Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Leiche in Müllcontainer in Barcelona gefunden: Die Verharmlosung von Gewalt
In einem Müllcontainer in Barcelona wurde die Leiche eines Mannes mit Kopfverletzungen gefunden. Bürgerliche Skepsis und die Verharmlosung von Gewalt offenbaren eine Krise der…
Leiche in Müllcontainer in Barcelona gefunden: Die Verharmlosung von Gewalt
Die Mossos d'Esquadra (katalanische Polizeibehörde) fanden am vergangenen Donnerstag die leblose Leiche eines Mannes in einem Container in der Straße Joaquim Costa in Barcelona. Das Opfer wies Kopfverletzungen auf; die Ermittler prüfen, ob es sich um einen gewaltsamen Tod handelt. Doch die Frage, die in manchen Kreisen kursiert, lautet nicht, wer ihn getötet hat, sondern warum das überhaupt eine Nachricht ist. Die Antwort ist unbequem: Die Gewalt ist derart normalisiert, dass eine Leiche im Müll nahe an den Alltag heranreicht.
Zynismus als Schutzmechanismus
In der öffentlichen Diskussion gibt es zahlreiche Kommentare, die die Sache verharmlosen. Sie reichen von politischer Schuldzuweisung (mit Verweis auf angebliche Ordner) bis zum makabren Witz vom "Gassiführen durch Barnatroit". Auch der Vergleich mit den Todesfällen während der Pandemie kommt auf, die ohne größere Untersuchung als ELbichito bescheinigt wurden. Eine Strömung vertritt die Auffassung, dass die Bürger nach den gefälschten Totenscheinen nichts mehr glauben. Die Skepsis gegenüber den Behörden vermischt sich mit einer Resignation, die an Nihilismus grenzt.
Doch manche treffen den Kern: Eine Leiche mit Kopfverletzungen in einem Container braucht keinen Sherlock Holmes, um einen gewaltsamen Tod zu bestätigen. Die Offensichtlichkeit des Verbrechens steht im Kontrast zur Behutsamkeit der Ermittlungen. "Man muss herausfinden, wer es war", fordert eine klare Analyse inmitten des Lärms. Der Sarkasmus, der die Debatte beherrscht, verbirgt eine ernstere Wahrheit: Das Misstrauen gegenüber den Institutionen ist so groß, dass selbst ein Mord mit einem bitteren Lächeln quittiert wird.
Die beunruhigende Zahl
Unterdessen arbeiten die Mossos weiter. Doch der öffentliche Nachhall ist aktive Gleichgültigkeit. Wenn selbst der Fund einer Leiche in einem Container zum Meme wird, stimmt etwas nicht mit dem Gesellschaftsvertrag. Es ist nicht so, dass es keine Nachricht gäbe; die Nachricht ist, dass sie uns nicht mehr schmerzt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).
Ein 60-jähriger Kolumbianer wurde tot mit einem Messer im Brustkorb in einem Hundepark in Pamplona aufgefunden. Die Polizei ermittelt wegen eines gewaltsamen Todes.
Ein Video eines Mannes, der mitten auf einer Straße in Barcelona defäkiert, entfacht den Identitätsstreit neu: der Caganer als Symbol, die Einwanderung als Sündenbock.
Eine Gruppe von Mietern wirft Müllsäcke vom Balkon, die Polizei schreitet nicht ein. Der Fall löst in Spanien eine Debatte über Zusammenleben, Multikulturalität und behördliche Untätigkeit aus.
Zwei Polizisten sind bei Motorradunfällen in Valencia und Barcelona ums Leben gekommen. Das Paradoxon eines riskanten Berufs: Sie sterben häufiger auf dem Weg als im Dienst.
Matt Brown, Star der Reality-Show 'Alaskan Bush People', wurde im Alter von 42 Jahren tot aufgefunden. Die Details deuten auf einen Unfall im Wasser hin.