Leibrente der Bank mit 3 %: 33 Jahre, um 40.000 € zurückzubekommen

40.000 Euro zu 3 % brauchen 33 Jahre zur Rückzahlung, und Gebühren lassen die Leibrente mit netto 2 % schlechter dastehen als spanische Schatzwechsel.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Leibrente der Bank mit 3 %: 33 Jahre, um 40.000 € zurückzubekommen
Leibrente mit 3 %: 33 Jahre, um 40.000 Euro zurückzubekommen

Vierzigtausend Euro mit 3 % Jahresrendite brauchen 33 Jahre und vier Monate, um das ursprüngliche Kapital zurückzuzahlen. Das ist die einfache Rechnerei hinter der garantierten Leibrente, die spanische Banken Kunden mit geerbten oder über Jahre angesparten Aktienportfolios verkaufen: Der Betrag wird übertragen, die Bank zahlt einen jährlichen Kupon und beim Tod des Inhabers geht der Nennwert — oder was davon übrig ist — an die Erben. Das Versprechen klingt nach einem Steuerknüller. Das Problem: Niemand schenkt einem 3 %.

Was eine garantierte Leibrente ist und warum die 3 % täuschen

Der eigentliche Köder des Produkts ist nicht der Zinssatz, sondern die steuerliche Behandlung. Wer Aktien mit stillen Reserven verkauft, zahlt auf den Gewinn die spanische Einkommensteuer (IRPF). Die Übertragung in eine garantierte Leibrente soll diesem Schlag laut Angebot ausweichen und den Erben das Kapital mit minimaler Steuerlast verschaffen. Das ist der Teil, den der Inhaber selbst am Ende bestätigt: Die Kursgewinne werden nicht besteuert und die Kinder würden beim Aufteilen der 40.000 Euro kaum zahlen.

Damit ist das Gute vorbei. Der beworbene Satz ist brutto und bleibt mit Gebühren und Kuponsteuerabzug im besten Fall bei netto 2 %. Und auch diese 2 % sind nicht gratis: Das Geld ist nicht mehr liquide. Vorzeitiger Zugriff kostet.

Die Fragen, die der Verkäufer nie schriftlich beantwortet

2 % müssen mit dem konkurrieren, was es draußen gibt, und der Vergleich fällt unvorteilhaft aus. Kurzlaufende spanische Schatzwechsel zahlen mehr. Auch Geldmarktfonds mit ultrakurzlaufenden Anleihen. Und ein einfaches Tagesgeldkonto kommt an diese Rendite heran, ohne Bedingungen, mit voller Freiheit, das Geld an jedem Tag abzuheben.

Das Detail, das meist verschwiegen wird, ist unangenehm: Erhalten die Erben die vollen 40.000 Euro, wenn der Inhaber einen Tag nach der Unterschrift stirbt? Und was, wenn er stirbt, wenn die Summe der Kupone den eingezahlten Nennwert bereits übersteigt? In diesem Fall erhalten die Begünstigten weniger als eingezahlt wurde. Genau die detaillierte Aufschlüsselung dieser drei Fragen — garantiertes Kapital, angesammelte Renten und Restbetrag — erklärt kein Verkäufer mit Begeisterung.

Alternativen auf dem Tisch: vom deutschen 4,2 % bis zur aktiengebundenen Anleihe

Außerhalb der Bank gibt es konkurrenzfähige Angebote. Plattformen mit Tagesgeldkonten in Deutschland werben mit 4,2 % jährlich für die ersten Monate, mit monatlicher Auszahlung und sofortiger Verfügbarkeit, bevor es auf 2,8 % fällt. Es gibt aktiengebundene Produkte mit Renditen über 10 %, wobei bei einem Kursrückgang von 40 % diese Rendite halbiert wird. Und die reine Staatsanleihe bleibt der Maßstab.

Die Regel, die sich wiederholt, hat ihre Logik: Bietet das Institut A an, lohnt ein Blick auf B. Die Interessen der Bank und die des Kunden sind entgegengesetzt, und wer das Produkt verkauft, verdient an eben diesem Produkt.



Lohnt es sich, 40.000 Euro für drei Jahrzehnte festzulegen, um heute eine Steuerrechnung zu sparen, oder frisst die Opportunitätskosten die Ersparnis vor der Rente auf?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (30 Antworten).

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