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Lidls Vakuumiergerät für 25 €: lohnt sich der Kauf?
Das Vakuumiergerät von Lidl kostet 25 €. Ein Nutzer meint, zum Einfrieren bringe es nichts, und diesem Modell fehle die Leistung; ein anderer hält dagegen, dass es Reifbildung verhindert.
Lidls Vakuumiergerät: 25 €, die das Reifproblem nicht lösen
Fünfundzwanzig Euro. Das ist der Preis, zu dem das Vakuumiergerät von Lidl in den Regalen landet, und der Auslöser einer Frage, die sich jeder gestellt hat, der gerne in großen Mengen einfriert: Lohnt es sich, oder ist das nur wieder ein Gerät, das irgendwann hinten im Schrank staubt? Die Zweifel kommen von jemandem, der vor allem Fleisch einfriert —Hähnchenbrust, Koteletts, Schweinelende— sowie ganz normale Hausmannskost wie Eintöpfe und Bällchen in Soße, aufbewahrt in Dosen. Und genau da beginnt der erste Konflikt.
Zum Einfrieren, so manche Meinung, braucht es das gar nicht. Frischhaltefolie oder eine Dose konservieren genauso gut, heißt es, und das eigentliche Problem, das man lösen will —Gefrierbrand, Reifbildung—, rechtfertigt die Ausgabe nicht immer. Der wahre Nutzen, so die Skeptiker, liege im Kühlschrank: die Haltbarkeit von Dingen verlängern, die man nicht einfriert. Vakuumieren ist keine Zauberei.
Was Vakuumieren wirklich bringt
Das Argument dafür ist nicht die Platzersparnis, sondern die Qualität des Eingefrorenen. Lebensmittel bekommen keinen Gefrierbrand, setzen kein Eis an und nehmen nicht den Geruch von allem an, was im Gefrierschrank liegt, sagen die Nutzer des Geräts. Und es gibt einen Nebeneffekt, den fast niemand erwähnt: Weil man die Beutel flach lagern kann, taut das Essen schneller auf. Wer Fisch oder Fleisch in größeren Mengen kauft und portionsweise aufteilt, hat mit einer einzigen Vakuumier-Session den Vorrat für eine ganze Saison geregelt.
Der klassische Haken sind die Nachkäufe. Manche behaupten, diese Geräte machen einen abhängig von ihren proprietären Beuteln. Das Gegenargument ist einfach: Die Gefrierbeutel-Rollen von Lidl selbst kosten gut einen Euro und enthalten sehr viele Beutel. Wenn das Modell auch Standardbeutel akzeptiert, sinken die laufenden Kosten drastisch.
Das Gerät: günstig, aber mit knapp bemessener Leistung
Der Haken liegt in der Leistung. Es ist kein Profi-Gerät, und die Kritik lautet, dass genau diesem Modell die Kraft fehlt. Für den normalen Hausgebrauch reicht es, ohne Ambitionen auf industrielle Wurstproduktion. Die Frage ist, ob dieses „normal“ auch den Eintopf mit Soße abdeckt – und genau da wird es heikel: Flüssigkeiten und Soßen lassen sich schlechter vakuumieren als ein trockenes Stück Fleisch.
Es gibt eine kostenlose Hausmittel-Alternative, die immer wieder kursiert: Die Gläser von Würzigem oder Margarine aufheben —rechteckig, stapelbar, tellergroß— und als Gefrierbehälter nutzen. Sie dürfen nicht in die Mikrowelle, aber ihren Zweck erfüllen sie. Die ökologische Frage beim dünnen Plastik bleibt trotzdem offen.
Die Frage, die über den Kauf entscheidet
Wer nicht weiß, wofür er das Gerät braucht, braucht es nicht. Das ist die ehrlichste Antwort – und die, die man im Laden am seltensten hört. Bei 25 € ist die Rechnung einfach: Wer in Mengen einfriert, sich am Reif stört und günstige Beutel verwenden will, dem lohnt sich der Kauf. Wer im Gefrierschrank nur eine Dose Eintopf und eine einzelne Hähnchenbrust liegen hat, wird das Gerät neben dem Küchenmixer verstauben lassen. Wie oft im Monat würde man diese 25 € wirklich rausholen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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