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Lycamobile: Guthaben läuft nach 90 Tagen ab, das echte GB sind 600 MB
Guthaben, das nach 90 Tagen abläuft, eine Pflichtaufladung alle sechs Monate und ein 1-GB-Datenpaket, das real nur 600 MB bringt: Das ist das Kleingedruckte bei Lycamobile.
Lycamobile: Das Daten-Gigabyte, das zu 600 MB schrumpft
Der eigentliche Vertrag von Lycamobile steht nicht im Kleingedruckten, sondern in den Klauseln, die einem beim SIM-Kartenkauf niemand zeigt. Das Guthaben läuft nach 90 Tagen ab, das Aktionsguthaben nach 30, und wer 45 Tage lang nicht telefoniert oder eine SMS schickt, dem wird der Dienst gekappt. Zusammengenommen wird der Zeitplan eng: Die Pflichtaufladung alle sechs Monate bedeutet in der Praxis höchstens alle viereinhalb Monate aufzuladen. Der Nutzer, der den Thread eröffnet hat, bringt es schonungslos auf den Punkt: „der Versklaver der Gedanken“.
Das Kleingedruckte hört dort nicht auf. Es gibt kein Tethering und kein VoIP, 900er-Rückrufnummern sind ausgeschlossen, und die Datenabrechnung stimmt nicht mit der Anzeige des Handys überein: **60 % mehr**, sodass das 1-GB-Paket in der Praxis nur etwa **600 MB** effektiv liefert. Die Sprachtarife und die Verbindungsaufbaugebühr runden das Bild ab.
Was ist der Sparplan von Lycamobile und warum ist er kein Schnäppchen?
Der Sparplan macht Telefonieren nicht billiger: Die Verbindungsaufbaugebühr bleibt bei **30 Cent** und der Minutentarif in andere Mobilfunknetze bei **12 Cent**, ein Wucher im Vergleich zu fast jedem Flatrate-Tarif. Sein einziger Nutzen ist der halbe Preis für Datenpakete, solange das Angebot läuft, und er kann beliebig lange mit einer Mindestdauer von 30 Tagen gehalten werden. Die Frage, die im Raum steht: Unterscheidet dieser Doppeltarif diejenigen, die die Website prüfen, von denen, die es nicht tun? Die Antwort, nach dem, was auf dem Tisch liegt: Der Rabatt gilt für das Datenpaket, nicht fürs Telefonieren.
Negativguthaben, automatische Verlängerung und das Spanglish-Menü
Das Negativguthaben ist kein Lycamobile-Problem, sondern eines von MásMóvil, so der Vergleich im Thread: eine vergessene Prepaid-Karte in der Schublade, die Schulden anhäuft und möglicherweise zu einer gerichtlichen Forderung führt. Bei Lycamobile liegt das Problem anders. Wer ein Paket mit automatischer Verlängerung abschließt, stellt fest, dass er sie erst im März kündigen kann und dass das Nutzermenü auf Spanglish ist. Der kursierende Tipp: Den Kündigungscode lieber bei Google suchen als auf der Website des Anbieters, denn über die Website kann man mit oder ohne Verlängerung buchen, per Code bleibt die Unsicherheit.
Die britische IP, Videos, die nicht laden, und die 900er-Nummer, die doch funktioniert
Die Verbindung läuft über eine **britische IP-Adresse**, was die Besuche in Großbritannien verortet und die Wiedergabe vieler Videos erschwert. Die Verbindung bricht gelegentlich ab, und die Wiederherstellung kostet Nerven, inklusive Flüchen in mehreren Sprachen. Beim VoIP lautet die Erfahrung: Es funktioniert, solange sie es nicht merken; Tethering ist gesperrt, obwohl es manche über einen Surfstick zum Laufen bringen. Die kostenlosen 900er-Nummern funktionieren, außer bei einer bestimmten Betreiberin, die auf der schwarzen Liste steht und meldet, die Nummer existiere nicht. Die 902er-Nummern werden dagegen mit fast einem Euro pro Minute abgerechnet.
Läuft die Nummer ab, wenn man 90 Tage nicht auflädt?
Die Frage bleibt offen: Bedeuten 90 Tage ohne Aufladung, dass nur das Guthaben oder auch die Nummer verloren geht. Der einjährige Erhalt für 5 Euro wirft eine weitere Unbekannte auf: Ob die Nummer in diesem Zeitraum aktiv bleibt oder gesperrt wird. Und ob ein Wechsel vom SMART-Tarif zurück zum Standard per SMS möglich ist, bleibt im Thread unbeantwortet.
Die Rechtmäßigkeit des verfallenden Guthabens
Am meisten diskutiert wird, ob diese Klauseln mit der spanischen Rechtslage vereinbar sind. Das Guthaben eines Kunden einzubehalten, der seine Nummer mitnimmt, gilt bereits als illegal; dass Guthaben nach drei Monaten ohne Nutzung verfällt, klingt nach mehr vom Gleichen. Die Datenabrechnung in Blöcken ist weiterhin nicht reguliert – so wie man vor Jahren Parkhäuser zur Abrechnung nach exakter Zeit und die Telekomunikation zur Sekundengenauigkeit ohne Aufrunden auf Minuten gezwungen hat. Der entsprechende Schritt für Daten fehlt noch.
Die Prognose, mit Vorbehalt: Solange die Vorschriften keine Abrechnung nach tatsächlichem Datenverbrauch verlangen, wird das Gigabyte mit 600 MB das Aushängeschild des Kleingedruckten bleiben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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