, ob Madrid das Phänomen bündelt, sondern warum die Antwort in der Wohnungspolitik weiterhin hinterherhinkt. An dieser Stelle bleibt die Analyse stecken, und eine baldige Lösung ist nicht in Sicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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